woanders http://feed.informer.com/digests/GLYBI41TFO/feeder woanders Respective post owners and feed distributors Sat, 11 Mar 2017 15:45:25 +0100 Feed Informer http://feed.informer.com/ Zum Ausbildungsstart: DGB-Jugend fordert mehr Engagement von Betrieben https://www.jugendhilfeportal.de/fokus/coronavirus/artikel/zum-ausbildungsstart-dgb-jugend-fordert-mehr-engagement-von-betrieben/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:0246b6f0-7981-c5fa-1758-e2ea27a5f7c1 Thu, 13 Aug 2020 14:05:00 +0200 Im August und September beginnt normalerweise für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt halten sich in diesem Jahr viele Ausbildungsbetriebe und Jugendliche spürbar zurück. Bislang wurden 43.000 weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum. Neues Kulturprogramm startet: Unterstützt werden Kreativ-Projekte von Jugendlichen https://www.jugendhilfeportal.de/foerdermittel/artikel/neues-kulturprogramm-startet-unterstuetzt-werden-kreativ-projekte-von-jugendlichen/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:9d85dab0-9aac-0b98-1ed1-9e2e487d5acd Thu, 13 Aug 2020 12:01:00 +0200 Mit der Initiative fördert die Baden-Württemberg Stiftung Kulturprojekte von und für junge Menschen mit jeweils bis zu 2.000 Euro – gefragt sind vor allem Kreativität, Motivation und Eigenständigkeit. Seit Juli können Jugendliche Vorschläge für eigene Kulturprojekte einreichen. DRK-Wasserwacht: Schwimmkurse in Schulen flächendeckend anbieten https://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/drk-wasserwacht-schwimmkurse-in-schulen-flaechendeckend-anbieten/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:a77c6378-8ef2-8de8-d116-ccf9af1b6a40 Wed, 12 Aug 2020 12:38:00 +0200 Die Nachrichten über tödliche Badeunfälle reißen nicht ab. Unter den Todesopfern sind auch viele Kinder und Jugendliche. Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Schwimmunterricht deutschlandweit an allen Schulen anzubieten und durchzuführen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten dieses Jahr bisher kaum Schwimmkurse stattfinden. 10. Update – FAQs rund um die Öffnung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Stand: 11.08.) https://agot-nrw.de/10-update-faqs-rund-um-die-oeffnung-der-jugendarbeit-und-jugendsozialarbeit-stand-11-08/ AGOT e. V. urn:uuid:13b3cefd-0397-1017-ef3a-80c94d3d1146 Tue, 11 Aug 2020 12:54:55 +0200 Die Wiederöffnung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und somit auch der Einrichtungen der Offenen Kinder und Jugendarbeit in Zeiten von Corona ist mit vielen Unsicherheiten und Fragen Verbunden. Unter Beteiligung von ... <div><a href="https://agot-nrw.de/10-update-faqs-rund-um-die-oeffnung-der-jugendarbeit-und-jugendsozialarbeit-stand-11-08/" class="more-link">Read More</a></div> RLP unterstützt Jugendliche beim Übergang Schule-Beruf https://www.jugendhilfeportal.de/jugendsozialarbeit/artikel/rlp-unterstuetzt-jugendliche-beim-uebergang-schule-beruf/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:e425adad-0dc1-07f9-d8f0-5c942a8284eb Tue, 11 Aug 2020 10:59:00 +0200 Auch im Juli ist die Arbeitslosigkeit infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz weiter angestiegen. Zudem melden sich viele junge Leute zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn übergangsweise als arbeitslos. Das Land Rheinland-Pfalz hat daher insgesamt 45 arbeitsmarktpolitische Projekte für die Zielgruppe gestartet. Libanon: UNICEF-Jugendteams helfen in verwüsteten Stadtvierteln https://www.jugendhilfeportal.de/fokus/freiwilliges-engagement/artikel/libanon-unicef-jugendteams-helfen-in-verwuesteten-stadtvierteln/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:69e6a024-67ae-0792-04db-f304aac3f1dc Tue, 11 Aug 2020 10:52:00 +0200 Zusammen mit seinen Partnern hat UNICEF zahlreiche Jugendliche mobilisiert, die als Freiwillige unterstützen. Die Jugend-Teams helfen mit, die Trümmer zu beseitigen und verteilen Nahrungsmittel und Trinkwasser an notleidende Familien. Im Libanon leiden derzeit insbesondere Kinder unter vier Krisen gleichzeitig. Neben den Folgen der verheerenden Explosion kommen die Flüchtlingskrise, die schwere Wirtschaftskrise und eine nun ungehinderte Ausbreitung von Covid-19 hinzu. Saarland: Förderprogramm zur Bekämpfung von Kinderarmut https://www.jugendhilfeportal.de/foerdermittel/artikel/saarland-foerderprogramm-zur-bekaempfung-von-kinderarmut/ Jugendhilfeportal Jugendliche urn:uuid:f215d4dc-67b7-997d-9ef6-c05cb5741ea4 Mon, 10 Aug 2020 07:01:00 +0200 Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe beziehungsweise der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit sowie Kommunen und gemeinnützige Vereine können bis 31. Oktober 2020 Mittel aus dem „Zweiten Aktionsplans für Armutsbekämpfung im Saarland“ beantragen. Fachsalon Jugendarbeit im Gegenwind http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/fachsalon-jugendarbeit-im-gegenwind.html Feed urn:uuid:ec1fb20c-936e-4eec-cd15-03445eccd8b2 Fri, 07 Aug 2020 15:34:00 +0200 <p>Den Start des neuen Projektes <a href="http://www.agjf-sachsen.de/mut-vls.html">MUT – Interventionen. Vielfalt. Lokal. Stärken.</a> wollen wir zum Anlass nehmen, um auf politische Einflussnahmen auf das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu schauen. <a href="https://www.agjf-sachsen.de/fachtagungen/jugendarbeit-im-gegenwind.html">Weitere Infos und Anmeldung zum kostenlosen Fachsalon</a></p> Ob Stadtrallyes, Fotostorys oder Hörspielworkshops für Kinder und Jugendliche – „Total digital!“ fördert Projekte der Kinder- und Jugendarbeit außer der Reihe http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/ob-stadtrallyes-fotostorys-oder-hoerspielworkshops-fuer-kinder-und-jugendliche-total-digital-foerdert-projekte-der-kinder-und-ju.html Feed urn:uuid:d76b8bda-d1f7-382d-9cef-0bddc11d568f Fri, 07 Aug 2020 10:26:00 +0200 <p>Noch bis September können Anträge auf Fördermittel für Projekte für 2020 außerhalb der regulären Antragsfristen eingereicht werden. Gefördert werden z.B. Lese- und Schreibwerkstätten, Stadtrallyes oder Hörspielworkshops für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, sowohl als digitale, analoge oder hybride Formate. Vor Antragstellung sollte <a href="https://www.lesen-und-digitale-medien.de/de_DE/ansprechpartner" target="_blank">Rücksprache mit den Fördermittelgebern</a> erfolgen. Antragsberechtigt sind Bibliotheken und andere juristische Personen, die aus einem lokalen Bündnis aus mindestens drei Einrichtungen bestehen. <a href="https://www.lesen-und-digitale-medien.de/de_DE/best-practice-projekte-corona" target="_blank">Gute Beispiele für derartige Projekte</a> sind auf der Webseite ebenfalls nachlesbar.</p> <p><a href="https://www.lesen-und-digitale-medien.de/" target="_blank">Webauftritt Total digital!</a></p> Artikel: Probleme und Erfolge im Projekt „Vielfalt-Wir leben sie!“ https://agot-nrw.de/artikel-probleme-und-erfolge-im-projekt-vielfalt-wir-leben-sie/ AGOT e. V. urn:uuid:ce79acae-2bbf-bed0-1478-a87f663079c0 Thu, 06 Aug 2020 12:59:12 +0200 Zur Darstellung der Entwicklung des Projekts „Vielfalt – Wir leben sie!“ in den letzten vier Jahren wird in einem Beitrag von Hanna Delank ein beispielhafter Blick auf das Projektjahr 2018 ... <div><a href="https://agot-nrw.de/artikel-probleme-und-erfolge-im-projekt-vielfalt-wir-leben-sie/" class="more-link">Read More</a></div> Zuschuss auch für die Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen nutzbar im Rahmen der RL Corona-Soforthilfe Soziale Organisationen – RL CSO http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/zuschuss-auch-fuer-die-kinder-und-jugendarbeit-in-sachsen-nutzbar-im-rahmen-der-rl-corona-soforthilfe-soziale-organisationen-rl-.html Feed urn:uuid:97a8f6a2-ef60-0506-8c75-6e2246bd432b Wed, 05 Aug 2020 14:57:00 +0200 <p>Mit diesem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt das Land Sachsen soziale Organisationen wie gemeinnützige Vereine und anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, die inhaltlich dem Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zugeordnet sind. Eingeschlossen sind hier ausdrücklich auch Träger von Freizeiteinrichtungen und Akteure der Demokratiearbeit. Der Sofortzuschuss ist gestaffelt nach Beschäftigtenzahl. Damit können bspw. Einnahmeausfälle kompensiert werden als Billigkeitsleistung zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage.<br><br>Hier geht es zum Förderprogramm:<br><a href="https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-soziale-organisationen.jsp" target="_blank">Soforthilfe-Zuschuss Soziale Organisationen</a></p> Stellenausschreibung: Projektkoordination in „Wir machen das!“ https://agot-nrw.de/stellenausschreibung-projektkoordination-in-wir-machen-das/ AGOT e. V. urn:uuid:d74fccb8-1588-dc4b-fc17-6856355c1986 Tue, 04 Aug 2020 12:20:11 +0200 Zum 1.10. oder 1.11. suchen wir eine Person für die Projektkoordination im Partizipationsprojekt &#8222;Wir machen das!&#8220;. Nähere Informationen gibt es unter diesem Link: Stellenausschreibung_AGOT_Wmd Sex positiv! Mädchen*, junge Frauen* und Sexualität https://www.maedchenpolitik.de/ Aktuelles - Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik urn:uuid:d8cbe778-0c8e-0d45-07c5-046b2aa90f29 Thu, 30 Jul 2020 21:10:04 +0200 <p>6. bundesweiten Fachtagung - <em><strong>Sex positiv! Mädchen*, junge Frauen* und Sexualität</strong> </em>- der BAG Mädchen*politik ist AUSGEBUCHT!</p><p>Sex positiver Feminismus wirbt für eine eigenständige Sexualität von Mädchen* und Frauen* und rückt die sexuelle Selbstbestimmung und Freiheit aller Geschlechter in den Vordergrund.</p><p>Die Fachtagung der BAG Mädchen*politik<br/>vom 27. – 30. September 2020 in der Bildungsstätte Bredbeck ist AUSGEBUCHT.</p><p>Daher ist leider keine Anmeldung mehr möglich.</p> <br/><br/><span style="font-size:12px; color: gray;">(Feed generated with <a href="http://fetchrss.com" target="_blank">FetchRSS</a>)</span> Sächsische Fachstandards für die Offene Kinder- und Jugendarbeit als Printversion erhältlich http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/saechsische-fachstandards-fuer-die-offene-kinder-und-jugendarbeit-als-printversion-erhaeltlich.html Feed urn:uuid:61588fa3-afd9-e5ac-c939-54eefadb0e16 Thu, 30 Jul 2020 17:53:00 +0200 <p>In einem umfänglichen, partizipativen Prozess haben Praktiker*innen und Bildungsakteure von verschiedenen, öffentlichen und freien Trägern im Land Sachsen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit Fachstandards formuliert. Bei aller Unterschiedlichkeit der Angebote bilden diese Rahmungen, Empfehlungen und Forderungen für eine gelingende Kinder- und Jugendarbeit ab. Die Broschüre ist ab sofort <a style="color: #bb9297; text-decoration: none;" href="mailto:info@agjf-sachsen.de">per Mail bestellbar</a>.</p> Wahlprüfsteine: Politik aus dem Blickwinkel junger Menschen https://agot-nrw.de/wahlpruefsteine-politik-aus-dem-blickwinkel-junger-menschen/ AGOT e. V. urn:uuid:38322002-c0c8-8a62-936d-be549a35844f Wed, 29 Jul 2020 16:22:10 +0200 Am 13. September finden in NRW Kommunalwahlen statt! Die landeszentralen Träger der Jugend- und Jugendsozialarbeit (Arbeitskreis G5) haben dazu gemeinsame Wahlprüfsteine veröffentlicht. Diese Handereichung wendet sich an alle Träger und ... <div><a href="https://agot-nrw.de/wahlpruefsteine-politik-aus-dem-blickwinkel-junger-menschen/" class="more-link">Read More</a></div> Neue Entwicklungen im Projekt `Vielfalt – Wir leben sie!“ https://agot-nrw.de/neue-entwicklungen-im-projekt-vielfalt-wir-leben-sie/ AGOT e. V. urn:uuid:803f09a4-c6a0-9f1d-1bae-e23d705d0109 Tue, 28 Jul 2020 16:42:37 +0200 Es gibt ein paar neue Entwicklungen im Projekt &#8222;Vielfalt &#8211; Wir leben sie 2020!