woanders http://feed.informer.com/digests/GLYBI41TFO/feeder woanders Respective post owners and feed distributors Sat, 11 Mar 2017 15:45:25 +0100 Feed Informer http://feed.informer.com/ Fachtag (digital) am 14.05.2024 zur `Fachkräftesituation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW´ https://agot-nrw.de/2024/04/19/fachtag-am-14-05-2024-zur-fachkraeftesituation-in-der-offenen-kinder-und-jugendarbeit-in-nrw/ AGOT e. V. urn:uuid:208a6714-38a1-8f81-907c-240b9ba8f81c Fri, 19 Apr 2024 11:45:35 +0200 <p>Im Juni 2023 ist eine bundesweite, empirische Online-Befragung zur Fachkr&#228;ftesituation in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) durchgef&#252;hrt worden. Die Befragung ist eine Initiative des Bundesnetzwerkes Kinder- und Jugendarbeit &#8230;</p><p class="read-more"> <a class="" href="https://agot-nrw.de/2024/04/19/fachtag-am-14-05-2024-zur-fachkraeftesituation-in-der-offenen-kinder-und-jugendarbeit-in-nrw/"> <span class="screen-reader-text">Fachtag (digital) am 14.05.2024 zur `Fachkr&#228;ftesituation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW&#180;</span> Weiterlesen &#187;</a></p> <p>Im Juni 2023 ist eine bundesweite, empirische Online-Befragung zur Fachkräftesituation in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) durchgeführt worden. Die Befragung ist eine Initiative des Bundesnetzwerkes Kinder- und Jugendarbeit (BN KJA), der Transferstelle zur Umsetzung der European Youth Work Agenda (EYWA) in Deutschland und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Die wissenschaftliche Verantwortung dafür trägt Prof. Dr. Gunda Voigts von der HAW Hamburg, die Mitglied des Sprecher*innenkreises des Bundesnetzwerkes Kinder- und Jugendarbeit ist. Julia Hallmann von der TU Dortmund hat als leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin der Transferstelle EYWA maßgeblich an der Auswertung der Befragung mitgewirkt und die technische Umsetzung verantwortet.</p> <p>Ziel der bundesweiten Befragung ist es, empirische Erkenntnisse zur Fachkräftesituation und dem Fachkräftemangel in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu erhalten. Auf dieser Grundlage sollen fundierte Handlungsschritte zur Fachkräftegewinnung und -bindung in der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt werden.</p> <p>Die Befragung hat mit 1223 vollständig ausgefüllten Fragebögen eine sehr hohe Beteiligung, das ermöglicht spezifische Auswertungen in einzelnen Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich 330 Einrichtungen aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Damit ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit der höchsten Beteiligungsquote (27 % Anteil an der Gesamtheit der Rückläufe der bundesweiten Befragung).</p> <p>Im Rahmen eines ergänzenden Projektes wurden an der HAW Hamburg für das Bundesland Nordrhein-Westfalen eigene Auswertungen erarbeitet. Gefördert wurde dies durch das LWL-Landesjugendamt Münster mit Fördermitteln des Landes NRW &#8211; Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration in NRW.</p> <p>Die länderspezifischen Ergebnisse sind auch mit den bundesweiten Daten in Bezug gesetzt, Spezifika für Nordrhein-Westfalen herausgearbeitet und im Kontext weiterer Studien sowie Positionierungen zur Thematik erste Schlussfolgerungen entwickelt.</p> <p>Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Online-Veranstaltung, präsentiert und diskutiert und können im Anschluss von Akteur*innen in Nordrhein-Westfalen genutzt werden, um auf herausfordernde Entwicklungen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit hinsichtlich der Fachkräftesituation (z. B. wachsender Fachkräftemangel, Fachkräftegewinnung und -bindung) fachlich reagieren zu können.</p> <p>Prof. Dr. Gunda Voigts wird in zwei Blöcken die Ergebnisse vorstellen und Fragen beantworten. Im Anschluss gibt es in Kleingruppen die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch.</p> <p>Die Veranstaltung findet statt am:</p> <p><strong>Dienstag, 14.05.2024<br /> </strong><strong>von 10:00 Uhr- ca.13:30 Uhr<br /> </strong><strong>via Zoom</strong></p> <p><strong>Eine Anmeldung ist bis zum 06.05.2024 möglich.</strong></p> <p>Bitte melden Sie sich über folgende Email Adresse formlos zu der Veranstaltung an: <a href="mailto:Jugendarbeit@lwl.org">Jugendarbeit@lwl.org</a></p> <p>Die Zoom Zugangsdaten werden Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugesandt.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Landesjugendämtern Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) statt.</p> Fragebogen zur Lage der Sozialen Arbeit in der Praxis http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/04/18/fragebogen-zur-lage-der-sozialen-arbeit-in-der-praxis/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:bbc373a4-0157-80d0-478c-a8adfacc9611 Thu, 18 Apr 2024 18:40:20 +0200 Wer macht mit?  Als ich im vergangenen Mai eingeladen wurde, in einem Seminar der ASH in Berlin, etwas über die gegenwärtigen Probleme der Sozialen Arbeit aus meiner Sicht zu erzählen, machte ich eine für mich überraschende Erfahrung: Für mich wurde &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/04/18/fragebogen-zur-lage-der-sozialen-arbeit-in-der-praxis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> Fragebogen zur Lage der Praxis Sozialer Arbeit im Neoliberalismus http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/04/18/fragebogen-zur-lage-der-sozialen-arbeit-in-der-praxis/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:d93beab1-1f03-e1a5-7fd7-76ffe36fb9af Thu, 18 Apr 2024 18:40:20 +0200 Wer macht mit?&#160; https://www.umfrageonline.com/c/ytrgtta3 Als ich im vergangenen Mai eingeladen wurde, in einem Seminar der ASH in Berlin, etwas über die gegenwärtigen Probleme der Sozialen Arbeit aus meiner Sicht zu erzählen, machte ich eine für mich überraschende Erfahrung: Für mich &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/04/18/fragebogen-zur-lage-der-sozialen-arbeit-in-der-praxis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> Bildungszeit für Sachsen – Volksantrag weiter unterstützen https://agjf-sachsen.de/newsreader/bildungszeit-fuer-sachsen-volksantrag-weiter-unterstuetzen.html Feed urn:uuid:150969a7-3dd7-d4d2-7a58-8aae8e30edd4 Thu, 18 Apr 2024 15:12:00 +0200 <p>30.000 Unterschriften sind bereits gesammelt. (<a title="https://www.zeit-fuer-sachsen.de/blog" href="https://www.zeit-fuer-sachsen.de/blog" target="_blank" rel="noopener">Stand: 04/2023</a>) Damit der Volksantrag im Landtag behandelt wird, braucht es 40.000 Unterschiften. Bis Ende Mai – spätestens zur Kommunal- und Europawahl am 9. Juni – soll die Unterschriftensammlung abgeschlossen sein.</p> <p>Wir als AGJF Sachsen unterstützen als Bündnispartnerin und Unterschriftensammelstelle die Initiative „5 Tage Bildungszeit für Sachsen“ des DGB Sachsen für einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Bildungszeit, u. a. für berufliche, kulturelle, politische oder soziale Bildung.</p> <p>Unterstützt den Volksantrag mit eurer Unterschrift! Dafür könnt ihr bei uns vorbei kommen – oder in einen anderen der über 100 Unterschriftenbüros in Sachsen: <a title="https://www.zeit-fuer-sachsen.de/" href="https://www.zeit-fuer-sachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.zeit-fuer-sachsen.de</a></p> Sächsisches Jugendarbeitstreffen 2024 – Aufruf zur Beteiligung https://agjf-sachsen.de/newsreader/saechsisches-jugendarbeitstreffen-2024-aufruf-beteiligung.html Feed urn:uuid:bc4c1040-fbb3-4ac7-1546-2753d423b3a7 Thu, 18 Apr 2024 09:58:00 +0200 <p>Nach der gelungenen Neuauflage eines Sächsischen Jugendarbeitstreffens in 2023 soll auch in 2024 wieder ein Sächsisches Jugendarbeitstreffen stattfinden. Die zweitägige Fachveranstaltung bietet ein vielfältiges Angebot zur Vernetzung, Bestärkung und Vergewisserung hauptamtlicher Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen. Ein ansprechendes und kulturell gerahmtes Programm schafft darüber hinaus Raum für Feiermomente sowie Würdigung und Wertschätzung der Fachkräfte im Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit.</p> <p><strong>Open Call für Best-Practice-Workshop</strong></p> <p>Ihr habt Themen, die euch in eurer Praxis bewegen? Dann meldet euch für einen Best-Practice-Workshop! Das Format umfasst zwei Workshop-Runden á 90 Minuten und bietet Platz für einen kurzen Input und dem anschließenden Austausch mit den Teilnehmer*innen. Die Workshop-Auswahl findet voraussichtlich im Juni statt.</p> <p><strong>Videobeiträge für die Eröffnung</strong></p> <p>Zur Eröffnung des Jugendarbeitstreffens soll eine Videocollage mit Grußbotschaften geben. Auch hier ist eure Beteiligung gefragt. Dreht kurze Clips aus eurem Arbeitsalltag und sendet diese bis zum 4. Oktober 2024 ein. Von Statements bis hin zu Eindrücken von Teilnehmenden aus dem letzten Treffen ist vieles möglich. Euer Beitrag sollte ca. 30 Sekunden umfassen. Daraus wir eine Videocollage erstellt, die zur Eröffnung des Jugendarbeitstreffens gezeigt wird.</p> <p><strong>Kontakt:</strong> <a href="mailto:hallo@powerup-jugendarbeit.de">hallo@powerup-jugendarbeit.de</a></p> <p><strong>Termin: </strong>26. bis 27. November 2024<br><strong>Ort: </strong>Gut Frohberg, Käbschütztal bei Meißen<br><strong>Kosten: </strong>40,- Euro (inkl. Verpflegung und Übernachtung)</p> <p><strong>Anmeldung und weitere Infos</strong>: <a href="https://www.powerup-jugendarbeit.de/news/saechsisches-jugendarbeitstreffen" target="_blank" rel="noopener">www.powerup-jugendarbeit.de/news/saechsisches-jugendarbeitstreffen</a></p> Gelungenes Projekt Sozialer Arbeit http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/04/17/gelungenes-projekt-sozialer-arbeit/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:34e98de1-03a4-c2b0-9e68-6dd61ab33869 Wed, 17 Apr 2024 15:20:57 +0200 Graphic Novel Siedlung Mühltal Mathilda Seithe 2024 SIEDLUNG MÜHLTAL Dokumentation eines Projektes der Sozialen Arbeit &#124; Mathilda Seithe (mathilda-seithe.de) Eine massive Gefährdung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/04/16/eine-massive-gefaehrdung-der-arbeitsgrundlage-sozialer-arbeit/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:9418e5c7-439e-b308-5a49-5000d447c73f Tue, 16 Apr 2024 15:24:48 +0200 Das BfZ dokumentiert an dieser Stelle eine Presserklärung von Wissenschaftler*innen zu den Strafbefehlen gegen Mitarbeiter*innen des sozialpädagogischen Fanprojekts Karlsruhe Die Strafbefehle, die kürzlich durch das Amtsgericht Karlsruhe gegen Mitarbeiter*innen des Fanprojekts Karlsruhe erlassen wurden, stellen eine gravierende Gefährdung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit dar. Sie sind deshalb über den konkreten Fall hinaus von bundesweiter Bedeutung. Aus [&#8230;] <p>Das BfZ dokumentiert an dieser Stelle eine Presserklärung von Wissenschaftler*innen zu den Strafbefehlen gegen Mitarbeiter*innen des sozialpädagogischen Fanprojekts Karlsruhe</p> <p class="has-text-align-left"><em>Die Strafbefehle, die kürzlich durch das Amtsgericht Karlsruhe gegen Mitarbeiter*innen des Fanprojekts Karlsruhe erlassen wurden, stellen eine gravierende Gefährdung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit dar. Sie sind deshalb über den konkreten Fall hinaus von bundesweiter Bedeutung. Aus wissenschaftlicher Sicht sind sie abzulehnen, auch weil dadurch Möglichkeiten sozialpädagogischer Prävention und Intervention grundsätzlich infrage gestellt werden. Wir fordern die Staatsanwaltschaften und die Gerichte auf, im weiteren Verlauf des Verfahrens die fachwissenschaftlichen Argumente zur Kenntnis zu nehmen und zu würdigen.</em></p> <p class="has-text-align-left">Soziale Arbeit ist in unterschiedlichen Arbeitsfeldern damit beauftragt, riskante, fremd- und selbstschädigende Verhaltensweisen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verhindern. Dies gilt für die Arbeit mit Fußballfans in Fanprojekten ebenso wie unter anderem auch für die mobile Jugendarbeit, für die offene Jugendarbeit sowie für die sozialpädagogische Arbeit mit Wohnungslosen und Drogenabhängigen und schließlich für die Opferberatung oder für Aussteigerprogramme.</p> <p class="has-text-align-left">Die unverzichtbare Grundlage dieser Arbeit sind vertrauensbasierte Beziehungen zwischen Sozialarbeitenden und ihren Klient*innen. Denn Soziale Arbeit erfordert einen Rahmen, der offene Kommunikation ermöglicht, in der auch Problematisches angesprochen werden kann, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Nur so ist eine fachliche Begleitung und Beratung möglich, in der problematische Verhaltensweisen mit Aufsicht auf Erfolg hinterfragt und Alternativen dazu entwickelt werden können.</p> <p class="has-text-align-left">Deshalb gilt für die Soziale Arbeit das fachliche Erfordernis eines besonderen Schutzes des Vertrauensverhältnisses. Obwohl dieses bislang nicht durch ein Zeugnisverweigerungsrecht abgesichert ist, wird in der Praxis von den Strafverfolgungsbehörden gewöhnlich anerkannt, dass es sich um ein faktisches Erfordernis handelt. Deshalb wird in der Regel auch darauf verzichtet, Sozialarbeitende im Rahmen der Strafverfolgung als Informationsquelle zu beanspruchen, sofern es nicht um den faktisch seltenen Fall geht, dass Sozialarbeiter*innen im Vorfeld von der Planung gravierender Straftaten erfahren und diese nur durch Informationsweitergabe verhindern können. Für die strafrechtliche Sanktionierung von Bagatelldelikten ist die Soziale Arbeit dagegen ebenso wenig zuständig, wie die Mitwirkung bei der nachträglichen Aufklärung von Straftaten Bestandteil ihres Mandats ist. Klare Abgrenzungen von Sozialer Arbeit und Strafverfolgung sind nach beiden Seiten hin unverzichtbar.</p> <p class="has-text-align-left">Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden erkennen gewöhnlich an, dass sozialarbeiterische und sozialpädagogische Angebote einen wichtigen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Konflikte und auch zur Vermeidung von Straftaten leisten können. Sie haben deshalb sinnvollerweise kein Interesse daran, die Grundlagen sozialarbeiterischer Intervention und Prävention zu destruieren.</p> <p class="has-text-align-left">Der nunmehr durch das Amtsgericht Karlsruhe der erlassene Strafbefehl stellt – auch aufgrund seiner Höhe von 120 Tagessätzen – ein deutliches Signal dafür dar, dass all dies infrage gestellt werden soll. Eine entsprechende Verurteilung der Sozialarbeiter:innen des Fanprojekts würde dazu führen, dass ein Vertrauensverhältnis, das die unverzichtbare Arbeitsgrundlage der Sozialen Arbeit in Fanprojekten und anderen Arbeitsfeldern ist, durch die Soziale Arbeit nicht mehr garantiert werden kann. Denn Sozialarbeiter*innen müssten mit gravierenden rechtlichen Zwangsmaßnahmen rechnen, durch die Aussagen erzwungen werden sollen. Eine solche Infragestellung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit ist aus fachwissenschaftlicher Sicht entschieden abzulehnen.</p> <p>Erstunterzeichner*innen<br>Prof. Dr. Albert Scherr, Freiburg<br>Prof. Dr. Holger Ziegler, Bielefeld<br>Prof. Dr. Roland Roth, Berlin<br>Prof. Dr. Martina Richter, Duisburg<br>Prof. Dr. Franz Hamburger, Mainz<br>Prof. Dr. Verena Klomann, Darmstadt<br>Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker, Hamburg<br>Dr. Fabian Fritz, Siegen<br>Prof. Dr. Bernd Dollinger, Siegen<br>Prof. Dr. Werner Thole, Dortmund</p> <p><a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/04/PM_Wissenschaft_KA-Fanprojekt.pdf">Die Pressemitteilung können Sie auch hier herunterladen.</a></p> Einladung zur Ausstellungseröffnung https://agjf-sachsen.de/newsreader/einladung-zur-ausstellungseroeffnung.html Feed urn:uuid:ba310609-1c38-0858-2d9c-3073c868c4cf Mon, 15 Apr 2024 11:48:00 +0200 <p>Im Rahmen eines Workshops vom 20. bis 22. März 2024 haben acht Jugendliche aus dem ehemaligen Heckert-Gebiet bzw. dem Stadtteil Kappel „ihre“ Räume unter ungewohnter Perspektive erschlossen und ihre Eindrücke durch Fotografien sichtbar gemacht. Den dabei entstehenden Bildern eine Stimme geben und somit die eigenen Vorstellungen und Anliegen gesellschaftlich sichtbar zu machen, waren zentrale Themen des Projektes.</p> <p>Wir laden herzlich zur</p> <p style="text-align: center;"><strong>Veranstaltungseröffnung</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>am 26. April 2024</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>15:00 bis 17:00 Uhr</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>im Kinder- und Jugendhaus „UK“ / Straße Usti nad Labem 40, 09119 Chemnitz</strong></p> <p>ein.