&#8220; Schaut gerne mal vorbei! &#160; #vielfaltdigital Stellenausschreibung Bildungsreferent*in http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/stellenausschreibung-bildungsreferentin.html Feed urn:uuid:7df6ceec-7ded-6aa6-c3d1-b8261c29dda0 Mon, 27 Jul 2020 11:50:00 +0200 <p>Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt, möglichst per 01.09.2020, eine*n Bildungsreferent*in im Bereich Fortbildung/ Beratung für die Bildungsarbeit nach SGB VIII in Teil- oder Vollzeit für die Evaluation des Geschäftsfeldes und zur Mitarbeit und Übernahme von Leitungsaufgaben. <a href="http://www.agjf-sachsen.de/stellenausschreibung-bildungsreferentin-fuer-evaluation-und-leitung-des-geschaeftsfeldes.html">Hier geht es zur Ausschreibung.</a></p> Diskussion bezüglich der Beteiligung des Jugendhilfeausschuss (JHA) http://agjf-sachsen.de/newsreader/diskussion-bezueglich-der-beteiligung-des-jugendhilfeausschuss-jha.html Feed urn:uuid:b4971e13-cbe2-ca8d-aa82-934ec38735e3 Fri, 24 Jul 2020 16:38:00 +0200 <p><strong>Wie die Beteiligung des JHA an der Haushaltsbedarfsplanung ausgestaltet wird, wird vor Ort diskutiert, wie der konkrete Fall in Leipzig zeigt.</strong></p> <p>Zum Sachverhalt liegt eine Rechtsauffassung der Landesdirektion Sachsen vor ebenso die Auffassung der Verwaltung. Die Landesdirektion bestätigt, dass der JHA das Recht hat, bereits bei der Bedarfsanmeldung zum Haushalt einbezogen zu werden. Eine Bestätigung des Stadtrates bräuchte es hierzu nicht. Das Mitwirkungsrecht besteht gegenüber der Verwaltung des Jugendamtes und bindet die Kämmerei nicht bei der Haushaltsaufstellung. Jedoch bestehen dadurch mehr Möglichkeiten, ggf. Fehlbedarfe zu identifizieren und politisch nachzuverhandeln.</p> <p>Näheres dazu findet sich im <a href="http://www.agjf-sachsen.de/login.html">Login-Bereich</a> für Mitgliedsorganisationen und bei <a href="https://www.dbsh-sachsen.de/" target="_blank">https://www.dbsh-sachsen.de/</a> unter <a href="https://www.dbsh-sachsen.de/themen/jugendhilfe/f%C3%B6rderverfahren/" target="_blank">Stellungnahme zum Förderverfahren</a></p> Neuer Erlass MKFFI – CoronaSchVO (Stand: 15.07.) https://agot-nrw.de/neuer-erlass-mkffi-coronaschvo-stand-15-06/ AGOT e. V. urn:uuid:b7622fd2-2024-f252-55a0-0d7d795d99b1 Thu, 23 Jul 2020 00:07:24 +0200 Seit dem 15.07. liegt der neue Erlass sowie die neue Fassung der CoronaSchVO vor. Erlass zur Anwendung der CoronaSchVO NRW_MKFFI NRW_15.07.2020 200712_fassung_coronaschvo_ab_15.07.2020_lesefassung 2020-07-12_anlage_zur_coronaschvo_ab_15.07.2020_lesefassung_0 &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Über die Landesgrenzen – Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders? https://www.maedchenpolitik.de/files/Dateien/Bilder/Veranstaltungen/Online-Tagung_Ueber_Landesgrenzen_Geschlechterbilder_rollen_im_europäischen_Vergleich_2020_11_09_10.pdf Aktuelles - Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik urn:uuid:9452e49a-8e1d-fa27-c5f0-3527801efbb7 Wed, 22 Jul 2020 13:10:47 +0200 <p> <span style="color: black;">Ganz herzlich laden wir zur Kooperationsveranstaltung  „<strong>Über die Landesgrenzen- Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders?!…"</strong> , die als <span style="font-family: 'Arial',sans-serif;"><span style="font-size: 11.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Online-Tagung </span>(jetzt) am <strong>9. und 10. November</strong> <strong>2020</strong></span> stattfindet ein. </span> </p><p> <span style="color: black;">Bei dieser Veranstaltung wird anhand des europäischen Projektes „<strong>New Perspectives - Gender Sensitive Approaches in Youth Work</strong>“ dargestellt, wie Rollenklischees, Rollenerwartungen und ggf. auch Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht bei der Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung erlebt werden. </span> </p><p> </p><p> <a title="Online-Tagung: ueber die Landesgrenzen-Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im europäischen Vergleich: alles gleich, alles anders?" href="https://www.maedchenpolitik.de/files/Dateien/Bilder/Veranstaltungen/Online-Tagung_Ueber_Landesgrenzen_Geschlechterbilder_rollen_im_europäischen_Vergleich_2020_11_09_10.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download Programm und Anmeldebedindungen.</a> </p><p>Rückfragen: <a title="Anmeldung" href="https://www.maedchenpolitik.de/mailto:raabe@bagejsa.de" target="_blank" rel="noopener">raabe@bagejsa.de</a></p><p> </p><p> </p> <br/><br/><span style="font-size:12px; color: gray;">(Feed generated with <a href="http://fetchrss.com" target="_blank">FetchRSS</a>)</span> Positionspapier: Stärkung der Internationalen Jugendarbeit in Sachsen http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/positionspapier-staerkung-der-internationalen-jugendarbeit-in-sachsen.html Feed urn:uuid:98297685-d709-10b1-0d07-00e1707610cc Tue, 21 Jul 2020 12:00:00 +0200 <p><strong>Internationale Jugendarbeit (IJA) unterstützt junge Menschen in einer sich vernetzenden Welt mit stark gewachsenen Möglichkeiten.</strong> </p> <p>Wie diese Arbeit in Sachsen gestärkt werden kann und welche Forderungen erfüllt werden müssen, haben wir in unserem Positionspapier zusammengefasst. <a href="https://www.agjf-sachsen.de/qualitaetsdiskurs.html#ija">Hier geht es zum Positionspapier.</a></p> „Dressur zur Mündigkeit?“ von Renzo-Rafael Martinez http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/dressur-zur-muendigkeit-von-renzo-rafael-martinez/ urn:uuid:a56f3bed-2b1c-22d5-5266-d833f3b18b7b Thu, 16 Jul 2020 15:56:03 +0200 Persönlicher Erfahrungsbericht eines damals 13-Jährigen, der von 2013 bis 2016 in der Haasenburg war, eines der ersten Kinder, die dort eingewiesen wurden: Das Phasenmodell in der Haasenburg Meine Ankunft in der Haasenburg Kein Kontakt mit dem Jugendamt Täuschung Fixierung Gebrochen &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/dressur-zur-muendigkeit-von-renzo-rafael-martinez/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Persönlicher Erfahrungsbericht eines damals 13-Jährigen, der von 2013 bis 2016 in der Haasenburg war, eines der ersten Kinder, die dort eingewiesen wurden:</p> <p>Das Phasenmodell in der Haasenburg</p> <p>Meine Ankunft in der Haasenburg</p> <p>Kein Kontakt mit dem Jugendamt</p> <p>Täuschung</p> <p>Fixierung</p> <p>Gebrochen</p> <p>Entlassen und allein</p> <p>Schlussworte: Ich träumte jeden Tag von der Haasenburg, hatte Albträume, dass ich wieder dort aufwache. Es war alles surreal. Ich habe mit jeder Faser meines Seins Dinge gelernt, die ich als ultimative Wahrheiten akzeptiert hatte, um hinterher festzustellen, dass es wertloses Wissen war. Alles war wertlos, was ich dort gelernt hatte. Die gesellschaftlichen Strukturen, die dort vorgelebt wurden, waren nicht real.<br>Sie waren ferner der Realität, als es mir zu diesem Zeitpunkt möglich erschien. Ich war kein Monster, wie mir eingeredet worden war. Ich hatte das alles nicht verdient. Ich habe Jahre der Aufarbeitung gebraucht, um das zu realisieren und auch um verzeihen zu können. Aber verzeihen heißt nicht vergessen und verzeihen heißt auch, mir selbst erlauben zu dürfen, diese<br>Erfahrungen aufzuarbeiten und mich von dieser Ohnmacht und Wut zu lösen.</p> <p><a href="https://www.kinder-undjugendarbeit.de/fileadmin/user_upload/FORUM_4_2018/FORUM_4-2018.pdf">Der gesamte Beitrag erschien in der FORUM für Kinder und Jugendarbeit 4/2018 (Seite 30), hier zum Download.</a></p> Bremer “geschützte Station” in der Jugendpsychiatrie mit “Geschlossener Unterbringung”, “Betten zur Fixierung” und “Time-Out-Raum”. Und unbestimmter Dauer ? http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/bremer-geschuetzte-station-in-der-jugendpsychiatrie-mit-geschlossener-unterbringung-betten-zur-fixierung-und-time-out-raum-und-unbestimmter-dauer/ urn:uuid:b438e881-55c9-1907-5b9e-972282f7bc8a Wed, 15 Jul 2020 16:58:05 +0200 Im Rahmen erweiterter Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde in Bremen im Dez. 2018 der Um- und Ausbau der sog. &#8220;geschützten Station&#8221; der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Bremen-Ost vorgeschlagen. Die Bremer Deputationen für Soziales und &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/bremer-geschuetzte-station-in-der-jugendpsychiatrie-mit-geschlossener-unterbringung-betten-zur-fixierung-und-time-out-raum-und-unbestimmter-dauer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Im Rahmen erweiterter Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde in Bremen im Dez. 2018 der Um- und Ausbau der sog. &#8220;geschützten Station&#8221; der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Bremen-Ost vorgeschlagen. Die Bremer Deputationen für Soziales und für Gesundheit und der Bremer Senat stimmten diesem Ausbau der sog.<strong> &#8220;Kriseninterventionsplätze für Kinder und Jugendliche&#8221; mit dem dazugehörigen &#8220;Betriebskonzept&#8221;</strong> zu. Dies wird dargestellt als die Alternative zum &#8220;eigenständigen Bau einer Einrichtung mit fakultativ geschlossenen Plätzen&#8221;. In der Begründung incl. Betriebskonzept der Klinik (<a href="https://www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/TOP%203%20S_Bedarfsgerechte%20Kriseninterventionspl%E4tze%20f%FCr%20Kinder%20und%20Jugendliche.pdf">Vorlage für die Deputationen vom 29.11.2018</a>) heißt es (Auszüge):</p> <p>&#8220;Mit Beschluss vom 14.03.2017, Ziffern 4 und 8, zur „Entscheidung über die Umsetzung einer Fakultativ geschlossenen Unterbringung“ hat der Senat im Rahmen des dazu vorgelegten Gesamtkonzeptes den ressortübergreifenden Planungsauftrag erteilt, Möglichkeiten zur kurzfristigen Krisenintervention zu schaffen:</p> <p><em>„4. Der Senat bittet die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport unter Beteiligung des Senators für Inneres Möglichkeiten zur kurzfristigen Krisenintervention zu schaffen“.<br>„8. Der Senat nimmt den Sachstand der <strong>Planung für eine fakultative geschlossene Einrichtung</strong> </em>(Herv. d. V.)<em>(Planungsauftrag vom 12.04.2016) zur Kenntnis und folgt unter der Maßgabe, dass die angesprochenen, noch nicht realisierten Maßnahmen unter B. Lösung (Verstärkung begleitender Maßnahmen in U-Haft- und Strafhaft, Maßnahmen nach Haftentlassung, Maßnahmen zur Krisenintervention, u.a.) zeitnah realisiert werden, der Empfehlung, die Planung für eine solche Einrichtung zu beenden und angesichts der beschriebenen Entwicklungen von einem eigenständigen Bau einer Einrichtung mit fakultativ geschlossenen Plätzen in Bremen Abstand zu nehmen.“</em></p> <p>„<em>Insbesondere in Krisensituationen, in denen es zu eskalierten Verhaltensweisen seitens der Jugendlichen kommen kann, sind adäquate Reaktionsmöglichkeiten seitens der Polizei, der Jugendhilfe, der Justiz und auch der Psychiatrie durch Schaffung eines gering dimensionieren Angebots (ca. 2 Plätze) für eine kurzzeitige Krisenintervention notwendig.“</em> (Vorlage der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport (SJFIS) für den Senat vom 03.03.2017).</p> <p><em>„Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport wird gemeinsam mit der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz in einer gesonderten Senatsvorlage, die derzeit in der Ressortabstimmung ist, die haushälterischen Voraussetzungen für den Um- und Ausbau der geschützten Station der Kinder- und Jugendpsychiatrie schaffen.“ </em>(2.Sachstandsbericht zum Gesamtmaßnahmenplan für den Umgang mit delinquenten Jugendlichen“ der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport (Stand 13.06.2018, für die Sitzung des Senats am 31.07.2018) Siehe auch Vorlage für die Sitzung der städtischen Deputation für Soziales, Jugend und Integration am 23.08.2018 „2. Sachstandsbericht zum Gesamtmaßnahmeplan für den Umgang mit delinquenten Flüchtlingen“, Lfd. Nr. 234/19 Dep, Seit 7, Ziffer 3.</p> <p>Im angehängten (s.o.) <strong>Betriebskonzept des Chefarztes und der Klinikpflegeleitung der Jugendpsychiatrie im Klinikum Bremen Ost</strong> werden das Konzept, die Maßnahmen und der dafür notwendige räumliche und personelle Rahmen skizziert. Es tauchen darin folgende Sätze auf (Auszüge):</p> <p>1.4<em>. &#8220;Aktualisierte Anforderung&#8230;&#8221;: Insbesondere aufgrund zunehmender, schwerer Gewalttätigkeit junger Frauen und Männer, der Zunahme schwerster psychischer Krisen bei Jugendlichen im Rahmen des Konsums &#8220;neuer&#8221;, überwiegend synthetischer Dogen und der Zunahme von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden, ist die Kapazität der geschützten Station nicht mehr ausreichend. Dadurch kommt es immer wieder zu einer deutlichen Überbelegung oder dazu, dass Patienten mit subakuter Selbstgefährdung (wie z.B. <strong>exzessiv schulmeidende Jugendliche</strong> </em>(Herv. d. V.)<em>) nicht oder auf den offenen Stationen der Klinik nur eingeschränkt behandelt werden konnten.&#8221;</em> (&#8230;)</p> <p><em>Einheit A: &#8211; <strong>Time-Out-Raum</strong> </em>(Herv. d. V.)<em> , &#8211; 4 Einzelzimmer, in denen auch die Möglichkeit der Fixierung besteht</em> (&#8230;)</p> <p><em>Rotation von der und in die akute Station. Die Mitarbeitenden sind durch die <strong>akute geschlossene Behandlungsform</strong> </em>(Herv. d. V.) <em>besonders belastenden Situationen ausgesetzt. &#8230;</em></p> <p>G<em>eplante Aufnahme. &#8211; Bei subakut gefährdeten Patient/Innen erfolgt nach Genehmigung der <strong>geschlossenen Unterbringung nach § 1631b BGB durch das Familiengericht</strong> </em>(Herv. d. V.) <em>eine Benachrichtigung der Klinik, wonach die Patient/In dann einbestellt werden.</em></p> <p>Besonders problematisch erscheinen bei diesem Betriebskonzept die unklaren Formulierungen zu Zeitdauer und Definitonsmacht der verantwortlichen Jugendpsychiater*innen über die &#8220;notwendige Dauer&#8221; des Aufenthaltes in der Station KiJu und darin besonders des total geschlossenen Teils <strong>mit Time-Out Raum und Betten zur Fixierung</strong>. Im ungünstigsten Fall könnte hier eine unbestimmte Dauer und eine Verletzung der UN Kinderrechtskonvention) angelegt sein.</p> Ombudsstellen für Hamburg http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/ombudsstellen-fuer-hamburg/ urn:uuid:5164653e-378f-cc67-d8b7-d5ca14f34e9e Wed, 15 Jul 2020 11:33:22 +0200 Zum Download als pdf: FORUM 1/2020 &#8211; Ombudsstellen für Hamburg &#8222;&#8230; Fünf Jahre nach der Einführung einer Pilot-Ombudsstelle im Bezirk Mitte soll nun ein Konzept für eine hamburgweit tätige Stelle ausgearbeitet werden. &#8230; Ein zentraler Aspekt wird über alle Artikel &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/ombudsstellen-fuer-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Zum Download als pdf: <a href="http://www.kinder-undjugendarbeit.de/fileadmin/user_upload/FORUM_1-2020.pdf">FORUM 1/2020 &#8211; Ombudsstellen für Hamburg</a></p> <p>&#8222;&#8230; Fünf Jahre nach der Einführung einer Pilot-Ombudsstelle im Bezirk Mitte soll nun ein Konzept für eine hamburgweit tätige Stelle ausgearbeitet werden. &#8230; Ein zentraler Aspekt wird über alle Artikel hinweg deutlich: Eine Ombudsstelle, die nicht neutral ist, verfehlt ihren Zweck. Die Unabhängigkeit von Ombudsstellen ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sie überhaupt in Anspruch genommen werden.</p> <p>Um dieses Strukturmerkmal dreht sich – unter anderen – der Eröffnungsbeitrag von <em>Prof.‘in Dr. Nicole Rosenbauer</em>, die uns deutlich macht, was Ombudschaft braucht, um sich gegen Inbesitznahmen abgrenzen zu können und dabei den Anspruch, systemverändernd zu wirken nicht zu verlieren. <em>Prof. Dr. Johannes Richter</em>, Hauptverantwortlicher der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pilotprojektes in Hamburg, schließt an diesen Beitrag an und thematisiert u.a. verdeckte Konfliktlinien innerhalb des fachpolitischen Diskurses über Ombudsstellen.</p> <p><em>Raphael Heinetsberger </em>hat sich für uns mit den beiden Projektkoordinatorinnen der Berliner Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe <em>Tania Helberg </em>und <em>Ulli Schiller </em>unterhalten. Von dem reichen Erfahrungsschatz dieser bereits vor 17 Jahren gegründeten ersten Ombudsstelle können wir in Hamburg sehr profitieren. In dem Interview wird deutlich, dass – wenn man das Wort Partizipation Ernst nimmt – Konflikte und Aushandlung verschiedener Positionen zum Alltag der Kinder- und Jugendhilfe ebenso wie Information und Aufklärung einfach dazugehören. „Partizipation heißt auch, dass junge Menschen darin unterstützt werden, ihre Rechte zu erkennen und selbst durchzusetzen“ brachte Raphael Heinetsberger es bereits im vorhergehenden Heft auf den Punkt.</p> <p>Außerdem haben wir noch das Gespräch mit <em>Laura, Oskar und Verena vom MOMO-Büro </em>im Ohr, in welchem sie uns auf einen anderen Aspekt hinweisen: Eine Ombudsstelle darf nicht Ombudsstelle heißen, sonst weiß niemand, was das ist!</p> Schwierige Kinder oder schwierige Systeme? http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/schwierige-kinder-oder-schwierige-systeme/ urn:uuid:04f20e86-a953-f9d2-68e2-a960ec366f18 Wed, 15 Jul 2020 11:20:59 +0200 Download als pdf: FORUM 3/2019 &#8222;&#8230;Den Zusammenhang zwischen der „Besonderung“ von Kindern und Jugendlichen und ihrer Kategorisierung und Diagnostizierung als „Problemkind“ „schwierig“, „verhaltensauffällig“ oder eben „besonders herausfordernd“ belegen Fabian Kessel und Nicole Koch anhand einer Studie von 2014 zu 11-14jährigen &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/schwierige-kinder-oder-schwierige-systeme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Download als pdf: <a href="http://www.kinder-undjugendarbeit.de/fileadmin/user_upload/FORUM_3_2019/FORUM_3-2019.pdf">FORUM 3/2019</a> </p> <p>&#8222;&#8230;Den Zusammenhang zwischen der „Besonderung“ von Kindern und Jugendlichen und ihrer Kategorisierung und Diagnostizierung als „Problemkind“ „schwierig“, „verhaltensauffällig“ oder eben „besonders herausfordernd“ belegen Fabian Kessel und Nicole Koch anhand einer Studie von 2014 zu 11-14jährigen (!), die geschlossen untergebracht wurden.</p> <p>All diesen Zuschreibungen ist gemein, dass es das Kind ist, was abweicht von einer Norm, welches „schwierig“ ist und die pädagogische Arbeit erschwert bis verunmöglicht und daher besondere Maßnahmen einzuleiten sind. Völlig aus dem Blick geraten dabei schwierige Ausgangssituationen, verunmöglichende Rahmenbedingungen oder Fehlentwicklungen im Jugendhilfesystem&#8230;.&#8220;</p> <p></p> Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen. Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 – 1945 http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/denn-bin-ich-unter-das-jugenamt-gekommen-bremer-jugendfuersorge-und-heimerziehung-1933-1945/ urn:uuid:59c5907f-fcfc-6fd5-7eea-0c386aeb3894 Wed, 15 Jul 2020 10:20:58 +0200 Buch: Gerda Engelbracht, „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“. Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 – 1945, Edition Falkenberg für den Preis von 9,90 € (ISBN 978-3-95494-160-5) Ausstellung: Die Wanderausstellung „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“. – Bremer Jugendfürsorge &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/denn-bin-ich-unter-das-jugenamt-gekommen-bremer-jugendfuersorge-und-heimerziehung-1933-1945/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p><strong>Buch: </strong>Gerda Engelbracht, „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“. Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 – 1945, Edition Falkenberg für den Preis von 9,90 € (ISBN 978-3-95494-160-5)</p> <p><strong>Ausstellung:</strong> Die Wanderausstellung „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“. – Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 – 1945 und das Begleitbuch sind das Ergebnis eines Forschungsprojektes, das im Auftrag des Diakonischen Werkes Bremen e.V. durchgeführt wurde. Bei Interesse, die Ausstellung zu zeigen, wenden Sie sich bitte an:Dr. Jürgen Stein. Verbandskoordination Diakonisches Werk Bremen e.V. Telefon +49 421-163 84 16Mobil +49 1629-734330 stein@diakonie-bremen.de</p> <p><strong>Kritik am Vorwort:</strong> In dem Vorwort der grünen Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann zu dem Buch „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“, wird zwar zu &#8222;Wachsamkeit gegenüber geschlossenen Systemen in der Jugendhilfe&#8220; aufgerufen, aber diese selbst nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Sie meint, der staatliche Schutzauftrag und die Förderung von Kindern in geschlossenen Einrichtungen könne durch &#8222;&#8230;Beteiligung, Partizipation, offene Strukturen oder die Zusammenarbeit mit den Herkunftsfamilien der betroffenen Kinder und Jugendlichen&#8220; gewährleistet werden. Ihr Argument ist paradox, denn wie sollen in Geschlossener Unterbringung offene Strukturen gewährleistet werden? </p> <p>In der seit 2015 andauernden Debatte für oder gegen Geschlossene Unterbringung in Bremen hat sich Frau Stahmann mehrfach öffentlich für Phasenmodelle positioniert (und dies bis heute nicht widerrufen): Für 3-Stufen Einrichtungen: 1. Stufe <em>geschlossen</em>, 2. Stufe <em>fakultativ</em>, 3. Stufe <em>offen</em>. Sie gab zu, dass <em><strong>„&#8230;wir [Jugendamt Bremen] &#8230; auch einige der bundesweit 400 Heimplätze</strong> belegen [in geschlossenen Heimen in Deutschland]<strong>“</strong></em>. Sie favorisierte eine <em><strong>„intensiv-pädagogische Einrichtung plus“</strong></em> mit ca. 20 Plätzen, auch <em><strong>&#8222;Intensivpädagogische Komplexeinrichtung</strong>&#8220; genannt</em>.</p> Ehemaliger Sozialstaatsrat FREHE reicht im Juli 2016 eine Petition ein gegen den Bau einer Geschlossenen Jugendhilfeeinrichtung http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/ehemaliger-sozialstaatsrat-frehe-reicht-im-juli-2016-eine-petition-ein-gegen-den-bau-einer-geschlossenen-jugendhilfeeinrichtung/ urn:uuid:bc970c63-b7c5-ea42-1222-1f5aaac88928 Tue, 14 Jul 2020 21:03:26 +0200 Der ehemalige grüne Staatssekretär im Bremer Sozialressort (2011-2015) Horst Frehe reichte im Juli 2016 diese öffentlich (bis 30.08.2016) mitzuzeichnende Petition ein: &#8222;Keinen Bau einer geschlossenen Unterbringung (GU) für Jugendliche in Bremen – stattdessen Instrumente des Jugendhilfesystems im Umgang mit delinquenten &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/ehemaliger-sozialstaatsrat-frehe-reicht-im-juli-2016-eine-petition-ein-gegen-den-bau-einer-geschlossenen-jugendhilfeeinrichtung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Der ehemalige grüne Staatssekretär im Bremer Sozialressort (2011-2015) Horst Frehe reichte im Juli 2016 diese <a target="_blank" href="https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&amp;s=1&amp;c=date_insert&amp;d=DESC&amp;b=0&amp;l=10&amp;searchstring=&amp;pID=2211" rel="noreferrer noopener">öffentlich (bis 30.08.2016) mitzuzeichnende Petition</a> ein: <em>&#8222;Keinen Bau einer geschlossenen Unterbringung (GU) für Jugendliche in Bremen – stattdessen Instrumente des Jugendhilfesystems im Umgang mit delinquenten Jugendlichen ausbauen.&#8220;</em></p> <p><a target="_blank" href="http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Ex-Staatsrat-%E2%80%9EIch-war-nie-ueberzeugt-dass-es-richtig-ist%E2%80%9C-_arid,1416352.html%20" rel="noreferrer noopener">Frehe im Weserkurier vom 13.07.2016</a>:&nbsp; <em>&#8222;Wir wollen jetzt Druck außerhalb der Parteien und der Politik aufbauen, denn der Senat hält an der geschlossenen Unterbringung fest, obwohl man eigentlich weiß, dass es falsch ist. Es geht auch um Stimmungsmache, die immer wieder gezielt eingesetzt wird. Man hat das Problem der geflüchteten Jugendlichen, die Ärger machen, weg von den Bereichen Justiz und Inneres und hin zum Sozialressort geschoben. Die Jugendhilfe sollte das Problem lösen.&#8220;</em></p> <p>Unter diesem <a href="http://www.petitionsausschuss.bremische-buergerschaft.de/sixcms/media.php/13/S%2019-136-Frehe-Jugendliche.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LINK kann die Stellungnahme der grünen Bremer Sozialsenatorin Stahmann</a> vom 12.08.2016 zu der Frehe-Petition nachgelesen werden. Im bremischen Haushalt 2016/17 wurden demnach 100.000,- Euro an Planungskosten angesetzt, plus die nicht unerheblichen Kosten für die &#8222;Baureifmachung&#8220; des Geländes, sprich Abriss des ehem. JVA. &#8211; <strong>Rausgeschmissenes Geld !