</p> <p>Kommen Sie vorbei und mit uns ins Gespräch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.</p> <table style="border-collapse: collapse; width: 100%;" border="1"> <tbody> <tr> <td style="width: 33.3333%;"><img style="float: left;" src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/1%20PartQ_F%C3%B6rderleiste_transparenterHintergrund.png" alt="Projektförderung" width="458" height="95"></td> <td style="width: 33.3333%;"><img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/2%20MUT.png" alt="LOGO Mut" width="112" height="70"></td> <td style="width: 33.3333%;"><img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/3%20AGJF.png" alt="180" width="135" height="60"></td> </tr> <tr> <td style="width: 33.3333%; text-align: left;"><em><img src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/4%20Freistaat_Sachsen.png" alt="" width="172" height="85"></em></td> <td style="width: 33.3333%;"> <p><img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/5%20UK_logo_KuJh%20durchsichtig.png" alt="" width="151" height="75"></p> </td> <td style="width: 33.3333%;"> <p><img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/Aktuelles/2024/6%20AWO.jpg" alt="" width="280" height="60"></p> </td> </tr> </tbody> </table> Wählen mit 16! https://www.agjf-sachsen.de/newsreader/waehlen-mit-16.html Feed urn:uuid:46568342-5dc9-666e-7c6d-abaf9a396790 Fri, 12 Apr 2024 09:38:00 +0200 <p>Jugendliche haben demokratische Grundrechte und möchten über ihre Zukunft mitbestimmen. Zudem sind sie von gesellschaftlichen Entscheidungen und Entwicklungen als junge Generation besonders betroffen. Sie sind die Gestalter*innen der Demokratie von morgen. Teilhabe und Beteiligung junger Menschen sind daher ein Anspruch, der zum Beispiel in der Absenkung des Wahlalters umgesetzt werden kann. <br><br>Wählen mit 16 ist bereits auf EU-Ebene, in 11 Bundesländern bei Kommunalwahlen und in vier Bundesländern bei Landtagswahlen möglich. Es ist Zeit, dies auch in Sachsen umzusetzen!</p> <p>Zu diesem Zwecke wurde die Homepage <a title="16stimmt.de" href="https://16stimmt.de/" target="_blank" rel="noopener">16stimmt</a> ins Leben gerufen, welche am 09. April 2024 online ging. Dort findet sich eine Sammlung vielfältiger Argumente für die Senkung des Wahlalters sowie entsprechende wissenschaftliche und juristische Untermauerungen. Außerdem werden Poster, Postkarten, Memes und teilbare Bilder für die sozialen Medien zur Verfügung gestellt.</p> <p>Wer die Kampagne selbst aktiv unterstützen möchte, kann an der Postkarten-Aktion teilnehmen oder sich als Unterstützer*in online eintragen.</p> <p>Jugendarbeit braucht Demokratie ebenso dringlich wie Demokratie Jugendarbeit braucht. Denn Jugendarbeit nach §11 SGB VIII soll junge Menschen „zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen“.</p> <p>Die AGJF Sachsen e. V. fordert daher in ihrem Positionspapier „<a href="http://www.agjf-sachsen.de/files/Downloads-Dokumente/2024/Positionspapier_jupo_Forderungen_2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Junge Menschen ins Zentrum! – Zehn jugend- und fachpolitische Forderungen der AGJF Sachsen</a>“ die Absenkung des Wahlalters und beteiligt sich auch an der Kampagne 16stimmt initiiert vom <a href="https://www.kjrs.de/" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendring Sachsen e. V</a>.</p> Ausschreibung zum Shimon-Peres-Preis 2024 https://www.agjf-sachsen.de/newsreader/ausschreibung-zum-shimon-peres-preis-2024.html Feed urn:uuid:08cd7fe6-be98-8175-444e-41430e0529d2 Thu, 11 Apr 2024 17:12:00 +0200 <p>Mit dem Shimon-Peres-Preis werden insbesondere Initiativen junger Menschen ausgezeichnet, die sich für unsere demokratischen Gesellschaften engagieren. Gesucht werden innovative Projekte, die über einen längeren Zeitraum stattgefunden haben und junge Menschen für eine deutsch-israelische Zusammenarbeit begeistert haben.</p> <p>Bewerben können sich Personen und Organisationen aus Israel und Deutschland, die innerhalb der letzten drei Jahre ein Projekt (digital oder in Präsenz) umgesetzt haben und bei denen die Mehrheit der Teilnehmenden zwischen 18 und 45 Jahre alt gewesen ist. Die Projekte sollten bereits abgeschlossen sein bzw. konkrete Ergebnisse vorweisen können.</p> <p>Der Preis ist mit zweimal 10.000 Euro dotiert.</p> <p>Bewerbungen sind noch bis zum 24. April 2024 über das <a title="https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/ausschreibung-und-bewerbung/shimon-peres-prize-bewerbungsformular.html" href="https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/ausschreibung-und-bewerbung/shimon-peres-prize-bewerbungsformular.html" target="_blank" rel="noopener">Online-Formular</a> möglich.</p> <p>Weitere Infos und die komplette Ausschreibung: <a title="https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/ausschreibung-und-bewerbung/index.html" href="https://www.dizf.de/deutsch/shimon-peres-preis/ausschreibung-und-bewerbung/index.html" target="_blank" rel="noopener">Website der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum</a></p> <p>Der Shimon-Peres-Preis wird jährlich an zwei herausragende deutsch-israelische Projekte verliehen. Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum und das Auswärtige Amt erinnern mit dieser Auszeichnung in würdigem Rahmen an den ehemaligen israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres.</p> 25 Jahre KomDat Jugendhilfe: Kinder als Adressat*innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit https://agjf-sachsen.de/newsreader/25-jahre-komdat-jugendhilfe-kinder-als-adressat-innen-der-offenen-kinder-und-jugendarbeit.html Feed urn:uuid:eb4d36b3-cc2b-63e5-cd5e-ac26b0d66685 Wed, 27 Mar 2024 13:20:00 +0100 <p>Fast jedes dritte Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) wird ausschließlich und regelmäßig von Kindern unter 14 Jahren genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle bundesweite Informationsdienst „KomDat - Kommentierte Daten der Kinder- &amp; Jugendhilfe“. Demnach sind OKJA-Angebote für Jüngere nicht zu unterschätzen. Im Vergleich zu altersgemischten Angeboten oder solchen mit älteren Adressat*innen handelt es sich eher um „kleinere“ Angebote mit einer durchschnittlich geringeren Nutzer*innenzahl und einer kürzeren Zeitspanne. Angebote für Kinder unter 14 Jahren sind demnach eine wichtige Säule in der Praxis der OKJA.</p> <p>Zudem konstatiert der aktuelle KomDat einen erneuten Ausgabenanstieg in der Kinder- und Jugendhilfe. Die bundesweit verausgabten Mittel für die Jugendhilfe betragen insgesamt 65,8 Milliarden Euro. Davon fallen bundesweit 3,1 Milliarden Euro auf Ausgaben für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. „[D]ie Ausgaben für die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit (+93 %) weisen im Vergleich zu den Ausgaben für Hilfen zur Erziehung und sonstigen Einzelfallhilfen (+206 %) sowie für die Kindertagesbetreuung (+345 %) einen vergleichsweise geringen prozentualen Zuwachs auf.“ (S. 17)</p> <p>KomDat Ausgabe 2023/02+03 „25 Jahre KomDat Jugendhilfe“ zum Download: <a href="https://www.akjstat.tu-dortmund.de/komdat/ausgabe/komdat-02-032023/" target="_blank" rel="noopener">www.akjstat.tu-dortmund.de/komdat/ausgabe/komdat-02-032023</a></p> <p>Weitere Infos zum Informationsdienst der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat): <a href="https://www.akjstat.tu-dortmund.de/komdat/" target="_blank" rel="noopener">www.akjstat.tu-dortmund.de/komdat</a></p> Einladung zur internationalen Fachtagung „Into the wild“ 2024 https://agjf-sachsen.de/newsreader/einladung-zur-internationalen-fachtagung-into-the-wild-2024.html Feed urn:uuid:690b1443-e864-fcb3-6854-cf5f16406652 Fri, 22 Mar 2024 16:25:00 +0100 <p>Unsere internationale Fachtagung „Into the wild“ findet vom 21. bis 25. Oktober 2024 auf Gut Frohberg bei Meißen statt.</p> <p>Das Programm zur Fachtagung ist nun als <a title="Programm Into the wild 2024" href="http://www.agjf-sachsen.de/files/Bilder/fortbildung/Into_the_wild_2024/broschur_into_the_wild_2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF-Broschüre</a> verfügbar. Es kann auch als Printversion bestellt werden: <a title="fortbildung@agjf-sachsen.de" href="mailto:fortbildung@agjf-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">fortbildung@agjf-sachsen.de</a><strong>.</strong></p> <p><a title="Anmeldung und Programm" href="http://www.agjf-sachsen.de/fachtagungen/internationale-fachtagung-into-the-wild.html">Zur Anmeldung</a></p> Pressemitteilung: Forderungen an das Justizministerium übergeben https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/03/22/pressemitteilung-forderungen-an-das-justizministerium-uebergeben/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:c2fe918f-f4a4-9a09-fcb6-cddcfa5f14ed Fri, 22 Mar 2024 08:03:11 +0100 Pressemitteilung des Bündnisses für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit 21.03.2024 Das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) hat am Dienstag, dem 19. März 2024, dem Internationalen Tag der Sozialen Arbeit, eine kraftvolle Kundgebung vor dem Justizministerium in Berlin durchgeführt. Rund 100 Menschen kamen ins Regierungsviertel, um ihre Solidarität zu bekunden und [&#8230;] <section class="wp-block-cover aligncenter" style="margin-top:0;padding-top:5vw;padding-right:5vw;padding-bottom:5vw;padding-left:5vw;min-height:370px"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#d1362a"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow"> <div class="wp-block-group is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-layout-2 wp-block-group-is-layout-flex"> <div class="wp-block-group wp-container-content-1 is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="wp-block-group__inner-container"> <h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-black-color has-text-color" style="font-size:1.6em"><strong><strong><strong>Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit veranstaltete Kundgebung am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit </strong></strong></strong></h2> <h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-black-color has-text-color" style="font-size:1.6em"><strong><strong><strong>Forderungen an das Justizministerium übergeben</strong></strong></strong></h2> </div></div> </div> </div></section> <p class="has-text-align-left">Pressemitteilung des Bündnisses für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit</p> <p class="has-text-align-right">21.03.2024</p> <p>Das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) hat am Dienstag, dem 19. März 2024, dem Internationalen Tag der Sozialen Arbeit, eine kraftvolle Kundgebung vor dem Justizministerium in Berlin durchgeführt. Rund 100 Menschen kamen ins Regierungsviertel, um ihre Solidarität zu bekunden und die Forderung nach einer Reform des § 53 StPO auf die Straße zu tragen.</p> <p>Die Redebeiträge der Kundgebung, gehalten von Vertreter*innen von Gangway e.V. &#8211; Straßensozialarbeit in Berlin, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft &#8211; ver.di, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft &#8211; GEW und dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. &#8211; DBSH unterstrichen die dringende Forderung nach einem gesetzlich verankerten Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter*innen. Aktuelle Brisanz erhält das Thema vor dem Hintergrund der letztwöchigen Zustellung von Strafbefehlen über 120 Tagessätze à 60 € wegen Strafvereitelung gegen die Kolleg*innen im Fanprojekt Karlsruhe. Dies geschah im Zuge von Aussageverweigerungen der Mitarbeiter*innen des Fanprojekts, die sich auf ihre Schweigepflicht beriefen, um das Vertrauensverhältnis zu ihren Adressat*innen und damit ihre sozialarbeiterische Arbeitsgrundlage zu schützen (siehe auch <a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/03/15/pressemitteilung-soziale-arbeit-unter-druck/">https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/03/15/pressemitteilung-soziale-arbeit-unter-druck/</a>).</p> <p><strong>Hintergrund</strong></p> <p>Das BfZ setzt sich für die Einführung eines strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen ein, um das unabdingbare Vertrauensverhältnis zwischen Fachkräften und Klient*innen zu schützen. Ziel der Veranstaltung war es, die politische Diskussion über eine notwendige Reform des §53 StPO zu intensivieren und das Bundesministerium für Justiz für die kritischen Aspekte der aktuellen Gesetzeslage zu sensibilisieren. Eine Mitarbeiter*in des Ministeriums nahm die Forderungen des Bündnisses während der Kundgebung entgegen und leitete sie an die zuständige Fachabteilung weiter. Ein aktuell erschienenes Rechtsgutachten legt dar, dass die verfassungsrechtlichen Vorgaben dem Gesetzgeber durchaus Gestaltungsspielräume ermöglichen, Sozialarbeitende in die Gruppe der Berufsgeheimnisträger aufzunehmen (<a href="https://awo.org/fuer-ein-zeugnisverweigerungsrecht-der-sozialen-arbeit">https://awo.org/fuer-ein-zeugnisverweigerungsrecht-der-sozialen-arbeit</a>).</p> <p><b>Stimmen aus dem Bündnis und den Redebeiträgen</b><p class="MsoNormal" style="text-align:justify"><b>Gökhan Akgün</b>, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – GEW betont: &#8222;Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist klar: Das Zeugnisverweigerungsrecht muss unbedingt rechtlich verankert werden. Unsere Arbeit basiert auf Vertrauen, Diskretion und dem unbedingten Schutz unserer Klientinnen und Klienten. Diese Prinzipien sind nicht verhandelbar, sondern bilden das Fundament unserer professionellen Identität.&#8220; </p></p> <p><strong>Josefin Falkenhayn</strong>, Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di: „Der aktuelle Fall von Mitarbeitenden des Karlsruher Fanprojekts verdeutlicht die Notwendigkeit unserer Forderung nach einem Zeugnisverweigerungsrecht! Es ist inakzeptabel, dass Sozialarbeiter*innen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit mit derartigen rechtlichen Konsequenzen konfrontiert werden – sie mit Beugehaft bedroht werden und sogar Verurteilungen im Strafbefehlsverfahren ergehen.“ </p> <p><strong>Alexandra Anastasio</strong>, Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.: &#8222;Es braucht dringend ein Gleichgewicht, für gute Rahmenbedingungen, für ein gutes Arbeitsleben in der Sozialen Arbeit! Wir fordern das Justizministerium auf, sich endlich inhaltlich mit dem Zeugnisverweigerungsrecht für die Soziale Arbeit auseinanderzusetzen und das fundamentale Element für unsere Beziehungsarbeit, das Vertrauen, zu schützen!&#8220; </p> <p><strong>Juri Schaffranek</strong>, Gangway e.V.: „Soziale Arbeit basiert auf dem Vertrauen zwischen Adressat*innen und Fachkräften. Dieses Vertrauen ist die DNA unserer Arbeit! Sie kann nur dann gedeihen, wenn alle sich sicher sein können, dass Informationen vertraulich behandelt werden“.</p> <p><strong>Georg Grohmann</strong>, Sprecher des BfZ, betont: &#8222;Die fehlenden gesetzlichen Regelungen zum strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit gefährden das Vertrauensverhältnis zu unseren Klient*innen und damit die Grundlage unserer Arbeit.&#8220;</p> <p><strong>Matthias Stein</strong>, ebenfalls Sprecher des BfZ, ergänzt: &#8222;Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, vorliegende Reformvorschläge aufzunehmen, zu diskutieren und endlich die prekäre Situation von Sozialarbeitenden zu beheben.&#8220;</p> <p>Das BfZ lädt Journalist*innen ein, über die Veranstaltung zu informieren, über die Forderungen und Perspektiven von Sozialarbeiter*innen zu berichten und die öffentliche Diskussion über dieses essenzielle Thema weiter voranzutreiben.</p> <figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"> <figure data-wp-context="{ &quot;core&quot;: { &quot;image&quot;: { &quot;imageLoaded&quot;: false, &quot;initialized&quot;: false, &quot;lightboxEnabled&quot;: false, &quot;hideAnimationEnabled&quot;: false, &quot;preloadInitialized&quot;: false, &quot;lightboxAnimation&quot;: &quot;zoom&quot;, &quot;imageUploadedSrc&quot;: &quot;https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/Kundgebung_BfZ_1.jpg&quot;, &quot;imageCurrentSrc&quot;: &quot;&quot;, &quot;targetWidth&quot;: &quot;2048&quot;, &quot;targetHeight&quot;: &quot;1299&quot;, &quot;scaleAttr&quot;: &quot;&quot;, &quot;dialogLabel&quot;: &quot;Vergrößertes Bild&quot; 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Dies erfolgte im Zuge von Aussageverweigerungen der Mitarbeitenden des Fanprojekts, welche sich auf ihre Schweigepflicht bezogen, um [&#8230;] <section class="wp-block-cover aligncenter" style="margin-top:0;padding-top:5vw;padding-right:5vw;padding-bottom:5vw;padding-left:5vw;min-height:370px"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#d1362a"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow"> <div class="wp-block-group is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-layout-2 wp-block-group-is-layout-flex"> <div class="wp-block-group wp-container-content-1 is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="wp-block-group__inner-container"> <h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-black-color has-text-color" style="font-size:1.6em"><strong><strong>Soziale Arbeit unter Druck</strong><br><strong>Eingetroffene Strafbefehle im Fanprojekt Karlsruhe übertreffen alle Befürchtungen!