</strong> Der Rest sollte über &#8222;Investoren&#8220; finanziert werden ? Ein amerikanisches Privatgefängnissystem !?</p> Bremer Jugendhilfe-Träger schlagen neue Strategie vor. http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/bremer-jugendhilfe-traeger-schlagen-neue-strategie-vor/ urn:uuid:4c8dc5b5-0691-71a4-7f6a-239fc5500545 Tue, 14 Jul 2020 20:58:09 +0200 26.11.2015 Initiative für auffällige Jugendliche. http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Initiative-fuer-auffaellige-Jugendliche-_arid,1261350.html http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Ohne-Kooperation-geht-es-nicht-_arid,1265626.html <p>26.11.2015 Initiative für auffällige Jugendliche.</p> <p><a href="http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Initiative-fuer-auffaellige-Jugendliche-_arid,1261350.html">http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Initiative-fuer-auffaellige-Jugendliche-_arid,1261350.html</a></p> <p><a href="http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Ohne-Kooperation-geht-es-nicht-_arid,1265626.html">http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Ohne-Kooperation-geht-es-nicht-_arid,1265626.html</a></p> <div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img src="http://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2020/07/Ohne-Kooperation-geht-es-nicht.jpg" alt="" class="wp-image-1409" srcset="http://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2020/07/Ohne-Kooperation-geht-es-nicht.jpg 890w, http://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2020/07/Ohne-Kooperation-geht-es-nicht-300x184.jpg 300w, http://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2020/07/Ohne-Kooperation-geht-es-nicht-768x471.jpg 768w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /></figure></div> Die sog. “Akademie Lothar Kannenberg”, die in Spitzenzeiten 1000 junge Menschen in Bremen betreute, war im Oktober 2017 pleite. http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/die-sog-akademie-lothar-kannenberg-die-in-spitzenzeiten-1000-junge-menschen-in-bremen-betreute-war-im-oktober-2017-pleite/ urn:uuid:56205c5f-314c-b646-fa2e-840008639919 Tue, 14 Jul 2020 20:47:43 +0200 In der Bremer Bürgerschaftssitzung vom 1. November 2017 warf Sofia Leonidakis (Linke) in der aktuellen Stunde (hier Audio) (Kannenberg-Insolvenz „Konzeptlos – Pleite &#8230;“) der Sozialbehörde vor, ausgerechnet die schwarze Pädagogik (konfrontativ/entwürdigend) von Lothar Kannenberg, der als Berater in der Skandaleinrichtung &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/die-sog-akademie-lothar-kannenberg-die-in-spitzenzeiten-1000-junge-menschen-in-bremen-betreute-war-im-oktober-2017-pleite/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>In der Bremer <a href="http://www.linksfraktion-bremen.de/nc/buergerschaft/antraege/detail/zurueck/antraege-neu/artikel/aktuelle-stunde-kannenberg-insolvenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgerschaftssitzung vom 1. November 2017 warf Sofia Leonidakis (Linke) in der aktuellen Stunde (hier Audio)</a> (Kannenberg-Insolvenz „Konzeptlos – Pleite &#8230;“) der Sozialbehörde vor, ausgerechnet die schwarze Pädagogik (konfrontativ/entwürdigend) von Lothar Kannenberg, der als Berater in der Skandaleinrichtung Friesenhof in Schleswig Holstein beteiligt war, hier nach Bremen geholt zu haben. Eine öffentlicher Diskurs des pädagogischen Konzeptes wurde, falls überhaupt vorhanden, durch Nichtveröffentlichung verhindert.</p> <p>Für die Betreuung der im Herbst 2017 verbliebenen ca. 140 unbegleiteten jugendlichen Ausländer muss nun (2018) eine Anschlussperspektive her. Die ca. 230 Beschäftigten waren für 3 Monate durch die Insolvenzkasse der Agentur für Arbeit gesichert.&nbsp;Bremer Steuergelder in Höhe von ca. 4 Mio. Euro sind futsch, während gleichzeitig die Freizis wegen Unterfinanzierung stöhnen. Es bleiben viele Fragen an das grüne Sozialressort. <a href="https://www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/Insolvenz%20Akademie%20Kannenberg_Final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier sind alle Fragen und alle Antworten (Deputationssitzung 30.11.2017) nachzulesen.</a></p> <p><a href="https://www.taz.de/Teure-Insolvenz-eines-Jugendhilfetraegers/!5457918/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die TAZ vom 8.11.2017</a> berichtet über die von der Linksfraktion in der Bürgerschaft angestoßene <a href="https://vimeo.com/241738664" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8220;Aktuelle Stunde&#8221;, als Video nachträglich zu schauen ab 1:08:47 TOP 2</a>. Der <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-grosse-verunsicherung-bei-der-fluechtlingshilfe-_arid,1664846.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weserkurier vom 3. Nov. 2017 berichtet</a> ausführlich.</p> <p>Ca. 700 unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) wurden in Bremen im November 2017 noch insgesamt in der Jugendhilfe betreut. Die Auslastung in den Einrichtungen sank im Laufe der letzten zwei Jahre auf 70% mit entsprechenden finanziellen Konsequenzen. Die sog. &#8220;Akademie Lothar Kannenberg&#8221;, von der Landesregierung als angeblicher &#8220;Retter in der Not&#8221; ermuntert, hatte nur auf dieses Betätigungsfeld gesetzt. Sie durften mit Standards in der Jugendhilfe/Notunterbringung arbeiten, die die Üblichen weit unterschritten. <a href="http://www.taz.de/!5313551/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Friesenhof-Inhaberin Janssen nahm schon 2005 Kontakt mit dem Ex-Boxer Lothar Kannenberg</a> auf, und holte ihn 2013 vorübergehend als Berater in ihr Haus.</p> Hand- und Fußfesseln können keine Jugendhilfe und nicht Kindeswohlsicherung sein! http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/hand-und-fussfesseln-koennen-keine-jugendhilfe-und-nicht-kindeswohlsicherung-sein/ urn:uuid:682c3cf5-7ae2-f1b9-0014-9dfee7332426 Tue, 14 Jul 2020 20:32:23 +0200 Und doch: Das Jugendamt Bremen griff gegenüber jugendlichen Schutzbedürftigen (minderjährige Geflohene) , die sich einer umstrittenen Verteilungsregel nicht beugen wollen, zu Gewalt. Und die Innere Mission, die die Einrichtung betreibt, kooperierte. Dagegen wurde demonstriert, wie die TAZ vom 5.2.2020 berichtet. &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/hand-und-fussfesseln-koennen-keine-jugendhilfe-und-nicht-kindeswohlsicherung-sein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Und doch: Das Jugendamt Bremen griff gegenüber jugendlichen Schutzbedürftigen (minderjährige Geflohene) , die sich einer umstrittenen Verteilungsregel nicht beugen wollen, zu Gewalt. Und die Innere Mission, die die Einrichtung betreibt, kooperierte. <a href="https://taz.de/Umgang-mit-minderjaehrigen-Gefluechteten/!5658002/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dagegen wurde demonstriert, wie die TAZ vom 5.2.2020 berichtet.</a></p> <p>Der Flüchtlingsrat und Fluchtraum Bremen e.V. haben am 14.01.2020 einen Offenen Brief an die Senatorin für Soziales, die Sozial-Deputation sowie den Jugendhilfeausschuss geschrieben, damit diese Gewaltanwendung gegen schutzbedürftige Jugendliche sofort gestoppt und das Kindeswohl nicht weiter gefährdet wird.</p> <p>Zum Hintergrund: Im Januar 2020 wurde ein 17-jähriger unbegleiteter geflüchteter Bewohner der Jugendhilfe-EAE Steinsetzer Straße unter Anwendung körperlicher und psychischer Gewalt in eine andere Jugendhilfeeinrichtung nach Brandenburg verbracht. Ca. 10 Polizist*innen stürmten gegen 6 Uhr morgens in sein Zimmer, nötigten ihn sich anzuziehen und legten ihm Handschellen an. Danach verbrachten sie ihn gegen seinen erklärten Willen gewaltsam in eine andere Jugendhilfeeinrichtung. Die Handschellen wurden dem 17-Jährigen erst nach der mehrstündigen Fahrt im Polizeitransporter in Brandenburg wieder abgenommen. Bereits im Oktober 2019 war eine solche Verteilungsentscheidung gegen einen 16-Jährigen gewaltsam und mit Handschellen durchgesetzt worden.</p> <p>Mehr Infos:&nbsp; <a href="https://www.fluechtlingsrat-bremen.de/2020/01/jugendamt-laesst-handschellen-anlegen/">https://www.fluechtlingsrat-bremen.de/2020/01/jugendamt-laesst-handschellen-anlegen/</a></p> Fragen an den Bremer Senat: Haben wir in Bremen ein Heim mit Teilschließung und mit Phasenmodell? http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/fragen-an-den-bremer-senat-haben-wir-in-bremen-ein-heim-mit-teilschliessung-und-mit-phasenmodell/ urn:uuid:c25178c7-818b-f45d-ce3b-021175d4e6bb Tue, 14 Jul 2020 20:25:43 +0200 &#8222;Sattelhof&#8220; Es tauchen viele, bisher unbeantwortete Fragen auf zum seit Februar 2020 von der Inneren Mission betriebenen Heimprojekt für Jugendliche &#8222;Sattelhof&#8220;. Im Weserkurier vom 27.01.2020 heißt es am Ende des Artikels: &#8222;Der größere Teil der Einrichtung wird voraussichtlich ohnehin der &#8230; <a href="http://www.geschlossene-unterbringung.de/2020/07/fragen-an-den-bremer-senat-haben-wir-in-bremen-ein-heim-mit-teilschliessung-und-mit-phasenmodell/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p><strong>&#8222;Sattelhof&#8220;</strong></p> <p>Es tauchen viele, bisher unbeantwortete Fragen auf zum seit Februar 2020 von der Inneren Mission betriebenen Heimprojekt für Jugendliche &#8222;Sattelhof&#8220;. Im Weserkurier vom 27.01.2020 heißt es am Ende des Artikels:</p> <p><em>&#8222;Der größere Teil der Einrichtung wird voraussichtlich ohnehin der intensivpädagogischen Betreuung vorbehalten sein, sagt der Sprecher des Sozialressorts. „Hintergrund ist, dass erfahrungsgemäß nur wenige Haftvermeidungsplätze in Bremen benötigt werden.“ Zuletzt ist dieser Fall demnach im Herbst 2019 eingetreten.</em></p> <p><em>Im Sattelhof sollen bis zu acht Minderjährige und bei Bedarf auch junge Volljährige vollstationär untergebracht werden. „Sie sollen sich hier darauf konzentrieren, ihren Lebensweg anders zu gestalten“, berichtet Katharina Kähler. Es handele sich aber nicht um eine geschlossene Einrichtung. Katharina Kähler spricht von einem abgestuften Belegungskonzept: Ausgang müsse sich erarbeitet werden. Verfehlungen innerhalb und außerhalb der Einrichtung und mangelnde Kooperation, heißt es beim Sozialressort, können jedoch dazu führen, dass der Betreffende doch noch in Haft muss.&#8220;</em></p> <p><strong>Deshalb Frage Nummer 1 : Liegt hier neben dem Haftvermeidungsprojekt ein Mischkonzept für verschiedene Adressatengruppen vor, incl. Maßnahmen nach § 34 SGB VIII ?</strong></p> <p>Laut pädagogischem Konzept der Einrichtung richtet sich</p> <p><em>&#8222;Das Angebot der Einrichtung &#8230; primär an straffällig gewordene Bremer Jugendliche, denen eine Untersuchungshaft droht oder bei denen eine Untersuchungshaftverkürzung erfolgen soll und die auf richterliche Weisung in einem Setting der Erziehungshilfe untergebracht werden sollen.&#8220;</em></p> <p>Aber es soll auch um die &#8222;<em>Erfüllung stationärer Bewährungsauflagen&#8220;</em> gehen. Und ist es in dem Fall zulässig mit folgenden, im Konzept ebenfalls auftauchenden Maßnahmen zu arbeiten?</p> <p><em>&#8222;Wir schränken die Bewegungsfreiheit des Jugendlichen phasenweise bewusst stark ein. Dies ist aufgrund des erheblichen Mangels an verinnerlichter Struktur sowie mangelnder Selbststeuerungskompetenz notwendig und teilweise auch Auflage des Jugendgerichts.</em>&#8222;</p> <p>Hier wird also möglicherweise ein Token-System und ein Phasen-Modell eingesetzt , was eben gerade aus pädagogischen Gründen abzulehnen wäre, weil das &#8211; wie vielfach kritisiert eher einer Dressur gleicht und im Widerspruch steht zu moderner Erziehung zur Mündigkeit und mit den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonzeption. </p> <p><strong>Deshalb Frage Nummer 2 : Werden im Sattelhof &#8211; als &#8222;pädagogische System&#8220; Token und Phasen-Modelle eingesetzt?</strong></p> Bundesregierung hat weitere Hilfen für gemeinnützige Organisationen zugesagt http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/bundesregierung-hat-weitere-hilfen-fuer-gemeinnuetzige-organisationen-zugesagt.html Feed urn:uuid:402c6429-0286-a2e8-2e00-e19134778092 Fri, 10 Jul 2020 14:27:00 +0200 <p>Dazu gehört auch ein „Sonderprogramm zur Stärkung gemeinnütziger Organisationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe“, welches mit 100 Mio. Euro dotiert zusätzliche Hilfe für „Corona-bedingte Schäden“ zusichert, „um den Fortbestand der betreffenden Organisationen - Jugendherbergen, Träger der politischen, kulturellen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendbildungsstätten, Familienferienstätten, Schullandheime sowie Träger des internationalen Jugendaustauschs - zu ermöglichen“, wie es in der aktuellen Pressemitteilung des BMFSFJ heißt.<br><br>Näheres unter:<br><br><a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/giffey---bewaehrte-soziale-einrichtungen-und-strukturen-fuer-familien--kinder-und-jugendliche-in-der-krise-absichern-/158438" target="_blank">Giffey: „Bewährte soziale Einrichtungen und Strukturen für Familien, Kinder und Jugendliche in der Krise absichern“</a><br><br><a href="https://www.bmfsfj.de/blob/158442/135d96b32f9cae9c9444f8fa016f80fa/ueberbrueckungshilfen-fact-sheet-data.pdf" target="_blank">Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung für gemeinnützige Organisationen im Bereich Familie, Jugend, Senioren [PDF]</a><br><br><a href="https://www.bmfsfj.de/blob/158444/2a872929beb7be41dc34831de8ab6488/schaubild-data.pdf" target="_blank">Schaubild: Unterstützung für gemeinnützige Organisationen im Bereich des BMFSFJ in der Coronavirus-Pandemie [PDF]</a><br><br></p> Projektabschluss Demokrat*innen von Anfang an. Online-Veranstaltung am 10.07.20 http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/projektabschluss-demokratinnen-von-anfang-an-online-veranstaltung-am-10-07-20.html Feed urn:uuid:877dc37e-74fc-288d-0d7f-e30aca9591e8 Wed, 01 Jul 2020 13:47:00 +0200 <p>In einer Online-Veranstaltung werden die Ergebnisse des Projektes am 10. Juli 2020 vorgestellt. Neben Prof. Dr. Albert Scherr und Lena Sachs von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, welche das Projekt wissenschaftlich begleiteten, werden auch projektinvolvierte Kinder- und Jugendarbeiter*innen zu Wort kommen. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Personen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugend-, sowie der Sozialarbeit.</p> <p><a href="http://www.agjf-sachsen.de/fachtagungen/projektabschluss-demokratinnen-von-anfang-an.html">Weitere Infos und Anmeldung</a></p> 9. Update – FAQs rund um die Öffnung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Stand: 28.07.) https://agot-nrw.de/faqs-rund-um-die-oeffnung-der-jugendarbeit-und-jugendsozialarbeit/ AGOT e. V. urn:uuid:644533eb-0a6e-d937-e30b-e15e54819d4f Wed, 01 Jul 2020 13:28:19 +0200 Die Öffnung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und somit auch der Einrichtungen der Offenen Kinder und Jugendarbeit, ist mit vielen Unsicherheiten und Fragen Verbunden. Unter Beteiligung von Jugendämtern, G5 und Ministerium ... <div><a href="https://agot-nrw.de/faqs-rund-um-die-oeffnung-der-jugendarbeit-und-jugendsozialarbeit/" class="more-link">Read More</a></div> Modulreihe Raum der Vielfalt startet http://www.agjf-sachsen.de/newsreader/modulreihe-raum-der-vielfalt-startet.html Feed urn:uuid:2482cab9-99a5-ae35-81b0-3d64799828a5 Tue, 30 Jun 2020 16:41:00 +0200 <p><strong>Junge Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung professionell begleiten</strong></p> <p>Die dreiteilige Modulreihe bündelt verschiedene Themen aus der sozialpädagogischen Praxis, welche Fachkräfte im Kontext von Flucht, Asyl und Migration beschäftigen und herausfordern. Folgende Module sind vorgesehen:<br><br></p> <blockquote>Modul 1 - Grundlagen Migration und Asyl-/Aufenthaltsrecht<br>09.-10. September 2020<br><br>Modul 2 - Rassismus, Empowerment und Migrationspädagogik<br>06. Oktober 2020<br><br>Modul 3 - Diversity- und Traumakompetenz<br>02.-03. November 2020</blockquote> <p><a href="https://www.agjf-sachsen.de/modulreihen/raum-der-vielfalt.html">Weitere Infos und Anmeldung</a></p> Neues aus dem Projekt „Wir machen das – grenzenlos!“ https://agot-nrw.de/neues-aus-dem-projekt-wir-machen-das-grenzenlos/ AGOT e. V. urn:uuid:603260c5-b75b-3ffa-0ed0-5afe5d4eee9b Tue, 30 Jun 2020 14:30:23 +0200 Es gibt ein paar interessante Neuigkeiten, die wir euch auch an dieser Stelle nich vorenthalten wollen. Wir haben unsere teilnehmenden Einrichtungen gefragt, wie und in welcher Form derzeit die Besucher*innen ... <div><a href="https://agot-nrw.de/neues-aus-dem-projekt-wir-machen-das-grenzenlos/" class="more-link">Read More</a></div> Befragung Jugendarbeit durch den DBSH Sachsen http://agjf-sachsen.de/newsreader/befragung-jugendarbeit-durch-den-dbsh-sachsen.html Feed urn:uuid:c1c51b67-280b-ef8f-f620-d3391455c3be Mon, 29 Jun 2020 13:27:00 +0200 <p>Die AGJF Sachsen unterstützt die Inititative des DBSH Sachsen mit der Befragung der Akteure der Jugendarbeit die Herausforderungen der letzten Wochen aus Perspektive „der Jugendarbeit“ zu reflektieren.</p> <p>Dazu wird um eine rege Mitwirkung der Prakiker*innen gebeten.<br><br><strong>Zur Befragung geht's hier: <a href="https://www.soscisurvey.de/BeJu/" target="_blank">https://www.soscisurvey.de/BeJu/</a></strong></p> <p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.dbsh-sachsen.de/themen/jugendhilfe/befragung-jugendarbeit" target="_blank">Befragung Jugendarbeit - DBSH Sachsen</a></p> Ein Zwischenruf https://akshamburg.wordpress.com/2020/06/13/ein-zwischenruf/ Uncategorized – AKS Hamburg urn:uuid:8948f145-2ee8-d891-7dbb-29b5cfb06958 Sat, 13 Jun 2020 19:37:24 +0200 Zwischenruf_AKSHamburg Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit Hamburg Systemrelevanz? Nein! Systemtransformationsrelevant! In der „Corona-Krise“ ist verstärkt die Rede von „systemrelevanten“ Berufen und Tätigkeiten. Nicht wenige Träger der Sozialen Arbeit nehmen für sich in Anspruch, „systemrelevant“ zu sein. Es ist verständlich, dass die eigene Bedeutung betont wird, dabei stellt sich jedoch die Frage, wofür Bedeutung erlangt werden will: [&#8230;] <p><a href="https://akshamburg.files.wordpress.com/2020/06/zwischenruf_akshamburg.pdf">Zwischenruf_AKSHamburg</a></p> <p style="text-align:left;"><em>Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit Hamburg</em></p> <p><strong>Systemrelevanz? Nein! Systemtransformationsrelevant!</strong></p> <p>In der „Corona-Krise“ ist verstärkt die Rede von „systemrelevanten“ Berufen und Tätigkeiten. Nicht wenige Träger der Sozialen Arbeit nehmen für sich in Anspruch, „systemrelevant“ zu sein. Es ist verständlich, dass die eigene Bedeutung betont wird, dabei stellt sich jedoch die Frage, <em>wofür</em> Bedeutung erlangt werden will: was ist mit der „Systemrelevanz“ gemeint? Relevant wofür? Um die „Feuerwehr“ zu sein (nicht nur) in der Krise – und dafür die gebührende (materielle und imma­terielle) Anerkennung zu bekommen?</p> <p>Systemrelevant bedeutet wörtlich, relevant für das System zu sein, aktuell also für den neoliberalen Kapitalismus. Dessen Ziel, die Erzeugung und private Aneignung von Mehrwert, hat Konsequenzen für alle gesellschaftliche Bereiche. Die Abhängigkeit der Mehrheit der Menschen, zur Sicherung ih­rer Existenz durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft am ökonomischen Verwertungsprozess teilzuneh­men, hat entsprechenden Einfluss auf die sozialarbeiterischen Handlungsstrategien – bewusst wie unbewusst.</p> <p>Die „Corona-Krise“ macht nun zugespitzt deutlich, dass diese Art der gesellschaftlichen Reproduk­tion notwendigerweise die Existenzgrundlage für immer mehr Menschen immer prekärer macht. Das wird auch so weitergehen, wenn Arbeit als Lohnarbeit hauptsächlich als Ware genutzt wird, um den gesellschaftlichen Akkumulationsprozess zu befeuern. Soziale Arbeit als Infrastruktur-Angebot, das auf die Unterstützung und Erhaltung aller gesellschaftlich wichtigen Kompetenzen und Tätig­keiten zielt – Pflege und Kindererziehung, aber auch künstlerische, sportliche und kulturelle Tätig­keiten –, wird in und nach der Krise beweisen müssen, dass sie nicht zu weiteren Spaltungen bei­trägt, sondern zu deren Überwindung.</p> <p>Die konstruierte „Corona-Gemeinschaft“, die gegenwärtig von zig Werbeplakaten, in Radiosendun­gen und Zeitungsartikeln postuliert wird („Wir gegen Corona“), verschleiert die soziale Ungleichheit, die in dieser Krise weiter verschärft wird. Zwar macht der Virus keinen Unterschied zwischen arm und reich, seine Konsequenzen und vor allem die der Maßnahmen, die gegen seine Verbreitung ergriffen wurden und werden, schon! Es sind nicht alle gleichermaßen von Arbeitslosigkeit, beengten Wohn­verhältnissen, Isolation etc. betroffen. Und auch die in der kapitalistischen „Normalität“ bestehen­den Existenzängste und die durch entfremdete Arbeitsbedingungen erworbenen körperlichen und psychischen Schäden spielen für die Entwicklung und Erhaltung von Gesundheit eine große Rolle. Und diese sind eben nicht gleich verteilt.</p> <p>Mit dem Begriff der Systemrelevanz ist die Frage aufgeworfen: Was ist gesellschaftlich relevante Arbeit? Die gegenwärtige Krise betrifft alle und wir als in der Sozialen Arbeit Tätigen sollten es darauf anlegen, progressiver aus ihr „rauszugehen“ als wir „reingegangen“ sind. Deshalb: system-überwindungs-relevant statt system-erhaltungs-relevant.  Wir schlagen daher vor, den präziseren Begriff der „Systemtransformationsrelevanz“ als Maßstab für die grundlegende Veränderung aller gesellschaftlichen Sphären in Richtung auf Kooperation und Emanzipation zu nehmen.</p> <p>Klar ist, dass der Mensch eine gesellschaftliche Infrastruktur, kollektive und öffentliche Güter benö­tigt, um ein „gutes Leben“ führen zu können. Diese Infrastruktur wird in diesem System jedoch durch Ökonomisierung bzw. „Verbetriebswirtschaftlichung“ zur Ware gemacht, so dass sie dem neoliberal geprägten Verwertungsprozess besser dienen kann. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die erkennen, wie krisenhaft es ist, wenn nicht die Bedürfnisbefriedigung der Menschen im Mittelpunkt steht, sondern die Mehrwertschöpfung (in der öffentlichen Daseinsvorsorge wie in der Wirtschaft). So gibt es immer größer werdende internationale Bewegungen gegen Privatisierung und die Ökonomisierung des Sozialen. Diesen Auseinandersetzungen sollten wir uns verstärkt in Parteien, in Gewerkschaften und in sozialen Bewegungen anschließen und auch in unserem berufli­chen Handeln die Perspektive der Systemtransformation als Handlungsorientierung immer im Blick behalten.</p> <p>Gerade im sozialarbeiterischen Bereich können wir uns anstelle der individualisierenden Defizitori­entierung auf eine emanzipatorische und kooperative Bildung beziehen, die als Grundlage für die Entwicklung von Systemtransformationsrelevanz mit inhaltlichem Leben gefüllt werden kann und muss. Es gibt ein Bildungsverständnis, das sich im Konflikt mit Wettbewerbs- und Leistungsdruck entwickelt hat und dessen Ursprung handlungsfähige Subjekte sind. Daran sollten wir uns in diesen Zeiten erinnern und anknüpfen.</p> <p>Es gilt, für eine progressive Praxis eine Alternative zur eigenen Systemrelevanz zu entwickeln. Da­für braucht es in neuer Qualität geöffnete Institutionen und Einrichtungen, in denen sich die Men­schen im Sozialraum begegnen, sie sich inhaltlich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, die Verhältnisse kritisch reflektieren und gemeinsame Lösungen entwickeln. Das setzt eine aktive, kon­struktive Teilhabe und eine gewisse Konfliktbereitschaft voraus. Damit es diese Einrichtungen ge­ben kann, braucht es wiederum kritische und solidarische Mitarbeiter-Teams, die sich organisieren. Und wenn nötig die aktuell geltenden Regeln aus guten Gründen brechen und alternative Hand­lungsweisen erfinden, um in den veränderten Situationen Lösungen zu entwickeln, die für möglichst alle Beteiligten eine echte Chance und Neuorientierung ermöglichen. Wir sollten uns wieder stärker daran orientieren, was unsere Nutzerinnen und Nutzer brauchen und wollen. Es geht also um gemeinsame Aufgabenbewältigung.