</strong></strong></h2> </div></div> </div> </div></section> <p class="has-text-align-left">Pressemitteilung des Bündnisses für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit</p> <p class="has-text-align-right">15.03.2024</p> <p>Im Rechtsstreit zwischen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem dortigen Fanprojekt haben die betroffenen Kolleg*innen Strafbefehle wegen Strafvereitelung in Höhe von jeweils 120 Tagessätzen á 60 Euro erhalten. Dies erfolgte im Zuge von Aussageverweigerungen der Mitarbeitenden des Fanprojekts, welche sich auf ihre Schweigepflicht bezogen, um das Vertrauensverhältnis zu ihren Adressat*innen und somit ihre sozialarbeiterische Arbeitsgrundlage zu schützen. Die Folgen waren Ordnungsgelder, Androhung von Beugehaft und nun Strafen in einer völlig verheerenden Dimension. Sollten die Strafbefehle Rechtsgültigkeit erlangen, wären die Betroffenen vorbestraft und schließlich auch mit massiven Strafzahlungen konfrontiert. Neben den persönlichen Schicksalen sieht das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) hier auch einen massiven Eingriff in die Profession und Berufspraxis der Sozialen Arbeit.</p> <p>„Wir müssen hier von einer eklatanten Bedrohung der Sozialen Arbeit insgesamt sprechen“, erklärt Georg Grohmann, Sprecher des BfZ. „Die Bundesregierung muss endlich aufwachen und ihr Desinteresse an dieser Thematik beenden, soll Soziale Arbeit weiterhin für die Gesellschaft wirksam sein.“ Matthias Stein, ebenfalls Sprecher des BfZ, ergänzt: „Bereits die Bestrafung der Kolleg*innen ist indiskutabel, die Höhe der Strafe skandalös! Wir stehen hinter den Mitarbeiter*innen des Fanprojekts und sichern ihnen unsere Unterstützung zu.“</p> <p>Die Ermittlungen der Karlsruher Staatsanwaltschaft aufgrund eines Pyrotechnik-Vorfalls im Oktober 2022 haben nun untragbare persönliche Auswirkungen für die Sozialarbeitenden im Fanprojekt. Die gelungene sozialarbeiterische Aufarbeitung der Folgen des Einsatzes von Pyro-Technik zwischen Geschädigten und Fanszene zeigt die Wirksamkeit der Tätigkeiten im Fanprojekt: Sie boten den geschützten Raum, um Aussprache, Verantwortungsübernahme und Entschuldigung möglich zu machen.</p> <p>Der Zugriff auf diese sensiblen Informationen durch die Staatsanwaltschaft war für die Fanprojektler*innen keine Option, eine mögliche Schließung des Fanprojekts aufgrund von Vertrauensverlust eine realistische Folge. Die Alternative hieß, das besondere Vertrauensverhältnis -und damit die Arbeitsgrundlage für das Fanprojekt &#8211; zu schützen und zu schweigen, jedoch nun persönlich dafür die Konsequenzen tragen zu müssen.</p> <p>Änderungen herbeiführen kann der Gesetzgeber. „Die ablehnende Haltung der Bundesregierung macht leider deutlich, dass die Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechts für die Soziale Arbeit, die Dynamiken, welche Vorladungen und Ermittlungen auslösen sowie ihre dramatischen Auswirkungen für die Praxis auf politischer Ebene immer noch nicht verstanden wurden“, so Matthias Stein.</p> <p>„Wir fordern das Justizministerium auf, sich endlich inhaltlich mit unserem Anliegen auseinanderzusetzen, anstatt immer wieder das überholte Verfassungsgerichtsurteil von 1972 zu bemühen“, ergänzt Georg Grohmann. Ein aktuell von der <a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/02/29/awo-veroeffentlicht-rechtsgutachten-zur-modernisierung-der-strafprozessordnung/" data-type="post" data-id="498">Arbeiterwohlfahrt (AWO) vorgelegtes Rechtsgutachten</a> liefert hierfür konkrete Vorschläge, wie die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts mit den zu schützenden Vertrauensverhältnissen der sozialarbeiterischen Praxis in Einklang gebracht werden können.</p> <p>Abschließend betont Matthias Stein: „Wir können es uns überhaupt nicht erlauben, hier Ruhe zu geben, wir müssen uns und unsere Arbeit schützen.“ Das BfZ wird am kommenden Dienstag zum Internationalen Tag der Sozialen Arbeit (19.03.2024) eine Kundgebung vor dem Justizministerium in Berlin abhalten, um den Druck zu erhöhen und weiter Öffentlichkeit für die Problematik herzustellen. Sozialarbeiter*innen und Unterstützer*innen des Anliegens sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen.</p> <p><strong>Kontakt zu den Sprechern des BfZ:</strong></p> <div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex"> <div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"> <p>Matthias Stein<br><a href="mailto:ms@fanprojekt-jena.de">ms@fanprojekt-jena.de</a><br>0173-3970701&nbsp;&nbsp;</p> </div> <div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"> <p>Georg Grohmann<br><a href="mailto:grohmann@bag-streetwork.de">grohmann@bag-streetwork.de</a><br>0157-71418265</p> </div> </div> <p><a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/BfZ_Fanprojektler-erhalten-Strafbefehle_240315.pdf">Die Pressemitteilung können Sie auch hier herunterladen.</a></p> Neutralitätsdebatte https://agjf-sachsen.de/newsreader/neutralitaetsdebatte.html Feed urn:uuid:e693e73d-5983-86c3-9ae1-f5b79d3e5f81 Wed, 06 Mar 2024 16:16:00 +0100 <p>Besonders auch in diesem Jahr gibt es in unterschiedlichen Feldern der Jugend- und Bildungsarbeit eine verstärkte Auseinandersetzung darüber, wie eine politische Bildung/Demokratiebildung zu verstehen sei und inwiefern sich Institutionen der politischen Bildung, so auch Träger der Jugendhilfe, politisch-demokratisch gegen Diskriminierung und Anfeindungen positionieren können. Häufig fällt dabei der Begriff „Neutralitätsgebot“. Dabei geht es eher um das Führen einer Neutralitätsdebatte.</p> <p>Dazu haben wir eine <a title="zur Neutralitätsdebatte" href="http://www.agjf-sachsen.de/neutralitaetsdebatte.html">Übersichtseite</a> mit Informationen und Materialien verschiedener Träger und Akteure zusammengestellt.</p> 50 Jahre Absage des 5.Deutschen Jugendhilfetages: Neue Zwänge – alte Potenziale? https://akshamburg.wordpress.com/2024/03/05/50-jahre-absage-des-5-deutschen-jugendhilfetages-neue-zwange-alte-potenziale/ Uncategorized – AKS Hamburg urn:uuid:0828beb5-21f8-e4c6-7a90-aa901c232687 Tue, 05 Mar 2024 21:11:04 +0100 Bitte vormerken! # Bitte vormerken! # Bitte vormerken! # Bitte vormerken! #Tagung am 20. und 21. September 2024 &#124; Uni Hamburg „Die APO tanzte, die Reaktion kreischte und der Veranstalter distanzierte sich. So endete der 4. Jugendhilfetag 1970 in Nürnberg. Dieses Ende dokumentiert die Ohnmacht der etablierten Jugendhilfe, ihr ängstliches Schielen auf die der kapitalistischen [&#8230;] <figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png"><img width="700" height="182" data-attachment-id="509" data-permalink="https://akshamburg.wordpress.com/2024/03/05/50-jahre-absage-des-5-deutschen-jugendhilfetages-neue-zwange-alte-potenziale/screenshot-2024-03-05-211011/" data-orig-file="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png" data-orig-size="700,182" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="screenshot-2024-03-05-211011" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png?w=300" data-large-file="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png?w=490" src="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png?w=700" alt="" class="wp-image-509" srcset="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png 700w, https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png?w=150 150w, https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/screenshot-2024-03-05-211011.png?w=300 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></figure> <p class="has-text-align-center"><em>Bitte vormerken! # Bitte vormerken! # Bitte vormerken! # Bitte vormerken! #</em><br><strong>Tagung am 20. und 21. September 2024 | Uni Hamburg</strong></p> <p><em>„Die APO tanzte, die Reaktion kreischte und der Veranstalter distanzierte sich. So endete der 4. Jugendhilfetag 1970 in Nürnberg. Dieses Ende dokumentiert die Ohnmacht der etablierten Jugendhilfe, ihr ängstliches Schielen auf die der kapitalistischen Verfassung der BRD verpflichteten Politiker, die über weitere Subventionen der Jugendhilfeverbände zu entscheiden haben.“ </em>(Kurt Sprenger 1974: Sozialarbeit und der 5. DJHT. In: Informationsdienst Sozialarbeit, Heft 6. Frankfurt: 35-38)</p> <p>Die Aufbruchszeit der „68er“, verbunden mit der Heimrevolte 1969, bewegte auch die Sozialarbeiter*innen. Die autoritären Strukturen in Schule, Kindergarten, Jugendzentren, aber auch in den Psychiatrien und in den Knästen sollten aufgebrochen werden &#8211; dabei wurde das eigene Handeln zum Gegenstand der Kritik gemacht. Auf dem 4. Deutschen Jugendhilfetag (DJHT) 1970 in Nürnberg präsentierte sich diese Sozialarbeiteropposition als Sozialistische Aktion Jugendhilfetag zum ersten Mal. Es ging ihr darum, die repressive und individualisierende Sozialarbeit vom idealistischen bürgerlichen Kopf auf materialistische Füße zu stellen.&nbsp;</p> <p>„Jugend und Recht“ sollte das Thema des für den 8. &#8211; 11. September 1974 in Hamburg geplanten 5. DJHT sein. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe (AGJ) sagte diesen jedoch ab – als Antwort auf die Aktivitäten der Sozialistischen Aktion, welche die <em>„Umfunktionierung“ </em>und <em>„Gefahr einer Sprengung“ </em>des Jugendhilfetages mit sich zu bringen drohten (AGJ-Pressedienst zur Absage des 5. DJHT, 30.05. 1974). Man wollte nicht zulassen <em>„daß mit erheblichen Steuermitteln letztlich die Selbstdarstellung von Gruppen finan-ziert wird, die die freiheitlich demokratische Ordnung unseres Staates bekämpfen“ </em>(ebd.). Die Sozialistische Aktion Jugendhilfetag Hamburg sah in dieser Absage ihre Einschätzung bestärkt, <em>„daß der Jugendhilfetag lediglich der schein-demokratischen Legitimation der Jugendpolitik der regierungs- und verbandsbürokratischen Kräfte dienen und die Loyalität der Fachbasis gegenüber dem bürgerlichen Staat sicherstellen sollte“</em> (Presseerklärung Sozialistische Aktion Jugendhilfetag Hamburg, 25.5.1974).</p> <p><strong>50 Jahre später </strong>wollen wir zusammen mit Protagonist*innen der Sozialistischen Aktion, der AGJ und heutigen Aktiven die Absage des 5. DJHT zum Ausgangspunkt nehmen, um über Kontinuitäten, Konsequenzen und Schlussfolgerungen für heute ins Gespräch zu kommen. Dabei sollen u.a. folgende inhaltliche Kontroversen in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe in den Vorträgen und Workshops vertieft und auf ihre Aktualität überprüft werden:</p> <ul> <li><strong>Kita:</strong> Ein Beispiel für die Vergesellschaftung von Erziehung: Von der Aufbewahrung zur sozialpädagogischen Bildung?<br></li> <li><strong>(Offene) Kinder- und Jugendarbeit:</strong> Ein Ort autonomer Weltaneignung und poli-tischer Bildung oder von Prävention, wohlkalkulierter Freizeitgestaltung und individueller Selbstbestimmung?<br></li> <li><strong>Heimerziehung:</strong> Verlegen und Abschieben oder ein Ort der verlässlichen Kooperation und solidarischer Lebensweltorientierung?<br></li> <li><strong>Jugendhilfe:</strong> Kriminalisierung und Psychiatrisierung von Jugendlichen oder Handlungsfähigkeit in schwierigen Situationen?<br></li> <li><strong>Professionalisierung:</strong> Die Rolle der Selbstorganisation der Fachkräfte bei der Entwicklung von Widerstand und Protest<br></li> <li><strong>Jugendhilfe insgesamt:</strong> Kompensatorische Erziehung vs. demokratische Bildung. </li> </ul> <p><em>Diese Erinnerungs- und zugleich Aktions-Tagung wird am 20. und 21. September 2024 in der Universität Hamburg stattfinden.</em></p> <p>Die Tagung soll mit <strong>zwei Vorträgen </strong>eröffnet werden:</p> <ul> <li><em>Reinhart Wolff </em>wird als Protagonist der Sozialistischen Aktion zu den gesellschaftspolitischen Hintergründen und den zentralen Konfliktfeldern vor 50 Jahren sprechen.<br></li> <li><em>Sinah Mielich </em>(AKS Hamburg) wird als Protagonistin der heutigen Sozialarbeiteropposition die aktuellen Kontroversen in der Jugendhilfe thematisieren.</li> </ul> <p>In einer <strong>Podiumsdiskussion </strong>mit u.a. <em>Norbert Struck </em>(ehem. Vorsitzender der AGJ) und <em>Susanne Maurer </em>(kritisch-feministische Wissenschaftlerin, Universität Marburg) sollen die in den Vorträgen dargestellten Kontroversen weiter diskutiert werden.&nbsp;</p> <p><em>Günther Pabst </em>(damals Sekretär des „Arbeitsfeldes Sozialarbeit“ und der Zeitschrift „Informationsdienst Sozialarbeit“ im Sozialistischen Büro) wird am zweiten Tag den reformistischen bis revolutionären Strömungen nachspüren.&nbsp;</p> <p>Wir laden alle Interessierten ein, dieses Vorhaben – auch mit eigenen Ideen und Vorschlägen – zu unterstützen und daran mitzuarbeiten. Anmeldungen werden ab jetzt gerne entgegengenommen!<br><br><strong>Kontakt: </strong><a href="mailto:aks-hamburg@gmx.de">aks-hamburg@gmx.de</a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;<em> Der Vorbereitungskreis</em></p> <div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" class="wp-block-file__embed" data="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/save-the-date-5.djht_.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von save-the-date-5.djht_."></object><a id="wp-block-file--media-c0fe632a-b7c9-430e-9393-77c309b45df4" href="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/save-the-date-5.djht_.pdf">save-the-date-5.djht_</a><a href="https://akshamburg.files.wordpress.com/2024/03/save-the-date-5.djht_.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-c0fe632a-b7c9-430e-9393-77c309b45df4">Herunterladen</a></div> Aufruf zur Kundgebung https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/03/05/aufruf-zur-kundgebung/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:43249fe8-da40-2306-45fd-0cc15fb1c719 Tue, 05 Mar 2024 16:16:21 +0100 Es ist an der Zeit, dass unsere Stimmen gehört werden und der unhaltbare Zustand, unter dem Beschäftigte leiden nur, weil sie ihre Arbeit machen, endlich verändert wird! Vertrauen schützen! Veränderung braucht Vertrauen! Fast im Knast! Für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit! Unterstützt von: Liebe Kolleg*innen, liebe engagierte und unserem Anliegen solidarische Menschen, Soziale Arbeit [&#8230;] <section class="wp-block-cover aligncenter" style="margin-top:0;padding-top:5vw;padding-right:5vw;padding-bottom:5vw;padding-left:5vw"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#d1362a"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow"> <div class="wp-block-group is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-group-layout-3 wp-block-group-is-layout-flex"> <div class="wp-block-group wp-container-content-1 is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="wp-block-group__inner-container"> <p class="has-text-align-center has-black-color has-text-color" style="font-size:1.6em;font-style:normal;font-weight:700;letter-spacing:0px;line-height:0.9;text-transform:none"><strong>Aufruf zur Kundgebung</strong></p> <p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color" style="font-size:1.5em;font-style:normal;font-weight:700;letter-spacing:0px;line-height:0.9;text-transform:none"><strong>Für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit!</strong></p> </div></div> <div class="wp-block-group wp-container-content-2 is-vertical is-content-justification-center is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-layout-2 wp-block-group-is-layout-flex"> <p class="has-text-align-center has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-paragraph-is-layout-flow" style="font-style:normal;font-weight:400;letter-spacing:0px;line-height:1.4;text-decoration:none;text-transform:none"><span style="font-size:18.0pt;line-height:115%;mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin; mso-fareast-language:DE">Dienstag, 19. März 2024, 15:30 – 17:30 Uhr</span><span style="font-size:18.0pt;line-height:115%;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin;mso-fareast-language: DE">, </span><br><span style="font-size:18.0pt;line-height:115%;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin;mso-fareast-language: DE">Justizministerium, Mohrenstraße/ Jerusalemstraße, Berlin</span></p> <div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"> <div class="wp-block-button has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:20px;font-style:normal;font-weight:700;letter-spacing:0px;text-decoration:none;text-transform:none"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button" href="#aufruf" style="border-radius:0px;border-top-style:none;border-top-width:0px;border-right-style:none;border-right-width:0px;border-bottom-style:none;border-bottom-width:0px;border-left-style:none;border-left-width:0px;padding-top:24px;padding-right:36px;padding-bottom:24px;padding-left:36px">weiterlesen</a></div> </div> </div> </div> </div></section> <div style="height:2.5em" aria-hidden="true" id="aufruf" class="wp-block-spacer"></div> <p class="has-text-align-center"><strong>Es ist an der Zeit, dass unsere Stimmen gehört werden und der unhaltbare Zustand, unter dem Beschäftigte leiden nur, weil sie ihre Arbeit machen, endlich verändert wird!</strong></p> <p class="has-text-align-center">Vertrauen schützen! Veränderung braucht Vertrauen! <br>Fast im Knast! Für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit!</p> <div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-layout-2 wp-block-buttons-is-layout-flex"> <div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button" href="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/BfZ_Aufruf-Kundgebung-ITdSA.pdf" style="border-radius:0px">Download des Aufrufs zum Verteilen in den Netzwerken</a></div> </div> <p class="has-text-align-center">Unterstützt von:</p> <figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-6 wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img decoding="async" width="150" height="150" data-id="186" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/06/LOGO-Arbeitskreis-der-Opferhilfen-150x150.png" alt="" class="wp-image-186" 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size-thumbnail"><img decoding="async" width="150" height="150" data-id="426" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-AWO_Bundesverbang-150x150.jpg" alt="Logo AWO Bundesverband" class="wp-image-426" srcset="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-AWO_Bundesverbang-150x150.jpg 150w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-AWO_Bundesverbang-300x300.jpg 300w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-AWO_Bundesverbang.jpg 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="124" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/06/LOGO-BAG-Ausstieg-zum-Einstieg-150x150.png" alt="" class="wp-image-124"/></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="167" 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class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="443" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-Drudel-11-150x150.png" alt="" class="wp-image-443" srcset="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-Drudel-11-150x150.png 150w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-Drudel-11-300x300.png 300w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/11/Logo-Drudel-11.png 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="128" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/06/LOGO-Gangway-150x150.png" alt="" class="wp-image-128"/></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="514" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/Logo-GEW-edited-150x150.jpg" alt="" class="wp-image-514" srcset="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/Logo-GEW-edited-150x150.jpg 150w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/Logo-GEW-edited-300x300.jpg 300w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/Logo-GEW-edited.jpg 446w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="129" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/06/LOGO-GEW-Bayern-150x150.png" alt="" class="wp-image-129"/></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="221" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/07/LOGO-KOS-150x150.png" alt="" class="wp-image-221" 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sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="482" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/02/Logo-verdi-150x150.png" alt="" class="wp-image-482" srcset="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/02/Logo-verdi-150x150.png 150w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/02/Logo-verdi-300x300.png 300w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/02/Logo-verdi.png 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure> <figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="130" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2021/06/LOGO-VPSA-150x150.png" alt="" class="wp-image-130"/></figure> </figure> <p>Liebe Kolleg*innen,</p> <p>liebe engagierte und unserem Anliegen solidarische Menschen,</p> <p>Soziale Arbeit basiert auf dem Vertrauen zwischen Klient*innen und Fachkräften. Dieses Vertrauen kann nur dann gedeihen, wenn alle sich sicher sein können, dass Informationen vertraulich behandelt werden. Jedoch werden immer wieder Sozialarbeitende bei Polizei, Staatsanwaltschaft und vor Gericht vorgeladen, um Auskunft zu geben und über ihre Klient*innen auszusagen. Hiermit wird die auf Vertrauen beruhende Beziehung zu ihnen nachhaltig zerstört und künftige Arbeitsbeziehungen werden womöglich bereits vor Beginn verunmöglicht, mindestens erschwert!</p> <p>Die für die meisten Arbeitsfelder fehlenden gesetzlichen Regelungen zum strafprozessualen <strong>Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit</strong> gefährden diese Vertraulichkeit und damit die Grundlage unserer Arbeit. Seit Jahren fordern wir als breites Bündnis innerhalb der Profession ein <strong>Zeugnisverweigerungsrecht für die Soziale Arbeit</strong>.</p> <p class="has-text-align-center">Daher:</p> <p class="has-text-align-center"><strong>Es ist an der Zeit, dass unsere Stimmen gehört werden und der unhaltbare Zustand, unter dem Beschäftigte leiden nur, weil sie ihre Arbeit machen, endlich verändert wird!</strong></p> <p class="has-text-align-center">Vertrauen schützen! Veränderung braucht Vertrauen!</p> <p class="has-text-align-center">Fast im Knast! Für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit!</p> <div class="wp-block-cover"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim"></span><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" class="wp-block-cover__image-background wp-image-533" alt="" src="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic-300x300.png" data-object-fit="cover" srcset="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic-300x300.png 300w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic-1024x1024.png 1024w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic-150x150.png 150w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic-768x768.png 768w, https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic.png 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow"> <p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Sharepic Aufruf zur Kundgebung</p> <div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-layout-3 wp-block-buttons-is-layout-flex"> <div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-black-background-color has-background wp-element-button" href="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03_BfZ-Kundgebung-SharePic.png" style="border-radius:0px">Download Sharepic</a></div> </div> </div></div> Soziale Arbeit im Neoliberalismus – ein neuer Roman http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/03/02/sgb-viii-novellierung-was-passiert-wenn-sie-so-durchgeht/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:07c4525f-4496-876a-4cbc-8cee8cb8f9bc Sat, 02 Mar 2024 11:48:00 +0100 Situationen und Personen sind keineswegs frei erfunden, sondern bittere Realität &#8211; allerdings anonymisiert. Auf vielfachen Wunsch meiner Freude und Freundinnen der Gruppe &#8222;unverwertbar&#8220; in der kritischen Sozialen Arbeit in Berlin werde ich hier meinen noch nicht veröffentlichten Roman kapitelweise einstellen. &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/03/02/sgb-viii-novellierung-was-passiert-wenn-sie-so-durchgeht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> AWO veröffentlicht Rechtsgutachten zur Modernisierung der Strafprozessordnung https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/02/29/awo-veroeffentlicht-rechtsgutachten-zur-modernisierung-der-strafprozessordnung/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:95dfc225-0e4f-2d26-e43d-f4cd1c92525f Thu, 29 Feb 2024 10:30:31 +0100 Im September 2023 hat das Präsidium des Bundesverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen, für die Einführung eines strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrechts in der Sozialen Arbeit einzutreten. Zur Bekräftigung dieses Anliegens ist die AWO im Herbst 2023 dem Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht beigetreten. Ein von der AWO bei Rechtsanwalt Benjamin Raabe in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten wurde nun vorgelegt und [&#8230;] <p>Im September 2023 hat das Präsidium des Bundesverbands der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschlossen, für die Einführung eines strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrechts in der Sozialen Arbeit einzutreten. Zur Bekräftigung dieses Anliegens ist die AWO im Herbst 2023 dem Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht beigetreten.</p> <p>Ein von der AWO bei Rechtsanwalt Benjamin Raabe in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten wurde nun vorgelegt und liefert neben erneuten Begründungen zur Notwendigkeit eines ZVR für Sozialarbeiter*innen auch konkrete Formulierungsvorschläge zur Reform des § 53 StPO. Dieser wichtige Beitrag zur Debatte um die Ausweitung des ZVR orientiert sich an den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und argumentiert entlang dieser, wie das besondere Vertrauensverhältnis in den verschiedenen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit durch ein ZVR geschützt werden könnte.</p> <p><a href="https://awo.org/fuer-ein-zeugnisverweigerungsrecht-der-sozialen-arbeit">https://awo.org/fuer-ein-zeugnisverweigerungsrecht-der-sozialen-arbeit</a></p> Broschüre zu Reiserecht und Aufsichtspflicht bei Jugendbegegnungen veröffentlicht https://agjf-sachsen.de/newsreader/broschuere-zu-reiserecht-und-aufsichtspflicht-bei-jugendbegegnungen-veroeffentlicht.html Feed urn:uuid:74a35816-3a23-758c-efb0-297e2e68e0f2 Wed, 28 Feb 2024 12:35:00 +0100 <p>Internationale Jugendbegegnungen sind für Träger und Fachkräfte eine organisatorische Herausforderung. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei zu beachten? <a href="http://www.agjf-sachsen.de/uferlos-internationale-jugendarbeit.html" target="_blank" rel="noopener">Uferlos – die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit (IJA) im Freistaat Sachsen</a> gibt in dieser Broschüre einen Überblick über Reiserecht und Aufsichtspflicht bei Internationalen Jugendbegegnungen und klärt die wichtigsten Fragen, die es zu beachten gilt.</p> <p>Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden (Mail an: <a href="mailto:uferlos@agjf-sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">uferlos@agjf-sachsen.de</a>).</p> <p>Außerdem kann sie hier heruntergeladen werden:</p> SayTheirNames - Kein Vergessen https://www.dolledeerns.de/2024/02/19/kein-vergessen-hanau-19-02-2020/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:c70e6a8f-28cf-827f-6bdc-d6aa9a535a23 Mon, 19 Feb 2024 15:22:42 +0100 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4298833829"/> „Geschwiegen und doppelt bestraft – Wenn Zeug:innen die Aussage verweigern“ https://www.zeugnis-verweigern.de/2024/02/13/geschwiegen-und-doppelt-bestraft-wenn-zeuginnen-die-aussage-verweigern/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:e5618a40-1158-bc16-acd3-595040c0cbb9 Tue, 13 Feb 2024 09:10:59 +0100 Kerem Dykast beschäftigt sich mit seinem auf dem Verfassungsblog erschienenen Beitrag mit dem laufenden Verfahren in Karlsruhe, bei dem gegen drei Fanprojekt-Mitarbeiter*innen wegen des Verdachts der Strafvereitelung ermittelt wird. Gegenstand des Beitrags ist dabei die Frage, inwiefern hier eine doppelte Bestrafung vorliegt, da zuvor bereits Ordnungsgelder verhängt wurden. Dykast, Kerem: Geschwiegen und doppelt bestraft: Wenn [&#8230;] <p>Kerem Dykast beschäftigt sich mit seinem auf dem Verfassungsblog erschienenen <a href="https://verfassungsblog.de/geschwiegen-und-doppelt-bestraft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag </a>mit dem <a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/2023/11/01/pressemitteilung-zeugnisverweigerungsrecht-fuer-die-soziale-arbeit-noetiger-denn-je/">laufenden Verfahren in Karlsruhe</a>, bei dem gegen drei Fanprojekt-Mitarbeiter*innen wegen des Verdachts der Strafvereitelung ermittelt wird. Gegenstand des Beitrags ist dabei die Frage, inwiefern hier eine doppelte Bestrafung vorliegt, da zuvor bereits Ordnungsgelder verhängt wurden.</p> <p>Dykast, Kerem: Geschwiegen und doppelt bestraft: Wenn Zeug:innen die Aussage verweigern, VerfBlog, 2024/2/09, <a href="https://verfassungsblog.de/geschwiegen-und-doppelt-bestraft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://verfassungsblog.de/geschwiegen-und-doppelt-bestraft/</a>, DOI: 10.59704/cf5d14351a4b875a.<span><a href="javascript:"></a></span></p> 1. Begegnung mit einem Albtraum http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/11/roman-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:b9c15b82-9aa2-df65-60c8-7ad08360a6b9 Sun, 11 Feb 2024 11:49:25 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann!     Ungeliebte Verwandtschaft Den ganzen Tag über hatte ein feiner Sprühregen die Luft erfüllt, sodass er auf seiner Fahrt von Mühlheim nach Köln ständig den Scheibenwischer anstellen musste. Aber sobald der Regen etwas nachließ, quietschte &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/11/roman-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> 2. Lebensberater mit Leib und Seele http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/10/roman-das-war-gestern-ackermann-2/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:053b9a7d-da17-f425-e0de-78ce77c14426 Sat, 10 Feb 2024 12:05:00 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann!    Ein Vormittag im Beratungszimmer Draußen vor seinem Bürofenster entfaltete sich der Morgen von Stunde zu Stunde heller und freundlicher. Die Sonne warf einen flimmernden Lichtfleck auf die Wand hinter seiner Klientin. Nach dem gestrigen Erlebnis &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/10/roman-das-war-gestern-ackermann-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> 3. Marthas Töchter http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/09/roman-3-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:9599ca21-c46b-d630-eb30-82f8c1956f43 Fri, 09 Feb 2024 13:57:00 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann! Suses Geburtstagsfeier Alles war fertig. Suse betrachtete voller Vorfreude den gedeckten Kaffee-Tisch. Sie hatte zur Feier des Tages ihr eigenes Geschirr herausgeholt, dessen Blumenornamente sie so liebte. Annerose fand es kitschig. Deshalb benutzten die Schwestern &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/09/roman-3-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> 4. Beruflicher und anderer Ärger http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/08/roman-4-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:456c1d02-cd0e-9672-9196-baa22ec2d494 Thu, 08 Feb 2024 12:02:26 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann! Sie nennen ihn Dinosaurier Der Juli ging dahin. Dieter sah Hannes in dieser Zeit nur ein, zwei Mal von weitem. Er ging ihm bewusst aus dem Weg und Hannes schien sich mit seiner Weigerung, ihn &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/08/roman-4-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> 5. Dieter und Suse http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/07/roman-5-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:37c1eb9a-db59-e3da-4af6-1d8f0c330701 Wed, 07 Feb 2024 10:16:21 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann! Suse Kaum hatte er den PC eingeschaltet und das Programm angewählt, öffnete sich eine frisch eingetroffene Nachricht. Eine Frau hatte ihm geschrieben. Ihr Portrait gefiel ihm auf Anhieb. Sie sah nett und fröhlich aus und &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/07/roman-5-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> Wie vertreten Jugendliche Jugendliche? https://jugendgerechtsachsen.de/event/em-save-the-date-em-wie-vertreten-jugendliche-jugendliche Feed urn:uuid:51885a81-6e45-ed82-726f-2829a4e4a42a Wed, 07 Feb 2024 09:36:00 +0100 <p>Ob bei den Freiwilligendiensten, Schülerräten, Jugendparlamenten oder -stadträten, in Jugendvereinen- und initiativen: an vielen Stellen in Sachsen vertreten Jugendliche andere Jugendliche. <strong>Am Freitag, 22. März 2024, 16:00 bis 19:00 Uhr im Offenen Jugendhaus Riesa (Bahnhofstraße 44, 01587 Riesa).