</p> <p><strong>Seien wir systemtransformationsrelevant </strong>und lasst uns die Krise nutzen, um alternative Ideen und Praxen zu entwickeln!</p> <p>&nbsp;</p> Educo Africa benötigt jetzt Solidarität! http://agjf-sachsen.de/newsreader/educo-africa-benoetigt-jetzt-solidaritaet.html Feed urn:uuid:90c7fb20-0d33-50b4-25cb-750f5a04cedc Thu, 11 Jun 2020 10:29:00 +0200 <p>Unsere langjährige Partnerorgansiation <a href="http://www.educo.org.za/" target="_blank">Educo Africa</a> ist von den Pandemiefolgen außerordentlich betroffen und existenziell bedroht. Viele, die die <a href="https://www.agjf-sachsen.de/fachtagungen/into-the-wild-international-277.html">Fachtagungen Into the wild</a> miterlebt haben oder an einer der Fachkräfteaustauschmaßnahmen mit den Kolleg*innen aus Südafrika teilhaben konnten, schätzen die engagierte Sozialarbeit vor Ort, die ohne staatliche Unterstützung erfolgt. Mit der Start Next Crowdfunding Kampagne für Educo Africa können Sie/könnt ihr unmittelbare Unterstützung leisten!</p> <p><strong>Hier geht es zur Startnext-Kampagne:</strong></p> <p><a href="https://www.startnext.com/educo-africa-covid-19-lockdown" target="_blank">https://www.startnext.com/educo-africa-covid-19-lockdown</a></p> Amazing water https://www.dolledeerns.de/2020/06/09/amazing-water/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:aea1e2c4-f6f3-1558-d7e0-11c8d3c9b6f5 Tue, 09 Jun 2020 15:32:17 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4238015929"><div id="cc-m-14538714829" class="j-module n j-textWithImage "><figure class="cc-imagewrapper cc-m-image-align-1"> <img srcset="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=264x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i498b3ce3f2d3af3e/version/1591710035/image.jpg 264w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=320x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i498b3ce3f2d3af3e/version/1591710035/image.jpg 320w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=528x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i498b3ce3f2d3af3e/version/1591710035/image.jpg 528w" sizes="(min-width: 264px) 264px, 100vw" id="cc-m-textwithimage-image-14538714829" src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=264x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i498b3ce3f2d3af3e/version/1591710035/image.jpg" alt="" class="" data-src-width="1440" data-src-height="749" data-src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=264x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i498b3ce3f2d3af3e/version/1591710035/image.jpg" data-image-id="8692325929"/> </figure> <div> <div id="cc-m-textwithimage-14538714829" data-name="text" data-action="text" class="cc-m-textwithimage-inline-rte"> <p> <span style="font-size: 18px;">Erforscht die Faszination von Wasser!</span> </p> <p> <span class="iconLabel___2kMCZ isIconLeft___1L3vU iconLabel___DIDgo" style="color: #ff9900;"><span class="label___1mAbk">6.-10. Juli, Montag &#x2013; Freitag 14-18 Uhr.</span></span> </p> <p> Wir bauen einen Wasserfilter, sp&#xFC;ren Mikroplastik in Kosmetik auf, entdecken Wassertiere, machen DIY Schminkpads und unternehmen einen Ausflug zu einem tollen Unternehmen. </p> <p> &#xA0; </p> <p> &#xA0; </p> <p> Anmelden k&#xF6;nnt Ihr euch bis zum 01.07.2020 &#xFC;ber den Hamburger Ferienpass. Dort findet Ihr auch weitere Infos zu diesem Angebot. </p> <p> <a href="https://ferienpass-hamburg.de/ferienpass/amazing-water.html" target="_blank" title="https://ferienpass-hamburg.de/ferienpass/amazing-water.html">https://ferienpass-hamburg.de/ferienpass/amazing-water.html</a> </p> <p> Diesen Kurs bietet die Fachstelle Berufsorientierung in Kooperation mit der PhantaiseWerkstatt an. </p> </div> </div> <div class="cc-clear"></div> <script id="cc-m-reg-14538714829">// </script></div></div> Wir waren dabei! https://www.dolledeerns.de/2020/06/09/wir-waren-dabei/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:3ef712a1-1556-d033-5c69-ce52735ce411 Tue, 09 Jun 2020 15:28:40 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4238015829"><div id="cc-m-14538713829" class="j-module n j-imageSubtitle "><figure class="cc-imagewrapper cc-m-image-align-1 cc-m-width-maxed"> <img srcset="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=320x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 320w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=640x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 640w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=789x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 789w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=960x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 960w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=1280x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 1280w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=1578x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg 1578w" sizes="(min-width: 789px) 789px, 100vw" id="cc-m-imagesubtitle-image-14538713829" src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=789x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg" alt="" class="" data-src-width="2048" data-src-height="2048" data-src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=789x10000:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/i4797ec7242ad6ace/version/1591709481/image.jpg" data-image-id="8692325329"/> </figure> <div class="cc-clear"></div> <script id="cc-m-reg-14538713829">// </script></div></div> Junge Menschen brauchen Erlebnis- und Begegnungsräume http://agjf-sachsen.de/newsreader/junge-menschen-brauchen-erlebnis-und-begegnungsraeume.html Feed urn:uuid:43c8d214-c43b-da86-84d2-2495e59add53 Fri, 05 Jun 2020 11:30:00 +0200 <p>Das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit hat ein Statement mit dem Titel "Junge Menschen brauchen Erlebnis- und Begegnungsräume – Kinder- und Jugendarbeit ist auch in Corona-Zeiten unverzichtbar!" veröffentlicht, in dem es die notwendige Sicherung der politischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen von Kinder- und Jugendarbeit ebenso betont wie die Wichtigkeit, auch in Corona-Zeiten die individuelle Förderung und die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Daher müssen die aktuellen Debatten über Lockerungen und pandemiebedingte Einschränkungen die Perspektiven und Bedarfe junger Menschen systematisch einbeziehen.<br><br><strong>Mehr zum Bundesnetzwerk findet sich auch unter:</strong> <a href="https://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/bundesnetzwerk-kinder-und-jugendarbeit-gegruendet-fachkongress-fuer-2020-geplant/" target="_blank">Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit gegründet</a></p> DKHW unterstützt Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Krise http://agjf-sachsen.de/newsreader/dkhw-unterstuetzt-kinder-und-jugendarbeit-in-der-corona-krise.html Feed urn:uuid:cdbedb66-c8ea-4d3b-ffaf-dc55fb33c0ba Fri, 05 Jun 2020 11:16:00 +0200 <p>Das Deutsche Kinderhilfswerk hat sein Förderprogramm für Kinder- und Jugendprojekte verändert. Antragsfristen wurden aufgehoben und Anträge sollen so flexibel eingereicht und bewilligt werden können. Neu ist, dass nun auch Projekte im digitalen Raum gefördert werden können.</p> <p><br><strong>Mehr unter: <a href="https://www.dkhw.de/foerderung/foerderantrag-stellen" target="_blank">Deutsches Kinderhilfswerk | Antrag stellen für Kinder- und Jugendprojekt</a></strong></p> Ganztagsschule und Schulsozialarbeit – Auf dem Weg zu einer „neuen Normalität“? https://www.blog.dgsa.de/ganztagsschule-und-schulsozialarbeit-auf-dem-weg-zu-einer-neuen-normalitat DGSA Blog Soziale Arbeit urn:uuid:8830552b-5d81-9d37-d833-f4257aec7953 Thu, 04 Jun 2020 10:03:09 +0200 <div class="posthaven-post-body"><h2>Ganztagsschule vor Corona</h2> <p>Es ist etwa fünf Monate her, die Idee einer Corona-Pandemie war noch lange nicht in unseren Köpfen, als ich gemeinsam mit Kommiliton*innen im Rahmen eines Master-Seminars eine Streitschrift<a>[1]</a> mit folgenden Forderungen formuliert habe:</p> <p>„Als Sozialarbeiter*innen und als Master-Studierende der Sozialen Arbeit fordern wir: </p> <p>-  Gleichgewichtung von fachlich-qualifizierendem, leistungsbezogenem Lernen und sozialem, nicht leistungsbezogenem Lernen im Rahmen der Ganztagsschule</p> <p>-  Ausreichend Raum und Sozialarbeiter*innen für das soziale, nicht-leistungsbezogene Lernen, für jugendkulturelle Bildung und die Gestaltung von Aneignungsprozessen der Jugendlichen an Ganztagsschulen</p> <p>-  Ein einheitliches bundesweites Konzept für das soziale Lernen an der Ganztagsschule, das unter Federführung der Sozialen Arbeit entwickelt wird.  </p> <p>-  In Verbindung damit: finanzielle Förderung der Sozialarbeitsforschung, um wissenschaftlich fundiert zu evaluieren, zu vergleichen und darauf aufbauend Konzepte weiter entwickeln zu können, ein Promotionsrecht für Hochschulen der Sozialen Arbeit und mehr Forschungsstunden für Lehrende der Sozialen Arbeit“</p> <p>Wir stellten diese Forderungen mit dem Wissen, dass es die Soziale Arbeit ist, die über wissenschaftlich fundierte und langjährig bewährte Konzepte und Methoden verfügt, um soziales Lernen und Gemeinschaftsfähigkeit von Jugendlichen zu stärken. Die Kompetenz der Sozialen Arbeit ist es, den Menschen in seiner Umwelt, „the-person-in-environment“, in den Blick zu nehmen. Soziale Arbeit weiß um die hohe Bedeutung von sozialräumlichen Aneignungsprozessen, von Peergroup-Learning und der Entwicklung eigener jugendkultureller Prägungen für die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Basierend auf systemischen Ansätzen ist es ihr möglich, die verschiedenen Lebenswelten der Jugendlichen, wie Familie, Schule und Freizeit zusammenzubringen, aufeinander zu beziehen und so zu einem gelingenderen Alltag der Jugendlichen beizutragen. Deshalb ist Soziale Arbeit in der Lage, die Ganztagsschule zu einem Ort zu machen, von dem nicht nur Politik und Gesellschaft profitieren, sondern vor allem die Jugendlichen selbst. Deshalb muss Jugendsozialarbeit mit ihrer Kompetenz in die Ganztagsschulen vordringen. Dann ist es möglich, wie im 15. Kinder- und Jugendbericht empfohlen, an Ganztagsschulen ebenso optimal fachlich zu qualifizieren, sowie das soziale Lernen und die Gemeinschaftsfähigkeit der jungen Menschen in der Gesellschaft zu unterstützen. Dann können an Ganztagsschulen Leistungs- und Chancenunterschiede ausgeglichen werden. Dann kann Schule als Erfahrungsraum und Ort der Sozialisation für Jugendliche ermöglicht und Jugendkultur im Schulalltag gelebt werden.  </p><p><br></p> <h2>Wie kann es weitergehen? </h2> <p>Jetzt, nicht einmal ein halbes Jahr später, wirken unsere Forderungen und Ideen, angesichts der Corona-Pandemie, wie aus der Zeit gefallen. Sie scheinen sich aufzulösen im länderspezifischen Notbetreuungs-Modus. Anstatt jugendgerechter Ganztagsschule steht plötzlich Home-Schooling (fast) den ganzen Tag auf dem Programm. Mit großen Anstrengungen von Seiten der Schüler*innen und Lehrer*innen kann wenigstens die fachliche Qualifizierung an Schulen teilweise sichergestellt werden. Soziales Lernen, jugendkulturelle Bildung und Chancengerechtigkeit scheinen dagegen zunehmend utopisch in unserer „neuen Schulnormalität“. Denn wie kann soziales Lernen und Gemeinschaftsfähigkeit unterstützt werden, wenn Schule nur noch online oder stundenweise im Schichtbetrieb und in kleinen Gruppen mit großem Abstand stattfindet? Wie lassen sich Leistungs- und Chancenunterschiede ausgleichen, wenn viele Schüler*innen zuhause weder über ausreichend Raum, Ruhe, Unterstützung oder die notwendige Hardware verfügen? Wie kann Schule Erfahrungsraum und Ort der Sozialisation sein, an dem Jugendkultur entwickelt und gelebt wird, wenn weder Raum noch Zeit zur Verfügung stehen? </p><p><br></p> <h2>Ganztagsschule in unserer „neuen Corona-Normalität“</h2> <p>Bundesweit beweisen Schulsozialarbeiter*innen gerade, dass sie auch in Krisenzeiten handlungsfähig sind. Mit allen Mitteln und viel Kreativität halten sie den Kontakt zu ihren Schüler*innen. Sie drehen Videos, gestalten Facebook-Seiten, initiieren Online-Beratungsangebote oder laden ein zur digitalen Teestunde per Videokonferenz. Aber auch mit Telefonanrufen, Verabredungen zum Spazierengehen, mit Abstand versteht sich, oder durch Hausbesuche zeigen sie Präsenz und sind bereit zu unterstützen, wo es notwendig ist. Auf der anderen Seite verlagert sich Schulsozialarbeit dadurch nach außen, wird mehr und mehr zu einer aufsuchenden Sozialen Arbeit. Schule als sozialer Raum, als Freiraum, der Schüler*innen Möglichkeiten bietet, sich selbst auszuprobieren und Beziehungen aufzubauen, als Ort dem soziales Lernen stattfinden kann, ist momentan nicht vorhanden. Was sich dagegen abzeichnet, ist, dass wir mit Hygiene- und Abstandsregeln noch eine geraume Zeit werden leben müssen. </p> <p>Was bedeutet das für Soziale Arbeit im Kontext von Schule? Was können wir daraus lernen? Oder besser: Wie können wir weitermachen und in eine „neue Normalität“ von Schulsozialarbeit und Ganztagsschule starten? </p> <p>„Eine Utopie ist ein Kompass auf dem Weg zu den Werten, um die es geht“. Es ist dieses Zitat, von Ruth Cohn, dass mich trotz allem an den eingangs gestellten Forderungen festhalten lässt. Selbst wenn ihre Verwirklichung durch die Corona-Krise in noch weitere Ferne gerückt ist, sollten sie uns als Kompass den Weg weisen. Es gilt Soziale Arbeit im Kontext von Schule, gerade im Ganztag, weiter zu stärken und auf Augenhöhe zu bringen, mit dem bisher stark dominierenden Leistungsbereich. Das ist notwendig, um Jugend, im Sinne des 15. Kinder- und Jugendberichts, zu ermöglichen. Für die nächsten Schritte habe ich ergänzend zu den Forderungen zwei Vorschläge zu machen: </p> <p>1.      Soziale Arbeit im Kontext von Schule braucht ein einheitliches Konzept, mit dem die Wiederaufnahme der Tätigkeiten am Lern- und Erfahrungsort Schule unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen in möglichst großem Umfang wiederaufgenommen werden kann. Dies könnte beispielsweise von Schulsozialarbeiter*innen aus der Praxis, unter Federführung des DBSH, erstellt werden.</p> <p>2.      Soziale Arbeit sollte offiziell Systemrelevanz für sich beanspruchen und einen eigenen Sektor im Bereich der Kritischen Infrastrukturen darstellen. Gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig Soziale Arbeit in allen Tätigkeitsfeldern ist, um das staatliche Gemeinwesen aufrechtzuerhalten - sei es in den Kitas und Schulen, in Heimen für alte Menschen und Menschen mit Behinderung, im Jugendamt oder in der psychosozialen Beratung, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Resilienz eines Gemeinwesens steht und fällt mit der Resilienz der Menschen, die darin leben. Diese Resilienz kann die Soziale Arbeit maßgeblich unterstützen. Das sollten wir Sozialarbeiter*innen uns bewusst machen. Dafür sollten wir einstehen. </p> <p>Simone Hieronymus, Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin B. A. und Master-Studierende an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen</p> <div> <br><hr> <div> <p></p> </div> </div><p><a>[1]</a> Bei Interesse kann ich Ihnen die Streitschrift, die im Seminar entwickelt wurde, zukommen lassen. Schreiben Sie mir einfach persönlich unter simone.hieronymus(@)gmx.de.<br></p></div> Enough is enough https://www.dolledeerns.de/2020/06/03/enough-is-enough/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:e5208e99-4d82-abea-44a9-62627ec15d03 Wed, 03 Jun 2020 17:44:31 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4237607029"><div id="cc-m-14536845629" class="j-module n j-text "><p> Schluss mit dem rassistischen Normalzustand! Feministisch sein hei&#xDF;t f&#xFC;r uns auch sich gegen Rassismus zu positionieren. </p> <p> Am Sonnabend, den 6. Juni um 15.00 Uhr gibt es eine weitere Protest-Kundgebung gegen rassitische Polizeigewalt in den US und hier in Deutschland! </p> <p> &#xA0; </p></div></div> Wir haben wieder geöffnet! https://www.dolledeerns.de/2020/06/04/wir-haben-wieder-ge%C3%B6ffnet/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:adbe1a40-a141-5bab-71dc-1ad8bf477963 Wed, 03 Jun 2020 10:18:00 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4237656129"><div id="cc-m-14537040229" class="j-module n j-text "><p> Entsprechend der neuen Verordnung haben unsere Einrichtungen wieder ge&#xF6;ffnet! Immer unter Ber&#xFC;cksichtigung eines Hygieneplans finden wieder Angebote f&#xFC;r M&#xE4;dchen* und junge Frauen*&#xA0; statt. </p> <p> Schaut auf die Internetseiten der einzelnen Einrichtungen, wenn ihr konkreteres wissen m&#xF6;chtet! </p></div></div> Ein tolles Schnabeltier https://www.dolledeerns.de/2020/06/03/ein-tolles-schnabeltier/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:aca348b9-15ab-f681-2fef-1b06217986ab Tue, 02 Jun 2020 14:51:00 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4237593129"><div id="cc-m-14536798829" class="j-module n j-text "><p> Schaut Euch bitte dieses tolle Schnabeltier an! </p> <p> Es liebt sich jeden Tag, so wie es ist. Es wei&#xDF;, dass es mehr ist als der K&#xF6;rper in dem es steckt. </p> <p> Und es wei&#xDF;, dass dieser K&#xF6;rper genau richtig ist, so wie er ist. Denn kein K&#xF6;rper ist falsch! Die gro&#xDF;artige @aelstn hat sich mit ihrem Schnabeltier selbt &#xFC;bertroffen. Sie l&#xE4;sst es auf Shirts (bio und fair) sowie als Print drucken und spendet 40% der Einnahmen an den M&#xE4;dchentreff Kirchdorf S&#xFC;d! Einfach melden unter dolledeerns@maechentreff-ki-sued.de/ Tel. 040 7542198 oder &#xFC;ber Instagram @aelstn </p> <p> &#xA0; </p></div></div> Salon Social 2020 am 24.06. http://agjf-sachsen.de/newsreader/salon-social-2020-am-24-06.html Feed urn:uuid:1f743dbc-5d43-3ccb-3e21-3ab0b7b277dd Mon, 25 May 2020 10:07:00 +0200 <p><strong>Wir laden herzlich zum Salon Social am 24. Juni 2020 in das Walden Basecamp ein.</strong></p> <p>Unter dem Motto "Halluzinationen auf hohem Niveau" blicken wir in diesem Jahr auch auf die bewegte dreißigjährige Geschichte der Jugendhilfe in Sachsen zurück und haben dafür drei Menschen eingeladen, die sie aus ihrer eigenen Perspektive beleuchten werden.</p> <p><strong>Alle Infos und Anmeldung unter:</strong></p> <p><a href="http://www.agjf-sachsen.de/fachtagungen/salon-social-633.html">Salon Social Erfolgsgeschichten aus der Sozialen Arbeit</a></p> Fachtagung BAG Mädchen*politik https://www.dolledeerns.de/2020/05/20/fachtagung-bag-m%C3%A4dchen-politik/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:9f1404b6-dbc3-a9c3-cc0c-15059f9ffa7d Wed, 20 May 2020 15:18:35 +0200 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4236887929"><div id="cc-m-14533283129" class="j-module n j-text "><br/> <time datetime="2020-02-21T09:43:36+01:00">21. Februar 2020</time> <div class="layout_short arc_1 block"> <h2> Sex positiv! M&#xE4;dchen*, junge Frauen* und Sexualit&#xE4;t. </h2> <p> Die sechste bundesweite Fachtagung der BAG-M&#xE4;dchen<em>*</em>politik findet <strong>vom 27. bis 30. September 2020</strong> in der <span style="color: #000000;"><a href="http://www.bredbeck.de" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Bildungsst&#xE4;tte Bredbeck</a> i</span>n Niedersachsen (30 km n&#xF6;rdlich von Bremen) statt. Das Thema der Fachtagung ist "Sex positiv! M&#xE4;dchen*, junge Frauen* und Sexualit&#xE4;t". </p> </div> <p> &#xA0; </p></div><div id="cc-m-14533285829" class="j-module n j-downloadDocument "> <a class="j-m-dowload" href="/app/download/14533285829/2020_Fachtagung+_Flyer.pdf?t=1589981082"> <img src="https://assets2.jimstatic.com/s/img/cc/icons/pdf.png" width="51" height="51" class="downloadImage" alt="Download"/> </a> <div data-name="download-description" class="descriptionContainer"> <div class="cc-m-download-file"> <div class="cc-m-download-file-name">2020_Fachtagung _Flyer.pdf</div> <div class="cc-m-download-file-info"> <span class="cc-m-download-file-type">Adobe Acrobat Dokument</span> <span class="cc-m-download-file-size">252.8 KB</span> </div> <div class="cc-m-download-file-link"><a href="/app/download/14533285829/2020_Fachtagung+_Flyer.pdf?t=1589981082" class="cc-m-download-link">Download</a></div> </div> </div> <script id="cc-m-reg-14533285829">// </script></div></div> Jugendliche brauchen Freiräume! https://www.blog.dgsa.de/jugendliche-brauchen-freiraume DGSA Blog Soziale Arbeit urn:uuid:c4e52142-14a3-a683-858a-ef662d2b1513 Wed, 20 May 2020 13:22:47 +0200 <div class="posthaven-post-body"><p><b><i>Wie Perspektiven junger Menschen in Corona-Zeiten aus dem öffentlichen Blick entschwinden… - eine essayistische Betrachtung </i></b></p> <p>„Jugendliche brauchen Freiräume“ – dieser Appell ist nicht neu, bekommt in Corona-Zeiten aber eine neue Dimension. <b>Den 12- bis -18-Jährigen stehen gerade keinerlei gesellschaftliche Frei- oder Sozialräume zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen würden, ihrem jugendlichen Leben nachzugehen.</b> In dieser Altersphase ist es enorm wichtig, sich von der Welt der Eltern, der Lehrer*innen, der Erwachsenen abzusetzen, sich mit Peers zu treffen und gemeinsam Neues auszuprobieren. Wie soll das gehen, wenn für sie sämtliche Räume und Orte außerhalb der zudem sehr unterschiedlich aussehenden häuslichen Umgebung seit mehreren Wochen verschlossen bzw. im wörtlichen Sinne geschlossen sind?</p> <p>Der 15. Kinder- und Jugendbericht hat die Kernherausforderungen an junge Menschen im Jugendalter auf den Punkt gebracht (Deutscher Bundestag 2017): Qualifizierung, Verselbstständigung, Selbstpositionierung. Durch Qualifizierung sollen Jugendliche eine soziale und berufliche Handlungsfähigkeit erlangen. Es werden Kompetenzen erworben, um die eigene wie gesellschaftliche Zukunft zu gestalten. Mit Verselbstständigung ist der Auftrag verbunden, soziale, politische wie ökonomische Eigenständigkeit zu erlangen, z.B. durch gesicherte Erwerbsarbeit oder eigenständiges Wohnen, aber eben auch in sozialen Bindungen, Beziehungen zur Herkunftsfamilie und neuen Lebensformen. Die Kernherausforderung Selbstpositionierung meint das Finden einer persönlichen, souveränen Haltung zu sich selbst, dem Gegenüber, den Mitmenschen. Sie verlangt danach, die eigenen Anliegen in ein Verhältnis zur Gesellschaft zu setzen und durch politische Teilhabe Gesellschaft mitzuprägen. Wie kann das für Jugendliche in Covid-19-Zeiten möglich sein?</p><p><br></p> <p><b>Jugendliche brauchen Freiräume zur Ermöglichung von Selbstpositionierung</b></p> <p>Bereits im 15. Kinder- und Jugendbericht ist kritisiert, dass der Schwerpunkt in den politischen Debatten und Weichenstellungen fast ausschließlich auf den Aspekt der Qualifizierung und, wenn überhaupt, ab und an noch auf die Verselbstständigung gerichtet sei, die Herausforderung der Selbstpositionierung aber kaum Beachtung finde (Deutscher Bundestag 2017). <b>Es ist nach mehr als zwei Monaten im als „Lockdown“ bezeichneten gesellschaftlichen Corona-Krisen-Modus zu beobachten, dass diese Fokussierung sich in dramatischer Art und Weise verstärkt und die Interessen von jungen Menschen im Jugendalter dabei komplett aus dem Fokus geraten sind. </b></p> <p>Das „Projekt Erwachsen-werden“ zu meistern, ist (noch) schwieriger geworden. In der Krise im Blick erscheint es auf jeden Fall nicht. Wie so oft wird die „Altersgruppe Jugend“ in den derzeitigen Entscheidungen nicht nur nicht beteiligt, sondern vor allem werden ihre Interessen weder berücksichtigt noch gehört. Mitunter fehlen in diesen so anderen, uns alle überraschenden Zeiten sogar die Stimmen, die ihre Interessen überhaupt artikulieren. Zugegeben gerade ein altersübergreifendes Phänomen: Denn auch die vielen älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen oder zuhause fragt niemand, wie sie sich ihr Leben eigentlich derzeit vorstellen und wie ihre Ideen des Zusammenlebens zwischen den Parametern Schutz und Freiheit in dieser Pandemie aussähen.