</strong></p> 6. Bruchstellen http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/06/roman-6-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:b23ce305-a6d5-8e1e-2c02-d1c0e56d1264 Tue, 06 Feb 2024 20:40:20 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann! Der erste Tag bringt nichts Gutes Als Dieter nach dem Urlaub den ersten Tag in der Beratungsstelle war, wartete ein voller Terminkalender auf ihn. Er überflog die Liste und stellte fest, dass sich Paul angekündigt &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/06/roman-6-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> Zehn jugend- und fachpolitische Forderungen der AGJF Sachsen https://agjf-sachsen.de/newsreader/zehn-jugend-und-fachpolitische-forderungen-der-agjf-sachsen.html Feed urn:uuid:6be49e2c-eb89-8c6d-72a0-888f2e2bc27f Tue, 06 Feb 2024 15:14:00 +0100 <p><span class="ng-scope">Im Superwahljahr 2024 geht es auch darum, Forderungen und Änderungsbedarfen jugend- und fachpolitisch Nachdruck zu verleihen. Die AGJF Sachsen hat dazu das Positionspapier „Junge Menschen ins Zentrum! – Zehn jugend- und fachpolitische Forderungen der AGJF Sachsen“ veröffentlicht. Es richtet sich an die sächsische Jugendpolitik und nimmt die anstehenden Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen in Sachsen zum Anlass. </span></p> <p><span class="ng-scope">Die relativ kurze Jugendphase bedarf einer besonderen politischen Verantwortung. Junge Menschen und die Kinder- und Jugendarbeit geraten medial, öffentlich und mitunter auch politisch aus dem Blick. Daher sind gerade im Wahljahr die Weichen für ein jugendgerechtes Sachsen zu stellen.</span></p> Sechster Kinder- und Jugendbericht veröffentlicht https://agjf-sachsen.de/newsreader/sechster-kinder-und-jugendbericht-veroeffentlicht.html Feed urn:uuid:12b9fe5a-9044-d988-eb23-098effe280f1 Tue, 06 Feb 2024 14:56:00 +0100 <p>In den letzten Monaten erfolgte die Erarbeitung des inzwischen sechsten Kinder- und Jugendberichts in Sachsen unter dem Titel „Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in digitalen Lebenswelten – Chance und Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen“. Er fokussiert die Lebenswirklichkeiten junger Menschen im Freistaat und identifiziert aktuelle Erfordernisse für die Kinder- und Jugendhilfe.</p> <p>Gemäß § 16 Landesjugendhilfegesetz hat die Sächsische Staatsregierung den Landtag in jeder Legislaturperiode über die Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie über daraus resultierende Folgerungen für die Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen zu unterrichten. Der Untertitel des Berichts „Digital ist halt normal.“ steht stellvertretend für die im Rahmen von Befragungen und Interviews erhobenen Daten, O-Töne und Wissensbestände. Sozialpädagogische Fachkräfte sind aufgefordert, die Ergebnisse und Empfehlungen in ihre praktische Arbeit zu überführen bzw. sich damit fachlich auseinanderzusetzen.</p> <p>Den Bericht und eine Stellungsnahme der Staatsregierung finden Sie hier: <a title="https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/43424" href="https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/43424" target="_blank" rel="noopener">publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/43424</a></p> Bei uns fliegst Du nicht raus! – Bericht von der Fachtagung zu “Port Nord” am 24. Januar 2024 https://www.geschlossene-unterbringung.de/2024/02/bei-uns-fliegst-du-nicht-raus-bericht-von-der-fachtagung-zu-port-nord-am-24-januar-2024/ urn:uuid:1d181790-83be-0e09-bb33-47596d6e7b70 Mon, 05 Feb 2024 20:41:37 +0100 Über 150 Interessierte waren am 24. Januar in den Reimarus-Saal der Patriotischen Gesellschaft von 1765 gekommen, um sich mit der intensiv- und individualpädagogischen Jugendhilfeeinrichtung &#8220;Port Nord&#8221; aus Bremen auseinanderzusetzen. Helga Treeß begrüßte für den Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2024/02/bei-uns-fliegst-du-nicht-raus-bericht-von-der-fachtagung-zu-port-nord-am-24-januar-2024/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p><a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24.jpg"><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-2304 alignright" src="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" srcset="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24-300x135.jpg 300w, https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24.jpg 534w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Über 150 Interessierte waren am 24. Januar in den Reimarus-Saal der Patriotischen Gesellschaft von 1765 gekommen, um sich mit der intensiv- und individualpädagogischen Jugendhilfeeinrichtung &#8220;Port Nord&#8221; aus Bremen auseinanderzusetzen.</p> <p>Helga Treeß begrüßte für den Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Michael Lindenberg für das Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung und danach führte Sinah Mielich, ebenfalls aktiv im Aktionsbündnis, durch den Tag.</p> <p>Zur Eröffnung berichteten Jesko Fuhrken und Dominic Nehues aus dem Team von &#8220;Port Nord&#8221; über die Entstehungsgeschichte und die Arbeitsweise der Einrichtung. Anschließend stellte Reinhold Schone, der an der Evaluation der Einrichtung beteiligt gewesen ist, die zentralen Ergebnisse der Untersuchung vor.</p> <p>Nach einer Pause wurden die Diskussionen in drei Workshops fortgeführt. Gabi Spieker und Michael Lindenberg diskutierten mit Träger-Vertretern über Möglichkeiten der Kooperation und aktuelle Projekte und Herausforderungen in der Jugendhilfe. Claudia Chodzinski von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) e.V. thematisierte die Kooperation von Psychiatrie und Jugendhilfe. Thomas Zurborg und Sandra Küchler gingen in ihrem Workshop der Frage nach, wie die Maxime des &#8220;unbedingten Bleibens&#8221; in der Praxis der Jugendhilfe realisiert werden kann.</p> <p>Die Veranstaltung schloss mit einer angeregten Diskussion zwischen den Leitungen der Workshops und dem Publikum zu der Frage, welche Konsequenzen wir aus den Erfahrungen des Projekts Port Nord für die erzieherische Jugendhilfe in Hamburg ziehen können.</p> <p>Die <strong>Präsentationen</strong> von Jesko Fuhrken und Dominic Nehues sowie von Reinhold Schone und Claudia Chodzinski sind hier abrufbar:</p> <ul> <li>Präsentation Jesko Fuhrken, Dominic Nehues: <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/PPT_Fachtag_HH_PRAeSENTATION_NEHUES.pdf">https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/PPT_Fachtag_HH_PRAeSENTATION_NEHUES.pdf</a></li> <li>Präsentation Reinhold Schone: <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Praesentation-Fachtagung-HH_Schone.pdf">https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Praesentation-Fachtagung-HH_Schone.pdf</a></li> <li>Präsentation Claudia Chodzinski: <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Praesentation-Chodzinski-Tagung-HH-Januar-2024.pdf">https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Praesentation-Chodzinski-Tagung-HH-Januar-2024.pdf</a></li> </ul> <p>Für den <strong>Abschlussbericht der Evaluation</strong> der Wohngruppe PortNord siehe:<br /> <a href="https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/7024">https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/7024</a></p> <p>Eine <strong>Aufzeichnung der Vorträge</strong> ist hier zu finden: <a href="https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7467" target="_blank" rel="noopener">https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/7467</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> 7. Pech und unerwartetes Glück http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/05/roman-7-das-war-gestern-ackermann/ Soziale Arbeit und Sozialpolitik in der Kritik urn:uuid:92659f6d-a164-bf5e-e6fb-33602f82acd2 Mon, 05 Feb 2024 11:40:00 +0100 Roman: Das war gestern, Ackermann! Annerose braucht Hilfe Es war Juni, als abends das Telefon klingelte. Dieter ging ran. Eine angestrengte tiefe Stimme meldete sich: „Hier ist Annerose Berger. Kann ich Suse mal sprechen?“Dieter brauchte einen Moment, dann begriff er, &#8230; <a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2024/02/05/roman-7-das-war-gestern-ackermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> Nachruf auf Wolfgang Rosenkötter https://www.geschlossene-unterbringung.de/2024/02/nachruf-auf-wolfgang-rosenkoetter/ urn:uuid:122b9f62-3cbc-4c22-2bb3-9db3730daa08 Thu, 01 Feb 2024 00:04:35 +0100 Am 19.01.2024 ist unser Mitstreiter Wolfgang Rosenkötter für alle überraschend verstorben. Wir trauern mit seinen Angehörigen! Sein Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen hat nachhaltig gewirkt und viel(e) erreicht. So war er lange Jahre im Verein Beratungs- und &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2024/02/nachruf-auf-wolfgang-rosenkoetter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p><a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Rosenkoetter-kl-72.jpg"><img loading="lazy" class="alignleft wp-image-2331" src="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Rosenkoetter-kl-72.jpg" alt="" width="191" height="246" srcset="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Rosenkoetter-kl-72.jpg 283w, https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2024/02/Rosenkoetter-kl-72-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 191px) 100vw, 191px" /></a>Am 19.01.2024 ist unser Mitstreiter Wolfgang Rosenkötter für alle überraschend verstorben. Wir trauern mit seinen Angehörigen!</p> <p>Sein Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen hat nachhaltig gewirkt und viel(e) erreicht. So war er lange Jahre im Verein Beratungs- und Ombudsstelle für Kinder und Jugendhilfe in Niedersachsen (BerNi e.V.) aktiv und maßgeblich an der Konzeption und Durchführung des &#8220;Tribunals über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung&#8221; beteiligt. Wir werden daran anknüpfen und ihn in unserem Gedächtnis behalten!</p> <p>Ein Nachruf auf Wolfgang Rosenkötter ist auf der Seite des BerNi e.V. veröffentlicht worden: <a href="https://berni-ev.de/uploads/Nachruf%20Wolfgang%20Rosenkötter.pdf">https://berni-ev.de/uploads/Nachruf%20Wolfgang%20Rosenkötter.pdf</a></p> <p>Für alle, die sich noch mit einem letzten Gruß von ihm verabschieden wollen, wurde eine Gedenkseite eingerichtet: <a href="https://trauer-gedenkseite.de/wolfgang-rosenkoetter/">https://trauer-gedenkseite.de/wolfgang-rosenkoetter/</a></p> Aufruf zur internationalen Kampagne gegen Gewalt gegen Mädchen* und Frauen* https://www.dolledeerns.de/2024/01/25/aufruf-zur-internationalen-kampagne-gegen-gewalt-gegen-m%C3%A4dchen-und-frauen/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:35bdefcf-c4b3-2d94-f608-e343a23710bb Thu, 25 Jan 2024 12:30:00 +0100 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4298334629"><div id="cc-m-14780430229" class="j-module n j-textWithImage "><figure class="cc-imagewrapper cc-m-image-align-1"> <img srcset="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=320x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg 320w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=340x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg 340w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=640x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg 640w, https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=680x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg 680w" sizes="(min-width: 340px) 340px, 100vw" id="cc-m-textwithimage-image-14780430229" src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=340x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg" alt="" class="" data-src-width="886" data-src-height="632" data-src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=340x1024:format=jpg/path/s589eb4ddc52a8267/image/ia8b7d397de875588/version/1706183054/image.jpg" data-image-id="8836912429"/> </figure> <div> <div id="cc-m-textwithimage-14780430229" data-name="text" data-action="text" class="cc-m-textwithimage-inline-rte"> <p> Gemeinsam am 14.02.2024 ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und M&#xE4;dchen setzen. </p> <p> <b>One Billion Rising</b> ist eine weltweite Demo, die jedes Jahr am 14. Februar stattfindet (<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.onebillionrising.org/" target="_top">https://www.onebillionrising.org/</a>) und ihren Protest in Form eines Tanzes auf die Stra&#xDF;e bringt.<br/> <br/> Im Jahr 2024 verst&#xE4;rken wir den Aufruf aufgrund der anhaltenden Versch&#xE4;rfung der Gewalt &#x2013; anhaltende Vergewaltigung, Hass, Ausgrenzung, T&#xF6;tung, Diskriminierung, Ausbeutung, Missbrauch, Kriege, Spaltung, Besetzung und Kontrolle. </p> <p> &#xA0; </p> <p> <b>DEMOROUTE:</b> Hauptbahnhof - Glockengie&#xDF;erwall - M&#xF6;nckebergbrunnen </p> <p> Seid dabei. Seid viele. Seid laut. </p> <p> &#xA0; </p> </div> </div> <div class="cc-clear"></div> <script id="cc-m-reg-14780430229">// </script></div></div> 22. Landeskonferenz der Spielplatzpat*innen NRW https://aba-fachverband.info/22-landeskonferenz-der-spielplatzpatinnen-nrw/ ABA-BLOG – ABA FACHVERBAND urn:uuid:6479424f-849e-04b5-1d5b-e929b0afe88e Wed, 17 Jan 2024 14:49:24 +0100 Kinderrechte und Spiel, generationsübergreifendes Miteinander und Inklusion waren die Hauptthemen bei der diesjährigen Landeskonferenz der Spielplatzpat*innen NRW. Etwa 55 Teilnehmer*innen tagten hierzu am 28. Oktober 2023 im Haus der Begegnung in Essens Innenstadt.  Ausgerichtet wurde die Landeskonferenz durch den ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. und den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V., &#8230;<p class="read-more"> <a class="" href="https://aba-fachverband.info/22-landeskonferenz-der-spielplatzpatinnen-nrw/"> <span class="screen-reader-text">22. Landeskonferenz der Spielplatzpat*innen NRW</span> Weiterlesen &#187;</a></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="200" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Introfoto-300x200.jpg" alt="" class="wp-image-15591" style="width:368px;height:auto" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Introfoto-300x200.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Introfoto.jpg 442w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure> <p>Kinderrechte und Spiel, generationsübergreifendes Miteinander und Inklusion waren die Hauptthemen bei der diesjährigen Landeskonferenz der Spielplatzpat*innen NRW. Etwa 55 Teilnehmer*innen tagten hierzu am 28. Oktober 2023 im Haus der Begegnung in Essens Innenstadt. </p> <p>Ausgerichtet wurde die Landeskonferenz durch den ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. und den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V., unterstützt durch die Stadt Essen, die Allbau GmbH und das Franz Sales Haus in Essen.</p> <p> </p> <p> </p> <p><span id="more-15590"></span></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium is-resized"><img decoding="async" width="300" height="169" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-300x169.jpg" alt="" class="wp-image-15594" style="width:528px;height:auto" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-300x169.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-1024x577.jpg 1024w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-533x300.jpg 533w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-768x432.jpg 768w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-1536x865.jpg 1536w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-2048x1153.jpg 2048w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Gruppenfoto-20231028_100112-1-1320x743.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">v.l.n.r.: Heike Pöppinghaus, Fachbereichsleitung Kinderschutzbund Ortsverband Essen, Dr. Henning Muth, Kinderschutzbund Ortsverband Essen, Magdalena Widlak, Kinderschutzbund Ortsverband Essen, Julia Jacob, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen, Stefan Melulis, ABA Fachverband, Petra Plewe-Probst, Jugendamt der Stadt Essen, Nick Rojo Brix, Jugendamt der Stadt Essen</figcaption></figure> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-903f3d872f462b51e2483d71ec927f11"><strong>Begrüßungen</strong></p> <p>Nach der Begrüßung durch <strong>Magdalena Widlak</strong> als Sprecherin der Spielplatzpat*innen NRW richtete <strong>Julia Jacob</strong>, 1. Bürgermeisterin der Stadt Essen, ihr Grußwort an die Anwesenden. Darin wies sie auf die inzwischen 30-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit der Stadt Essen und des Ortsverbands Essen des Deutschen Kinderschutzbundes im Rahmen der Initiative „Spielplatzpatenschaften“ hin.</p> <p><em>&#8222;Was 1993 mit lediglich 13 Patenschaften begann, hat sich zu einer beeindruckenden Bewegung von über 250 Patenschaften und fast 400 engagierten Spielplatzpatinnen und -paten entwickelt. Diese Zahlen sind nicht nur ein Beleg für den Erfolg der Initiative, sondern auch für die Bedeutung, die Spielplätze in unserer Gesellschaft haben – als Orte des Spiels, der Begegnung und des sozialen Zusammenhalts.<br></em><em>Ehrenamtliches Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Gemeinschaft. Es zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. <br></em><em>Ihr Engagement, liebe Spielplatzpatinnen und -paten, ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Durch Ihre praktische Unterstützung sorgen Sie dafür, dass unsere Spielplätze in einem guten Zustand sind und von Kindern und Familien gerne genutzt werden. Im Namen aller Beteiligten und der Stadt Essen möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Engagement bedanken.&#8220;</em></p> <p>Auch <strong>Heike Pöppinghaus</strong>, Fachbereichsleiterin Kinderschutz des Kinderschutzbundes Essen begrüßte die Teilnehmenden und dankte den Mitarbeiter*innen des Ortsverbandes sowie denen des Kinder- und Familienbüros der Stadt Essen für ihre inzwischen 30-jährige Zusammenarbeit in dem Kooperationsprojekt „Spielen verbindet!“. In diesem niedrigschwelligen und wohnortnahen Projekt kommen auf Spielplatzfesten mehrere &nbsp;Spielmobile inklusive Hüpfburg, Bewegungsparcours, Kreativangeboten und freien Spielmaterialien zum Einsatz.</p> <p><a href="https://www.dksb-essen.de/lernen-und-freizeit/freizeit-und-familie/spielmobil-spielen-verbindet">Homepage &#8222;Spielen verbindet&#8220;</a></p> <p><a href="https://www.dksb-essen.de/fileadmin/user_upload/download/flyer_spielmobil_-_spielen_verbindet.pdf">Flyer &#8222;Spielen verbindet&#8220;</a></p> <p></p> <p></p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4b296eb43a924e2b7e94517108b85df8"><strong>1. Kinderrechte und Spielplatzpraxis &#8211;</strong> <strong>Stefan Melulis. ABA Fachverband</strong></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-thumbnail"><img decoding="async" width="530" height="300" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-530x300.png" alt="" class="wp-image-15606" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-530x300.png 530w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-300x170.png 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-1024x580.png 1024w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-768x435.png 768w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1-1320x747.png 1320w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-1.png 1454w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></figure> <p>Stefan Melulis betonte, dass das Recht des Kindes auf Ruhe, Freizeit, Spiel&nbsp; (Art. 31) von elementarer Bedeutung und ein bedingungsloses Recht sei. Dieses Recht bilde eine wesentliche Voraussetzung für die körperliche, soziale, kognitive, emotionale und spirituelle Entwicklung und eine habe bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Gehirns.</p> <p>Zur Beantwortung der selbstgestellten Frage „Alles gut in Deutschland?“ zeigte er auf, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen für das Recht der Kinder auf Ruhe, Freizeit und Spiel nicht immer vorliegen, die Bedeutung von Spiel und Erholung oft nicht ausreichend anerkannt werden und eine fortschreitende Institutionalisierung die Umsetzung der Ziele erschwert.</p> <p>Er wies noch einmal darauf hin, dass die Einschränkung von Spiel und Freizeit kontraproduktiv für die Bildung der Kinder sei und kamt schließlich zu der Schlussfolgerung: „Nicht alles gut in Deutschland.“</p> <figure class="wp-block-image alignleft size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="300" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-5-2-461x300.jpg" alt="" class="wp-image-15609" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-5-2-461x300.jpg 461w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-5-2-300x195.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-5-2-768x499.jpg 768w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/5-Stefan-Spielplatzpraxis-5-2.jpg 863w" sizes="(max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure> <p>Spielplätze seien wichtige Orte der Kreativität und Erholung, schafften Rahmen und Raum sowie Kinderöffentlichkeit und seien wichtige Orte der (Selbst-) Bildung.</p> <p>Die Spielplatzpat*innen des ABA Fachverbandes erfüllen hierbei wichtige Aufgaben, kümmern sich nicht nur um Spielplätze als Orte, sondern fördern auch das Recht auf Spiel, schaffen einen Rahmen für Bildung und unterstützen damit eine gesunde Entwicklung der Kinder</p> <p>Sein Resumé: Einzigartig gut in Deutschland!</p> <p>ABA-Seite<a href="https://aba-fachverband.info/spielplatzpaten-2/"> Spielplatzpat*innen</a><br><br></p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-90b0935bc813d7dc6f7af830d6586074"><strong>2. Kinderrechte und Spielfest</strong> &#8211; <strong>Magdalena Widlak</strong> &#8211; <strong>Kinderschutzbund Ortsverband Essen</strong></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/6-Widlak-Spielfest-2-3-300x200.jpg" alt="" class="wp-image-15616" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/6-Widlak-Spielfest-2-3-300x200.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/6-Widlak-Spielfest-2-3-450x300.jpg 450w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/6-Widlak-Spielfest-2-3.jpg 551w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure> <p>Magdalena Widlak berichtete über ein Projekt beim Essener Kinderrechte-Gartens, an dem der Kinderschutzbund Ortsverband Essen sich 2023 mit eigenen Spielstationen beteiligt war. Der Burgplatz in der Essener Innenstadt war &nbsp;hierzu zu einem Erlebnisplatz für Kinder umgestaltet worden. Beim Jubiläumsspielplatzfest im September konnten die Kinder neben der Nutzung der Spielmobile auch die Kinderrechte an einzelnen Spielstationen des Kinderschutzbundes spielerisch kennenlernen und für ihren Alltag erfahrbar machen.</p> <p><a href="https://www.essen.de/leben/umwelt/nachhaltigkeit/essen_de___inhaltsseite_275.de.">Bericht der Stadt Essen zum Garten der Kinderrechte am Burgplatz</a> <br><br></p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c56593c9d33bf67f6362a656d083f32e"><strong>3. Achtsamkeit auf Spielplätzen</strong> &#8211; <strong>Jenny Kraneis und Ida Venzmer &#8211; MindPott/ PottRabauken</strong></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/7.-Kraneis-Achtsamkeit-2-3-300x225.jpg" alt="" class="wp-image-15639" style="width:255px;height:auto" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/7.-Kraneis-Achtsamkeit-2-3-300x225.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/7.-Kraneis-Achtsamkeit-2-3-400x300.jpg 400w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/7.-Kraneis-Achtsamkeit-2-3.jpg 684w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure> <p>Jenny Kraneis verdeutlichte die Wichtigkeit achtsamen Verhaltens auf Spielplätzen. Achtsamkeit und soziale Interaktion seien wichtige Faktoren, um die Lebensqualität im Wohnumfeld zu verbessern und eine Gemeinschaft aufzubauen, die einander unterstützt und stärkt. Es unterstützt das Miteinander sehr, wenn auch die Erwachsenen auf den Spielplätzen in einen Dialog miteinander treten. Wichtig sind hierbei Rücksichtnahme und Respekt. Ein Austausch auf Augenhöhe fördert eine Gemeinschaftsmentalität, in der sich alle willkommen und integriert fühlen.</p> <p>Konkrete Beispiele, um ein Gemeinschaftsgefühl unter den Erwachsenen zu schaffen, sind z.B. Picknicks auf dem Spielplatz, bei denen Eltern und ältere Erwachsene zusammenkommen können. Auch freiwillig Aktive aus dem Quartier können eingebunden werden und sich z.B.  an Spielplatzverbesserungsprojekten beteiligen oder sie organisieren.  </p> <p>Empfehlenswert sind auch Aktivitäten, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet sind. Z.B. können ältere Erwachsene Kindern Geschichten erzählen und so eine Verbindung zwischen den Generationen schaffen. Hierbei können auch andere vorhandene Ressourcen – z.B. Quartierzentren &#8211;  für generationsübergreifende Aktivitäten und Treffpunkte genutzt werden.</p> <p>Ihre Kollegin Ida Venzmer stellte in einem Kurzworkshop vor,  wie die Anwesenden spielerisch mit Kindern die Natur entdecken können.</p> <p><a href="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/handout-achtsamkeit.pdf">PDF Handout</a> zum Vortrag</p> <p>zur Homepage von <a href="https://mindpott.de/">MIndpott</a></p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6057c9620f90ae1713b45623e0c071bd"><strong>4. Hühnerpatenschaften</strong><strong> &#8211; Jannica Wiesweg-Böttcher &#8211; Allbau GmbH und Andrea Maahs &#8211; Essener Spielplatzpatin</strong></p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="158" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/8-Allbau-Huehnerpatenschaften-1-300x158.jpg" alt="" class="wp-image-15632" style="width:347px;height:auto" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/8-Allbau-Huehnerpatenschaften-1-300x158.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/8-Allbau-Huehnerpatenschaften-1-570x300.jpg 570w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/8-Allbau-Huehnerpatenschaften-1.jpg 612w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure> <p>In ihrem Vortrag zeigten die beiden Referentinnen auf, wie positiv sich das Hühnerpatenschaftsprojekt der Allbau-GmbH auf &nbsp;die Menschen im &nbsp;Quartier auswirkt. Das gemeinsame Kümmern bringt neue nachbarschaftliche Beziehungen mit sich. Die Menschen kommen ins Gespräch und fühlen sich stärker an ihr Zuhause gebunden.</p> <p>Vier Hühner leben auf rund 25 Quadratmetern unter freiem Himmel in einem eingezäunten Gelände und werden dort vier/sechs Wochen lang von Hühnerpat*innen aus der Nachbarschaft betreut. Sie versorgen die Tiere täglich mit Wasser und Futter. Angeleitet werden sie hierbei von Landwirt Nikolas Weber vom Oberschuirsho</p> <p>zur Homepage der <a href="https://www.allbau.de/">Allbau GmbH</a> </p> <p><a href="https://www.facebook.com/Allbau/posts/322405831763092">Hühnerpatenschaftsprojekt auf Facebook 1</a></p> <p><a href="https://www.facebook.com/Allbau/posts/4117933648243384">Hühnerpatenschaftsprojekt auf Facebook 2</a></p> <p><a href="https://www.facebook.com/Allbau/posts/5240827352620669">Hühnerpatenschaftsprojekt auf Facebook 3 </a><br><br></p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-39630c1d8edc249c12b9df6adb21faf0"><strong>5. Inklusion und das Franz Sales Haus in Essen &#8211; Hubert<em>Vornholt – </em>Vorstandsvorsitzender des Franz Sales Hauses<em> </em>&nbsp;</strong></p> <p>Kombiniert mit einer Besichtigung des Geländes und des inklusiven Spielplatzes erläuterte Hubert Vornholt das Konzept des Franz Sales Hauses. Es unterstützt Menschen mit geistiger, psychischer und mehrfacher Behinderung.&nbsp;</p> <p>Ziele sind die gesellschaftliche Teilhabe und mehr Lebensqualität. Etwa 1.600 Fachkräfte und viele Ehrenamtliche sind im Franz Sales Haus im Einsatz. Sie tragen dazu bei, dass sich die Menschen dort wohlfühlen und optimal entfalten können.</p> <figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="185" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/9-Vornholt-Inklusion-1-300x185.jpg" alt="" class="wp-image-15641" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/9-Vornholt-Inklusion-1-300x185.jpg 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/9-Vornholt-Inklusion-1-486x300.jpg 486w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/9-Vornholt-Inklusion-1.jpg 765w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure> <p>Inklusion heißt auch Achtsamkeit und viel Kommunikation. Es ist nicht wichtig, ob alle alles können. Das gilt auch für und auf dem inklusiven Spielplatz, der ebenfalls Teil des Geländes ist. Spielerisch werden dort motorische und kommunikative Fähigkeiten gefördert. Das gemeinsame Spielen ermöglicht positive Begegnungen und Gemeinschaftserlebnisse für Menschen mit und ohne Behinderungen. Auch Erwachsene sind hier willkommen. Seit vielen Jahren ist der Spielplatz ein wichtiger Treffpunkt für Bewohner*innen und Familien aus der Umgebung.</p> <p>zur Homepage des <a href="https://www.franz-sales-haus.de/">Franz Sales Hauses</a></p> <p><a href="https://www.franz-sales-haus.de/fileadmin/Franz_Sales_Haus/downloads/Allgemein/Flyer_allgemein_2023.pdf">Flyer Franz Sales Haus</a> </p> <p class="has-ast-global-color-0-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ea971746313899bc209be327a5aecf9c"><strong>Weitere Berichterstattung über die 22. Landeskonferenz der Spielplatzpat*innen NRW</strong></p> <p> vom <a href="https://www.dksb-essen.de/pm/erfolgreiche-konferenz-der-spielplatzpaten">Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V.</a></p> <p>von der <a href="https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1512194.de.html">Stadt Essen </a></p> <figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="101" src="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-1024x101.png" alt="" class="wp-image-15644" srcset="https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-1024x101.png 1024w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-300x30.png 300w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-900x89.png 900w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-768x76.png 768w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1-1320x130.png 1320w, https://aba-fachverband.info/wp-content/uploads/Logo-Merge-1.png 1448w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure> Teilnahmewettbewerb zu Alternativen Lernangeboten startet https://agjf-sachsen.de/newsreader/teilnahmewettbewerb-zu-alternativen-lernangeboten-startet.html Feed urn:uuid:08632af6-1387-d162-0061-bc0153170209 Tue, 16 Jan 2024 11:25:00 +0100 <p>Die <a title="https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/19621-SMK-ESF-Plus-Richtlinie-Bildungspotenziale-lebenslanges-Lernen-2021-2027" href="https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/19621-SMK-ESF-Plus-Richtlinie-Bildungspotenziale-lebenslanges-Lernen-2021-2027" target="_blank" rel="noopener">SMK-ESF-Plus-Richtlinie Bildungspotenziale lebenslanges Lernen 2021–2027</a> wurde angepasst und beinhaltet nun auch Fördergrundlagen für die Erprobung von regionalen Grundbildungszentren und Alternativen Lernangeboten.</p> <p>Zur Vorstellung und Erläuterung findet <strong>am 25.01.2024, 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr eine Informationsveranstaltung in digitaler Form </strong>statt.</p> <p>Bei Interesse an einer Teilnahme wird um Anmeldung unter <a href="mailto:esf@smk.sachsen.de" target="_blank" rel="noopener">esf@smk.sachsen.de</a> gebeten, um einen Einwahllink zur Webex-Konferenz zu erhalten.</p> <p>Am 18. Januar 2024 soll die Bekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht werden.</p> <p>Im <a title="https://archive.newsletter2go.com/?n2g=gpxmtdc7-omeb0khw-10it" href="https://archive.newsletter2go.com/?n2g=gpxmtdc7-omeb0khw-10it" target="_blank" rel="noopener">AGJF-Newsletter 12/2023</a> finden Sie weitere Informationen dazu.