</p> <p><b>Es erscheint menschenrechtlich fragwürdig, auf jeden Fall aber unverständlich, wenn in dieser Zeit, in der in allen Altersgruppen viele Menschen aus sehr unterschiedlichen Gründen vor große psychische Herausforderungen gestellt sind, bei den Entscheidungen für die Jugendphase der Fokus ausschließlich auf die Qualifizierung gelegt wird.</b></p> <p> </p> <p>Einige Beispiele, die diese Gedanken konkretisieren, seien aufgeführt:</p> <p>·        Die zeitliche Staffelung der Schulöffnungen orientiert sich ausschließlich daran, wer gerade besondere Leistungen vollbringen soll: „Abschlussjahrgänge“, die, als sei nichts gewesen, Prüfungen schreiben sollen, bitte zuerst. Wer von uns Erwachsenen, wer von den Entscheider*innen in den Kultusbehörden möchte unter den derzeitigen Bedingungen seine für die Berufseinmündungsphase so wichtigen Schulabschlussprüfungen schreiben? Hochschulen haben bereits an vielen Orten ihre Prüfungsordnungen flexibilisiert, bieten „Nullversuche“ an. Das heißt: Studierende können die Prüfungen versuchen; wenn sie nicht bestehen, wird dies nicht als Fehlversuch gewertet. Schüler*innen aber müssen ihre Prüfungen schreiben, als sei nichts gewesen. Ihnen wird weder die Wahl noch eine Alternative angeboten.</p> <p>·        In den Schulöffnungen der Bundesländer folgen dann als nächstes die Viertklässler*innen, wohl damit bei der Einsortierung in Schullaufbahnen bloß nichts schiefläuft. Das weitere Öffnungsszenario orientiert sich daran, wer nach Meinung Erwachsener am besten zuhause lernen könne: Das seien die Jugendlichen! Deshalb bleiben sie, weitestgehend auf sich allein gestellt mit einer Fülle schulischen Lernstoffs, am längsten zu Hause. Sie sind es damit, die ihre Freund*innen am längsten nicht sehen dürfen. Und das, obwohl wir aus der Jugendforschung wissen, wie wichtig die Begegnungen mit Gleichaltrigen am Ort Schule gerade in dieser Altersgruppe sind. Wie soll da Verselbstständigung und Selbstpositionierung gelingen? Diese Frage spielt in den Debatten erkennbar keine Rolle.</p> <p>[…]</p> <p>Die Öffnung von Schulen, der Blick auf die Optionen, einen möglichst guten Schulabschluss zu erreichen, sind Überlegungen, die ihre Berechtigung haben. Denn natürlich: Qualifizierung ist eine der drei Kernherausforderungen des Jugendalters – und sie entscheidet über weitere Lebenswege. Bitter – nein katastrophal ist aber, dass die Überlegungen einzig und allein an dieser Stelle stehen bleiben: Was ist mit den Optionen für die Verselbstständigung? Was mit den Optionen zur Selbstpositionierung? Sind sie nicht mindestens so wichtig, weil auf ihrem Weg der Entwicklung Selbstsicherheit, Stärke in der Gemeinschaft, stützender Austausch mit anderen stattfinden kann? Die Jugendpsychologie wie Hirnforschung zeigt uns auf, dass es in der Jugendphase (insbesondere im gerade weltweiten Krisenmodus) für das Aufwachsen wichtigere Dinge gibt, als ein sich gerade komplett umbildendes Gehirn mit vermeintlich notwendigem Wissen zu füllen. Nicht nur aus Kinder- und Jugendschutzaspekten ist es fatal, junge Menschen nahezu komplett in private Räume zurückzudrängen und als einziges Licht am Ende des Tunnels an die Öffnung von Schulen zu denken. Jugendliche benötigen Menschen, die sie (auch psychisch) unterstützen können. Was Jugendliche in dieser Situation am wenigsten gebrauchen können, dürfte Leistungsdruck durch Homeschooling sein.</p><p><br></p> <p><b>Mediale Blicke auf Jugendliche</b></p> <p>Der mediale und öffentliche Blick auf Jugendliche wird ihrer Rolle und ihrem Engagement selbst in gewöhnlichen Zeiten meistens wenig gerecht, fokussiert häufig auf Randerscheinungen, Delinquenz oder Extremismus. Eine erfreuliche Wendung zeichnete sich dank „Fridays-for-Future“ zumindest in Teilen ab. Derzeit ist ein „Rollback“ zu beobachten: Kinder werden im ARD-Brennpunkt als „Virenschleudern“ bezeichnet, Jugendliche in den Printmedien und den Nachrichtenportalen als unverantwortlich handelnde Gruppe vorgeführt, die „Corona-Partys“ oder „Geburtstage mit Lagerfeuer“ feiere und sich in großen Gruppen an abgelegenen Plätzen treffe. […]</p> <p>Das „Opfer“, welches diese Altersgruppe gerade bringt, wird in den medialen Inszenierungen so gut wie nicht thematisiert. Es ist ihr Auftrag, sich von Eltern zu lösen, sich in der Gesellschaft neu zu positionieren. Dazu brauchen sie Peers, dazu brauchen sie reale Orte, an denen sie sich treffen können, dazu brauchen sie die Option, sich außerhalb (enger) familiärer Wohnflächen bewegen zu können. Diese Option ist ihnen genommen: „Bleibt zuhause. Stay Home.“ lautet das Credo auch für diese Altersgruppe. Möglichkeiten, ihren eigenen Weg als junge Menschen autonom und gemeinsam mit Gleichaltrigen zu finden, sind ihnen ohne erkennbare Aussicht auf Veränderung für lange Zeit genommen.<b></b></p> <p><b> </b></p> <p><b>Manifestierung sozialer Unterschiede in der Jugendphase</b></p> <p>[…] Die Unterschiede der sozialen Lagen und der damit verbundenen Chancen und Risiken verschärfen sich für junge Menschen gerade enorm. Nicht erst seit dem 15. Kinder- und Jugendbericht wissen wir, dass die Jugendphase entscheidend für die mögliche Aufstellung im weiteren Leben ist, dass sich nicht wieder einholbare Entwicklungen vollziehen, die „Schere“ auseinandergeht. Dies verstärkt sich in Corona-Zeiten. Die einen leben in finanziell gut aufgestellten Elternhäusern, mit eigenen, den aktuellen Standards entsprechenden digitalen Endgeräten, haben neben ihrem eigenen Zimmer im familiären Haushalt auch andere Orte des Aufenthalts ohne ständige erwachsene Störungen zur Verfügung, im Garten, in der Werkstatt oder dem Hobbyraum – und dazu die Möglichkeit, mit Hilfe der gut gedeckten Kreditkarten der Eltern alles das bestellen zu lassen, was man in diesen Zeiten zuhause benötigt, um trotzdem irgendwie „angenehm“ leben zu können. Die anderen können davon nur träumen: Sie teilen die ohnehin zu kleine Wohnung oder den engen Raum in der Flüchtlingsunterkunft mit zahlreichen Familienmitgliedern, der Bolzplatz oder Basketballkorb vor dem Hochhaus ist gesperrt, die jüngeren Geschwister sind nicht betreut, die Eltern überfordert, das Geld lange vor der nächsten eingehenden Zahlung aufgebraucht, das W-LAN gar nicht erst vorhanden, ein Elternteil erkrankt.</p> <p>Dennoch wird in Corona-Zeiten politisch wieder verstärkt so getan, als hätten alle jungen Menschen gleiche Startchancen und Gelingensbedingungen. Dass die Schließung der Jugendzentren und des Fußballfeldes für die einen jungen Menschen eine ganz andere Bedeutung hat als für andere, bleibt außen vor. In diesen Zeiten erscheint es doppelt schwierig, dass Entscheider*innen sich kaum vorstellen können, wie es ist, so zu leben wie zuletzt skizziert. Viele Jugendliche in Deutschland wissen das dagegen sehr genau.</p> <p>Als besonders entwürdigend ist zu bewerten, dass in den ersten Tagen der Kontaktsperren und des „Lockdown“ auch Anlaufstellen für obdachlose junge Menschen geschlossen wurden. Junge Menschen mit Beeinträchtigungen wurden ohne ihre Schulbegleitungen von heute auf morgen in das Home-Schooling geschickt. Viele, viele Fragen sind hier weiter ungeklärt, zahlreiche Bedarfe unberücksichtigt.</p> <p>[…]</p> <p><b>Digitale Welten sind nicht alles</b></p> <p>Eine interessante Beobachtung ist weiterhin, dass einiges, was „früher“ vor dem „Lockdown“ als schlecht galt, nun zum Qualitätsmerkmal wird. Das mediale Nutzungsverhalten junger Menschen wurde bisher überwiegend problematisiert. […] Könnte nicht wenigstens hier der Blick gewendet werden und Jugendlichen als Teil unserer Gesellschaft zugestanden werden, dass sie das, was wir jetzt plötzlich alle brauchen, schon lange vorgemacht haben?</p> <p>[…]</p> <p><b>Quintessenz: Was also könnte zu tun sein?</b></p> <p>Etwas sarkastisch betrachtet sollte vielleicht allen religiösen Jugendeinrichtungen und Jugendverbänden geraten werden, ihre Treffen jetzt als Gottesdienste oder Freitagsgebete zu titulieren und in Kirchen oder Moscheen stattfinden zu lassen. Je nach Bundesland dürften dann eine Menge Jugendlicher zusammenkommen und von den vereinzelt stehenden Stühlen miteinander in Kontakt treten. Jugendliche haben laute Stimmen, das würde ihnen bestimmt gelingen.</p> <p>Den sportlich orientierten Angeboten in Jugendverbänden und der offenen Arbeit sollte geraten werden, sich als bundesliga-reif neu zu erfinden, dann ist ein regelmäßiges Treffen und Spaßhaben mit viel Bewegung wahrscheinlich schon sehr bald wieder möglich. Trainiert werden dürfte schon jetzt in Kleingruppen. Corona-Teststreifen ständen auch genügend zur Verfügung. Vor allem würden die Medien und die politischen Vertreter*innen sich dann sehr intensiv mit ihren Interessen beschäftigen, auf Videoschalten über ihre Anliegen beraten und auf Pressekonferenzen über sie berichten. Und TV-Sender würden noch dafür bezahlen. </p> <p>[…]</p> <p>Wer aufgrund der zum Teil zugespitzten Formulierungen nun den Vorwurf formulieren möchte, dass die Pandemie-Situation nicht ernst genommen werde, dem sei erwidert: Doch, das wird sie! Es ist und bleibt oberstes Ziel, diese Zeiten ohne den Verlust vieler Menschenleben in gegenseitiger Verantwortung zu gestalten und zu durchleben. Aber genau aus diesem Grund ist es wichtig zu verdeutlichen, dass viele Jugendliche – und vielleicht gerade sie – einen immensen Verzicht leisten. <b>Sie verzichten auf ihr „Recht auf Jugend“</b> – oder besser: sie werden dazu gezwungen. Zeitgleich engagieren sie sich zahlreich bei der Hilfe in den eigenen Familien und für andere Menschen. Das verdient es in den „Öffnungsorgien“ bzw. in den sachlichen Debatten und den ernsthaften Versuchen der politisch Verantwortlichen, die Welt für alle „gut“ zu gestalten, zu sehen und mitzudenken. <b>Jugendliche verzichten in einer für sie so wichtigen, kurzen Lebensphase auf Dinge, die ihnen nie jemand wird zurückgeben können.</b> Im Kleinen jeden Tag, aber auch im Großen: Abibälle oder andere Schulabschlussfeiern, 18. Geburtstage, Konfirmationen mit vielen Gästen, selbst mit geplante Jugendverbandslager, die ausgespielte Meisterschaft mit der gerade in dieser Saison so guten eigenen Mannschaft, das lang vorbereitete Theaterstück, die Tanzaufführung oder der erste eigene Bandauftritt. Dinge, die wir Erwachsenen heute noch rückblickend mit ganz besonderen Erinnerungen verbinden. <b>Die jungen Menschen leisten diesen Verzicht weitestgehend, ohne zu revoltieren. Das mindeste, was wir ihnen zu bieten haben, sollte unsere (auch mediale) Anerkennung dafür sein. In den Plänen der politisch Verantwortlichen muss endlich deutlich werden, welche Wege sie planen, um baldmöglichst für alle Jugendlichen wieder Freiräume zu ermöglichen!</b></p> <p>[…] <b></b></p> <p><b>Nicht nur für Eltern (insbesondere Mütter) mit Kleinkindern und isolierte Senioren*innen fehlt die Perspektive, sie fehlt auch für die Jugendlichen! Wir müssen uns alle gemeinsam dafür einsetzen, diese schnell wieder zu ermöglichen!</b> […]</p> <p><i>Quellen: Deutscher Bundestag (2017): 15. Kinder- und Jugendbericht. Berlin.</i></p> <p><i>[…]</i></p> <p><i>Der komplette Text ist auf dem Jugendhilfeportal zu lesen unter: <a href="https://www.jugendhilfeportal.de/politik/kinder-und-jugendpolitik/artikel/wie-perspektiven-junger-menschen-in-corona-zeiten-aus-dem-oeffentlichen-blick-entschwinden/" title="Link: https://www.jugendhilfeportal.de/politik/kinder-und-jugendpolitik/artikel/wie-perspektiven-junger-menschen-in-corona-zeiten-aus-dem-oeffentlichen-blick-entschwinden/">https://www.jugendhilfeportal.de/politik/kinder-und-jugendpolitik/artikel/wie-perspektiven-junger-menschen-in-corona-zeiten-aus-dem-oeffentlichen-blick-entschwinden/</a></i></p> <p><i> </i></p> <p>Gunda Voigts, Professorin an der HAW Hamburg  </p> <p>Kontakt: <a href="mailto:gunda.voigts@haw-hamburg.de" title="Link: mailto:gunda.voigts@haw-hamburg.de">gunda.voigts(@)haw-hamburg.de</a><br></p></div>