</p> Solidarität & Engagement https://www.dolledeerns.de/2024/01/12/demo-gegen-die-faschistischen-deportationspl%C3%A4nde-der-afd/ www.dolledeerns.de Blog Feed urn:uuid:ab36a250-aef4-a43e-7047-ab763a160172 Fri, 12 Jan 2024 10:33:12 +0100 <?xml version="1.0"?> <div id="cc-matrix-4298088729"><div id="cc-m-14779274529" class="j-module n j-text "><p> Wir stehen solidarisch an der Seite, der Menschen, auf die sich die Gewaltphantasien von AFD &amp; Co beziehen.&#xA0; Unser Engagament richtet sich gegen einen weiteren gesellschaftlichen Rechtsruck. </p></div></div> Erfolgreicher Kick-off der Sächsischen JugendAPP »yoggl« https://agjf-sachsen.de/newsreader/erfolgreicher-kick-off-der-saechsischen-jugendapp-yoggl.html Feed urn:uuid:1cb6f277-391d-4879-3e99-1c814c408a3a Mon, 08 Jan 2024 13:23:00 +0100 <p>Jugendliche besser in politische Prozesse und Entwicklungen einbeziehen und das Aufwachsen in Sachsen attraktiver machen: Das ist das Ziel der neuen App „yoggl“, einer lebensweltnahen und übersichtlichen Plattform für jugendrelevante Informationen vor Ort. Die App soll als Mittlerin zwischen Heranwachsenden, politischen Entscheider*innen und Projekten und Angeboten für junge Menschen dienen. Neben News, Life-Hacks, Angebotsinfos und Veranstaltungstipps enthält die App eine Angebotslandkarte und einen Beratungsfinder. Bei der Inhaltserstellung und Weiterentwicklung ist die Unterstützung von jungen Menschen gefragt.</p> Fortbildungsprogramm 2024 veröffentlicht https://agjf-sachsen.de/newsreader/fortbildungsprogramm-2024-veroeffentlicht.html Feed urn:uuid:4729c81e-56a8-2ea2-48f6-a7af2a5b0e07 Tue, 02 Jan 2024 12:13:00 +0100 <p>Das Fortbildungsprogramm der AGJF Sachsen für 2024 ist ab sofort erhältlich.</p> <p>Es kann auf unserer Seite heruntergeladen oder als Printversion kostenfrei bestellt werden:</p> <ul> <li><a title="AGJF Fortbildungsprogramm 2024 [PDF]" href="http://www.agjf-sachsen.de/files/Downloads-Dokumente/agjf-fobiprogramme/2024/AGJF_Fortbildungsprogramm_2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Fortbildungsprogramm 2024 [PDF]</a></li> <li><a title="zum Bestellformular" href="https://www.agjf-sachsen.de/bestellformular.html" target="_blank" rel="noopener">Bestellformular Fortbildungsprogramm 2024 als Printversion</a></li> </ul> <h4>UPDATE: Anmeldungen zu den Fortbildungen 2024 sind zunächst wie gewohnt über unsere Website möglich: <a href="https://www.agjf-sachsen.de/alle-fortbildungen.html" target="_blank" rel="noopener">Übersicht aller Fortbildungen</a></h4> <p>Mit dem Jahreswechsel 2023/2024 wird unter anderem im Zuge des Bekenntnisses der AGJF Sachsen e. V. zu den Nachhaltigkeitszielen der UN eine neue Software zur Verwaltung der Seminare eingeführt. Der Softwarewechsel ermöglicht jedoch eine Anmeldung zu den Veranstaltungen über unser neues Online-Portal erst ab Januar/Anfang Februar 2024. Der konkrete Start wird in den nächsten Tagen hier veröffentlicht.</p> OER-Selbstlernkurse Medienpädagogik für (angehende) Lehrer*innen https://www.medienpaedagogik-praxis.de/2023/12/19/oer-selbstlernkursew/ Medienpädagogik Praxis-Blog urn:uuid:211e04aa-9e82-a199-68b7-c0bd27da9129 Tue, 19 Dec 2023 06:00:00 +0100 <p><img width="300" height="202" src="https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-300x202.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-300x202.jpg 300w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-640x430.jpg 640w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-768x516.jpg 768w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-1536x1033.jpg 1536w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-2048x1377.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>Das Kompetenznetzwerk digitale fachbezogene Lehrer*innenbildung (KdfL) der Universität Erfurt hat sich zum Ziel gesetzt, angehenden Lehrkräften Grundlagen der Medienpädagogik zu vermitteln. Es wurden praxisnahe Open Educational Ressources (OER) Selbstlernkurse erstellt, die einen Einblick in unterschiedliche Aspekte zum Thema digitale Medien und Lernen im schulischen Kontext geben. Von Grundlagen der Medienerziehung und -didaktik über spezifische Themen [&#8230;] <p><img width="300" height="202" src="https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-300x202.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-post-image" alt="" loading="lazy" srcset="https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-300x202.jpg 300w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-640x430.jpg 640w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-768x516.jpg 768w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-1536x1033.jpg 1536w, https://www.medienpaedagogik-praxis.de/wp-content/uploads/2023/09/IMG_8019-scaled-e1695635510915-2048x1377.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><p>Das <em>Kompetenznetzwerk digitale fachbezogene Lehrer*innenbildung</em> (KdfL) der Universität Erfurt hat sich zum Ziel gesetzt, angehenden Lehrkräften Grundlagen der Medienpädagogik zu vermitteln. Es wurden praxisnahe <em>Open Educational Ressources</em> (OER) Selbstlernkurse erstellt, die einen Einblick in unterschiedliche Aspekte zum Thema digitale Medien und Lernen im schulischen Kontext geben. Von Grundlagen der Medienerziehung und -didaktik über spezifische Themen wie Cybermobbing bis hin zum Vertiefungskurs <em>Reading in a Digital Age </em>bieten die Kurse eine fundierte und kompakte Einführung. Die Gestaltungsprinzipien der Kurse orientieren sich an <em>Edutainment</em>-Formaten und nutzen eine informelle Sprache sowie popkulturelle Elemente, wie GIFs und Memes. Aktivierende Elemente wie Videos und Quizze bieten eine möglichst abwechslungsreiche Lernerfahrung.</p> <p><span id="more-8610"></span></p> <p>Im Einführungskurs <em>Medienpädagogik</em> wird die Entwicklung der Medienpädagogik dargestellt. Es wird erklärt, was Medienkompetenz bedeutet und welche Erwartungen an Lehrer*innen in diesem Bereich gestellt werden. Der Kurs <em>Medienerziehung</em> wird die Perspektive der Schule etwas verlassen. Angehende Lehrer*innen erhalten wertvolle Impulse zur partizipativen und lebensweltlichen Medienerziehung. So zum Beispiel auch, wie Sie Eltern in ihrem medienerzieherischen Handeln unterstützen können. Das Thema <em>Mediendidaktik</em>, also der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht, wird in zwei Kursen vermittelt. Unter anderem werden lehr- und lerntheoretische Ansätze in Verbindung digitaler Übungsformate vorgestellt. Kursteilnehmer*innen lernen außerdem, wie der Unterricht mit digitalen Medien effektiv geplant werden kann und wie digitale Medien zur Leistungsbewertung genutzt werden können. Darüber hinaus werden Gestaltungsprinzipien für digitale Lernangebote vorgestellt, wobei zur Inspiration verschiedene <em>Good-Practice-</em>Beispiele gezeigt werden. Im Kurs <em>Schulentwicklung mit digitalen Medien</em> wird nicht der individuelle Unterricht betrachtet, sondern es wird die Perspektive auf die Gesamtorganisation Schule eingenommen. In dieser Einheit liegt der Fokus auf der systematischen Integration von Medienbildung in den Schulalltag. Hier erfahren angehende Lehrer*innen mehr über günstige Bedingungen, die Rolle der Pädagogik und der kollegialen Kooperation in diesem Prozess.</p> <p>Neben den einführenden Kursen gibt es die vertiefenden Selbstlernkurse <em>Einführung in die Informationskompetenz</em>, <em>Cybermobbing im Schulkontext</em> und <em>Reading in a Digital Age</em>. Im Kurs zur <em>Informationskompetenz </em>wird zunächst die veränderte Informationsbeschaffung im digitalen Zeitalter betrachtet und es werden mögliche Einflüsse von sozialen Medien und ihren Algorithmen in den Blick genommen. Der Kurs <em>Cybermobbing im Schulkontext</em> bietet ein grundlegendes Verständnis von Cybermobbing und die Unterschiede zum klassischen Mobbing werden aufgezeigt. Es werden präventive Maßnahmen und Interventionsstrategien vorgestellt, um einen sicheren Raum für Schüler*innen zu schaffen. Der Kurs <em>Reading in a Digital Age</em> (Kurs in englischer Sprache) richtet sich speziell an (zukünftige) Englischlehrer*innen. Die Veränderung der Lese- und Schreibkultur in der digitalen Gesellschaft wird betrachtet und die Bedeutung des Lesens in digitalen Zeiten und deren Anwendung im Fremdsprachenunterricht wird beleuchtet.</p> <p>Die Kurse wurden durch ausführliche Evaluationen mit verschiedenen Datenerhebungsansätzen kontinuierlich verbessert. Weiterführende Informationen, unter anderem auch zur Evaluation und zum Design der Kurse, sind in der <em>merz </em>(Ausgabe: 2022/05) unter der Überschrift „Werkstattbericht medienpädagogischer Selbstlernkurse- Theorie, Design und Evaluation“ auf Seite 71-78 zu finden.</p> <p>In allen Bildungsbereichen wird immer wichtiger, die medienpädagogische Kompetenz des Erziehungs- und Lehrpersonals zu fördern, trotzdem ist der Baustein in der Professionalisierung bisher kein verpflichtender Bestandteil des Lehramtsstudiums. Indem die Selbstlernkurse allen Interessierten ohne Anmeldung und kostenlos zur Verfügung stehen, können sich Studierende selbsständig damit weiterbilden. Sie sind über die Seite <em>digill.de</em> erreichbar. <em>DigiLL</em> ist ein Universitätsbündnis, das eine kostenlose Plattform betreibt, auf welcher verschiedene Selbstlernkurse zum Lehren und Lernen mit und über digitale Medien angeboten werden. Durch die modulare Gestaltung und die freie Lizenzierung können auch nur einzelne Kurse oder Kursteile für eigene Lehrveranstaltungen übernommen und adaptiert werden. Die OER-Kurse stehen unter einer Creative Commons „CC BY SA“-Lizenz, was bedeutet, dass die Kurse teilbar- und bearbeitbar sind. Für den Einsatz in der Hochschullehre ist eine Kombination aus synchronen und asynchronen Veranstaltungen zu empfehlen. Da in den Kursen insbesondere Wissen mit dem Ziel der Reproduktion vermittelt wird, wurden an der Universität Erfurt ergänzend in den Seminarsitzungen vor Ort unter anderem Diskussionen angeleitet und moderiert, in denen die Studierenden das erlangte Wissen in Gruppen anwenden, vertiefen und transferieren konnten.</p> <hr class="wp-block-separator"/> <p>Einführung in die…</p> <ul> <li><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-medienpaedagogik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Medienpädagogik</em></a><em>,</em></li> <li><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-mediendidaktik-teil-i/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Mediendidaktik I</em></a><em> und </em><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-mediendidaktik-teil-ii/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>II</em></a><em>,</em></li> <li><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-medienerziehung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Medienerziehung</em></a><em> und der</em></li> <li><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-medienbezogene-schulentwicklung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>medienbezogener Schulentwicklung</em></a></li> </ul> <p>Vertiefungskurse:</p> <ul> <li><a href="https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-informationskompetenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Einführung in die Informationskompetenz</em></a></li> <li><a href="https://digill.de/course/cybermobbing-im-schulkontext/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Cybermobbing im Schulkontext</em></a></li> <li><a href="https://digill.de/course/reading-in-the-digital-age/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Reading in a Digital Age</em></a></li> </ul> Haasenburg-Skandal – Stellungnahme zum Urteil! https://akshamburg.wordpress.com/2023/12/17/haasenburg-skandal-stellungnahme-zum-urteil/ Uncategorized – AKS Hamburg urn:uuid:3d25e794-d1e0-e16d-c807-c913e829c26c Sun, 17 Dec 2023 18:28:18 +0100 Wir haben das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023, wonach der Entzug der Betriebserlaubnis für die Heime der Haasenburg GmbH rechtswidrig gewesen sei, fassungslos zur Kenntnis genommen. (Gericht zur Schließung der Haasenburg: Ein gefährliches Urteil &#8211; taz.de Prozess um Heimschließung: Haasenburg gewinnt &#8211; taz.de Anlässlich dieses Urteils haben wir die Stellungnahme “Institutionellen Missbrauch in der [&#8230;] <p>Wir haben das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023, wonach der Entzug der Betriebserlaubnis für die Heime der Haasenburg GmbH rechtswidrig gewesen sei, fassungslos zur Kenntnis genommen. (<a href="https://taz.de/Gericht-zur-Schliessung-der-Haasenburg/!5972804/">Gericht zur Schließung der Haasenburg: Ein gefährliches Urteil &#8211; taz.de</a> <a href="https://taz.de/Prozess-um-Heimschliessung/!5975194/">Prozess um Heimschließung: Haasenburg gewinnt &#8211; taz.de</a></p> <p><br>Anlässlich dieses Urteils haben wir die Stellungnahme <strong>“Institutionellen Missbrauch in der Jugendhilfe aufarbeiten und überwinden statt decken und rechtfertigen”</strong> unterschrieben. Die Stellungnahme wurde von der BAG Kindheit und Jugend der LINKEN und dem bundesweiten Aktionsbündnisses gegen geschlossene Unterbringung initiiert. Gemeinsam mit 14 Organisationen und weit über 100 Erstunterzeichner:innen in 24 Stunden – darunter Betroffene, Praktiker:innen der Jugendhilfe sowie Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften – drängen wir darauf, das Verfahren in die nächste Instanz zu bringen und dort revidieren zu lassen sowie die Opfer der institutionellen Gewalt in den Heimen der Haasenburg GmbH endlich zu entschädigen.</p> <p><br><br><strong>Der Text der Stellungnahme ist im Folgenden zu finden sowie hier als PDF abrufbar:</strong> <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/12/Stellungnahme-Haasenburg-Urteil-BAG-Kindheit-und-Jugend-der-LINKEN-und-des-bundesweiten-Aktionsbuendnis_final-08.12.23.pdf">Stellungnahme Haasenburg-Urteil – BAG Kindheit und Jugend der LINKEN und des bundesweiten Aktionsbündnis_final (08.12.23)</a></p> <p><strong>Die mit weiteren Unterzeichnern ergänzte Stellungnahme (Stand: 13.12.2023) ist hier abrufbar: </strong><a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/12/Stellungnahme-Haasenburg-Urteil-BAG-Kindheit-und-Jugend-der-LINKEN-und-des-bundesweiten-Aktionsbuendnis_final-08.12.23_update_13.12.23.pdf">Stellungnahme Haasenburg-Urteil – BAG Kindheit und Jugend der LINKEN und des bundesweiten Aktionsbündnis_final (08.12.23)_update_13.12.23</a></p> <p><strong>Weiter Infos</strong> findet ihr hier: <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/12/haasenburg-skandal-wegsperren-von-kindern-und-jugendlichen-war-und-ist-keine-loesung/#more-2307">https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/12/haasenburg-skandal-wegsperren-von-kindern-und-jugendlichen-war-und-ist-keine-loesung/#more-2307</a></p> <p class="has-text-align-center"><mark style="background-color:#000000" class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong>Hier kann die Stellungnahme unterschrieben werden (als Einzelperson): </strong></mark><br><a href="http://www.openpetition.de/!kthcr">www.openpetition.de/!kthcr</a></p> <p class="has-text-align-center"><strong>Wenn ihr als Organisation/Institution unterschreiben wollt, schickt uns einfach eine Ma</strong>il:<br>aks-hamburg@gmx.de</p> <p></p> Warum wir nicht auf das ‚Gendern mit Sonderzeichen‘ verzichten werden! https://www.blog.dgsa.de/warum-wir-nicht-auf-das-gendern-mit-sonderzeichen-verzichten-werden DGSA Blog Soziale Arbeit urn:uuid:cdbfb8b5-16b8-8b08-a7c8-5e951ca2af2e Mon, 11 Dec 2023 12:06:03 +0100 <div class="posthaven-post-body"><p><b>Kommentar zur Ankündigung im Eckpunktepapier der Hessischen Koalition, den Verzicht auf Sonderzeichen in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen verordnen zu wollen – von der Sektion Gender- und Queer Studies der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit</b></p> <p>Im Eckpunktepapier zu den Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD zum zukünftigen Regierungsprogramm im Land Hessen heißt es unter der zehnten und letzten Kapitelüberschrift „Freiheit und Generationengerechtigkeit“:</p> <p>„Wir bekennen uns zum Leitbild des mündigen Bürgers. Das bedeutet für uns: Anreize statt Verbote, Beteiligung statt Bevormundung und Entlastungen statt Belastungen. Gleichzeitig werden wir festschreiben, dass in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen (wie Schulen, Universitäten, Rundfunk) auf das Gendern mit Sonderzeichen verzichtet wird und eine Orientierung am Rat der deutschen Sprache erfolgt.“</p> <p>Die Sektion Gender- und Queer Studies der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) äußert sich zu den Vorkommnissen in Hessen, weil dem Vorhaben der sich neu aufstellenden Regierungskoalition eine Signalwirkung zukommt, die über die hessischen Landesgrenzen weit hinaus geht. Schließlich gibt es in einigen anderen Bundesländern ähnlich gerichtete Initiativen. <br></p><p class="posthaven-read-more-link"><a href="https://www.blog.dgsa.de/warum-wir-nicht-auf-das-gendern-mit-sonderzeichen-verzichten-werden#more">Read more</a></p></div> Haasenburg-Skandal – Wegsperren von Kindern und Jugendlichen war und ist keine Lösung https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/12/haasenburg-skandal-wegsperren-von-kindern-und-jugendlichen-war-und-ist-keine-loesung/ urn:uuid:cfd9a232-779f-aee2-87cb-738394a9121f Fri, 08 Dec 2023 12:31:48 +0100 Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindheit und Jugend in der Partei DIE LINKE sowie das bundesweite Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung haben das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023, wonach der Entzug der Betriebserlaubnis für die Heime der Haasenburg GmbH rechtswidrig gewesen sei, &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/12/haasenburg-skandal-wegsperren-von-kindern-und-jugendlichen-war-und-ist-keine-loesung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindheit und Jugend in der Partei DIE LINKE sowie das bundesweite Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung haben das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023, wonach der Entzug der Betriebserlaubnis für die Heime der Haasenburg GmbH rechtswidrig gewesen sei, fassungslos zur Kenntnis genommen. Anlässlich dieses Urteils haben sie die Stellungnahme “Institutionellen Missbrauch in der Jugendhilfe aufarbeiten und überwinden statt decken und rechtfertigen” formuliert. Gemeinsam mit 14 Organisationen und weit über 100 Erstunterzeichner:innen in 24 Stunden – darunter Betroffene, Praktiker:innen der Jugendhilfe sowie Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften – drängen sie darauf, das Verfahren in die nächste Instanz zu bringen und dort revidieren zu lassen sowie die Opfer der institutionellen Gewalt in den Heimen der Haasenburg GmbH endlich zu entschädigen.</p> <p>Der Text der Stellungnahme ist im Folgenden zu finden sowie hier als PDF abrufbar: <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/12/Stellungnahme-Haasenburg-Urteil-BAG-Kindheit-und-Jugend-der-LINKEN-und-des-bundesweiten-Aktionsbuendnis_final-08.12.23.pdf">Stellungnahme Haasenburg-Urteil &#8211; BAG Kindheit und Jugend der LINKEN und des bundesweiten Aktionsbündnis_final (08.12.23)</a></p> <p>Sie kann auf folgender Seite auch weiter unterzeichnet werden: <a href="http://www.openpetition.de/!kthcr">www.openpetition.de/!kthcr</a></p> <p><span id="more-2307"></span></p> <p><em>Stellungnahme der BAG Kindheit und Jugend der LINKEN und des bundesweiten Aktions­bündnisses gegen geschlossene Unterbringung anlässlich des Urteils des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023</em></p> <p><b>Institutionellen Missbrauch in der Jugendhilfe</b> <b>aufarbeiten und überwinden – Kinderrechte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe achten und verwirklichen</b></p> <p>Die BAG Kindheit und Jugend in der Partei DIE LINKE sowie das bundesweite Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung nehmen das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23.11.2023, wonach der Entzug der Betriebserlaubnis für die Heime der Haasenburg GmbH rechtswidrig gewesen sei, fassungslos zur Kenntnis. Wir drängen darauf, es in die nächste Instanz zu bringen und dort revidieren zu lassen sowie die Betroffenen zu entschädigen.</p> <p>Die Haasenburg GmbH betrieb seit 2003 in Brandenburg mehrere Einrichtungen für die geschlossene Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen, die aus dem gesamten Bundesgebiet belegt wurden. Seit 2005 mehrten sich die Berichte von Betroffenen über Misshandlungen. Die Schließung der Haasenburg vor zehn Jahren im November 2013 war vor allem das Ergebnis eines erfolgreichen Zusammenspiels von betroffenen Jugendlichen, engagierten Jugendhilfeexpert:innen und Journalist:innen, dem Bündnis gegen Geschlossene Unterbringungen sowie Jugendpolitiker:innen der Partei DIE LINKE. Der zusammen erzeugte Druck führte zur Einrichtung der sog. Haasenburg-Kommission durch das Land Brandenburg [1] und zum Entzug der Betriebserlaubnis. In dem Bericht der unabhängigen Gutachterkommission und der Einlassung der damaligen zuständigen Ministerin Frau Dr. Münch wurden die Haasenburg-Einrichtungen als „unreformierbar und latente Gefahr für das Kindeswohl“ eingeschätzt.</p> <p>Die drei Einrichtungen der Haasenburg GmbH umfassten über 100 Plätze für Kinder ab vier Jahren, wovon 56 für eine geschlossene Unterbringung vorgesehen waren. Sie wurden bundesweit belegt, vor allem mit Jugendlichen, die heute oftmals als „Systemsprenger“ bezeichnet werden. Bei Tagessätzen zwischen 300 und 500 Euro erwirtschaftete die Einrichtung einen Millionengewinn. Sie ist durch zahlreiche physische und psychische Gewaltvorfälle bundesweit bekannt geworden, über die vor allem von entlaufenen Jugendlichen berichtet wurde. Als Konsequenz aus den Haasenburg-Skandalen wurden zahlreiche gesetzliche Neuerungen vorgenommen, insbesondere im Bereich der Heimaufsicht oder des familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes von freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen.</p> <p>Die Begründung des Verwaltungsgerichts Cottbus, wonach die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Entzug der Betriebserlaubnis nicht vorgelegen hätten und sich nicht feststellen lasse, dass das Wohl der Kinder gefährdet gewesen sei, weisen wir in aller Schärfe und Deutlichkeit vor dem Hintergrund der Geschehnisse zurück. Diese sind zahlreich und hinreichend dokumentiert: neben Freiheitsentzug und Isolation u.a. wiederholte Suizide von Insassen der Haasenburg, sexueller Missbrauch, Misshandlungen und Körperverletzung durch Schutzbefohlene, rassistische Diskriminierung, sowie ein ungeklärter Todesfall (vgl. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haasenburg" target="_blank" rel="noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Haasenburg</a>).</p> <p>Durch ihre Erfahrungen sind viele der ehemals in der Haasenburg untergebrachten Kinder und Jugendlichen traumatisiert und haben mit den Folgen dieser Gewalterfahrungen zu kämpfen. Zahlreiche Betroffene streiten derzeit für einen Schadensersatz.</p> <p>Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus wiegt vor diesem Hintergrund umso schwerer. Wir kritisieren, dass es für seine Entscheidung nur einen isolierten Zeitraum des zweiten Quartals 2013 betrachtet hat, nach eigenem Bekunden nicht über die Sinnhaftigkeit pädagogischer Konzepte entscheiden wollte und somit auch die im Jahr 2013 einsetzende Dynamik ignorierte, die zum Entzug der Betriebserlaubnis führte.</p> <p>Das VG Cottbus hat bei seiner Entscheidungsfindung das Kindeswohl gem. UN-KRK offensichtlich nicht vorrangig berücksichtigt. Es hat auch die Schlussfolgerungen der im Jahr 2013 vom Land Brandenburg eingerichteten sog. Haasenburg-Untersuchungskommission [1] unberücksichtigt gelassen und negiert sie im Ergebnis sogar.</p> <p>Diese Entscheidung ist ein Hohn gegenüber den ehemaligen Insassen der Haasenburg, da der Eindruck entsteht, die Übergriffe auf sie würden nachträglich legitimiert. Sollte es Bestand haben, könnte der ehemalige Betreiber der Heime Schadenersatz vom Land erwirken. Zudem würde der Schadenersatz für die Betroffenen noch unwahrscheinlicher. Ebenso besteht die Gefahr, dass die zuständigen Behörden aus Sorge um mögliche Klagen von Betreibern/Unternehmen, Entscheidungen, die zum Entzug von Betriebserlaubnissen führen könnten, nicht (mehr) treffen sowie Einrichtungen mit ähnlich repressiver Praxis der Disziplinierung und Degradierung in ihrer Ausrichtung bestärkt werden.</p> <p>Im Tribunal über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung, das am 30.10.2018 auf Initiative des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Hamburg und des Aktionsbündnisses gegen geschlossene Unterbringung in Hamburg stattfand (dessen Ergebnisse wurden 2020 unter dem Titel „Dressur zur Mündigkeit?“ im Beltz Juventa Verlag veröffentlicht), wurde detailliert nachgewiesen, mit welch demütigenden, brutalen, Grundbedürfnisse missachtenden Mitteln eingeschlossene Kinder und Jugendliche in Heimen wie denen der Haasenburg GmbH funktionsfähig gemacht werden sollen. Es wurde eindrucksvoll verdeutlicht, welch gravierende Folgen diese inhumanen Behandlungsmethoden für die jungen Menschen lebenslang haben und nachgewiesen, dass sowohl das Gebot der gewaltfreien Erziehung nach BGB als auch die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte systematisch missachtet wurden.</p> <p>Das ist für uns nicht hinnehmbar! Im letzten „Schattenbericht“ zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland wurde darauf hingewiesen, dass „die Zahl der Kinder und Jugendlichen gestiegen ist, die in Heimen mit Freiheitsbeschränkung oder Freiheitsentzug untergebracht werden, was auf gravierende Überforderung und fachliche Mängel der Jugendhilfe hinweist“ (National Coalition Deutschland 2019: 40)</p> <p>Durch unsere gemeinsamen Aktivitäten war es möglich geworden, die Heime der Haasenburg GmbH sowie 2015 die Einrichtung „Friesenhof“ in Schleswig-Holstein zu schließen. Wir beobachten mit Sorge, dass aus dem politischen Raum wie auch von Akteuren in der Jugendhilfe und der Psychiatrie Forderungen nach Einrichtungen der geschlossenen Unterbringung als ‚ultima ratio‘ oder gar als ‚optima ratio‘ für so bezeichnete Systemsprenger:innen nicht nur laut werden, sondern auch konkrete Einrichtungen entstanden sind (z.B. Haus Christophorus in Thüringen) bzw. am Entstehen sind (vgl. die Planungen zu „Casa Luna“ in Hamburg).</p> <p>In einer Zeit, in der auch in Folge der Corona-Krise die jugendhilferechtlichen Bedarfe steigen und Lösungen für so genannte Systemsprenger:innen angemahnt werden, ist das das falsche Signal! Denn geschlossene Einrichtungen sind in sich geschlossene Systeme, in denen die Gefahr des Missbrauchs permanenter Wegbegleiter ist. Das Wegsperren von Kindern und Jugendlichen ist jedoch nie eine Lösung und mit den Zielen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes genauso wenig vereinbar wie mit den Kinderrechten. Zwangsmaßnahmen, Isolierung und Entmündigung dienen ausschließlich der Brechung des kindlichen und jugendlichen Willens und ihrer Persönlichkeit. Dergleichen ist weder ein Fundament für eine vertrauensvolle Beziehung noch für eine gesunde Bindung! Beides ist die Grundvoraussetzung, um junge Menschen stark zu machen, selbstbewusst und selbstständig (gemeinsam mit anderen) das Leben in die Hand zu nehmen.</p> <p>Praxis und Ideologie der geschlossenen Unterbringung auch im Sinne einer ,ultima ratio‘ erweisen sich pädagogisch als unsinnig. Es sind nicht primär die biografischen Belastungen der Kinder/Jugendlichen das Herausfordernde, sondern für alle Beteiligten überfordernde Situationen in problematischen Verhältnissen, die jedoch bewältigt werden müssen. Dazu bedarf es statt eines Rückgriffs auf überholte Konzepte, die seit ca. anderthalb Jahrhunderten immer die erfolglos gleichen sind, dringend einer Qualifizierung lebensweltorientierter, regionalisierter, verlässlicher, konfliktfähiger und entsprechend ausgestatteter pädagogischer Settings.</p> <p>Vor diesem Hintergrund fordern wir von der Bundesregierung:</p> <ul> <li>Die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz,</li> <li>Ein Verbot der Geschlossenen Unterbringung im Kinder- und Jugendhilfegesetz</li> <li>die Aufnahme des Tatbestands der „institutionellen Gewalt“ in SGB XIV um Geschädigten in der Heimerziehung Entschädigung zu ermöglichen</li> <li>Eine Evaluation über die Wirksamkeit der im Rahmen des KJSG getroffenen Regelungen zur Stärkung der Heimaufsicht,</li> <li>Konsequenzen aus den Ergebnissen der Evaluierung des Gesetzes zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehalts für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern zu ergreifen, um den dort beschriebenen Missständen zu begegnen [2]</li> </ul> <p>Von der Landesregierung Brandenburg fordern wir:</p> <ul> <li>sich zu ihrer Verantwortung zu bekennen, am Entzug der Betriebserlaubnis 2013 festzuhalten und Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus einzulegen,</li> <li>Schadenersatz für die ehemaligen Insassen der Haasenburg zu leisten,</li> <li>Einrichtungen, die mit Methoden der geschlossenen Unterbringung arbeiten, nicht zuzulassen.</li> </ul> <p>[1] Bericht und Empfehlungen der unabhängigen Kommission zur Untersuchung der Einrichtungen der Haasenburg GmbH vom 30.10.2013 (<a href="https://taz.de/fileadmin/static/pdf/2013-11-06_Endbericht-der-Kommission-zur-Haasenburg_Druckfassung-01-11-13.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://taz.de/fileadmin/static/pdf/2013-11-06_Endbericht-der-Kommission-zur-Haasenburg_Druckfassung-01-11-13.pdf</a>)</p> <p>[2] Vgl. Drucksache 20/8000 vom 26.10.23 unter</p> <p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/080/2008000.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://dserver.bundestag.de/btd/20/080/2008000.pdf</a></p> <h2><b>Erstunterzeichner:</b></h2> <p><span style="text-decoration: underline;">Organisationen</span></p> <ul> <li>Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Hamburg</li> <li>Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Thüringen</li> <li>Arbeitsgruppe Heimerziehungsforschung</li> <li>Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg</li> <li>Der Kinderschutzbund Landesverband Thüringen e.V.</li> <li>Fachvorstand Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit ver.di Hamburg</li> <li>Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau</li> <li>GEW Hamburg</li> <li>Heimrevolte &#8211; Demokratisches Jugendwohl e.V.</li> <li>HUDE (Jugendsozialarbeit, Hamburg)</li> <li>Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ASD Hamburg</li> <li>Landesarbeitsgemeinschaft Kinderarmut (LAG Kinderarmut) von DIE LINKE.Berlin</li> <li>OHA! Ombudsstelle Hamburg in der Kinder- und Jugendhilfe</li> <li>SOAL e.V. Alternativer Wohlfahrtsverband Hamburg</li> </ul> <p><span style="text-decoration: underline;">Einzelpersonen</span></p> <ul> <li>Prof. Dr. Friedemann Affolderbach (HTWK Leipzig)</li> <li>Gökay Akbulut (MdB, DIE LINKE Baden-Württemberg)</li> <li>Dr. Elke Alsago (Leiterin der ver.di-Bundesfachgruppe Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit, Berlin)</li> <li>Nicole Anger (Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt, Sprecherin der BAG Kindheit und Jugend, DIE LINKE Magdeburg)</li> <li>Prof. Dr. Birgit Behrensen (Professur „Soziologie für die Soziale Arbeit“, BTU Cottbus-Senftenberg)</li> <li>Kai Beitelmann (Landesvorstand DIE LINKE Niedersachsen, Kreisverband Aurich)</li> <li>Prof. Dr. Constanze Berndt (Evangelische Hochschule Dresden)</li> <li>Gabriele Beyler (Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.)</li> <li>Verena Bieler (2. Vorsitzende Landesverband Berlin DBSH e.V.)</li> <li>Maria Bigos (Kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion Berlin Pankow)</li> <li>Sabine Boeddinghaus (Co-Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft)</li> <li>Prof. Dr. Birgit Bütow (Universität Salzburg)</li> <li>Prof.’in Dr. Zoë Clark (Universität Siegen, Department Erziehungswissenschaft)</li> <li>Kathrin Coobs (akademische MA, BTU Cottbus-Senftenberg)</li> <li>Prof. (pens.) Dr. Helga Cremer-Schäfer (Goethe-Universität Frankfurt, FB Erziehungswissenschaften)</li> <li>Burkhard Czarnitzki (1. Vorsitzender Bündnis für Straßenkinder in Deutschland e.V.)</li> <li>Lea Degener (Gewerkschaftspolitische Assistenz ver.di Hamburg)</li> <li>Dr. Stefan Dierbach (Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik Altona, Hamburg)</li> <li>Prof.in Dr.in Diana Düring (EAH Jena, FB Sozialwesen, Thüringer Aktionsbündnis gegen Geschlossene Unterbringung)</li> <li>Ulrike Dockhorn (Volksinitiative Zukunft lernen &#8211; Bildung ohne Zwang)</li> <li>Regine Dura (Regisseurin Dokumentartheater)</li> <li>Prof. Dr. Gudrun Ehlert (Hochschule Mittweida)</li> <li>Prof. Dr. Ulrike Eichinger (Alice Salomon Hochschule Berlin)</li> <li>Kati Engel (Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag)</li> <li>Dennis Engelmann (1. Vorsitzender Kinderseelenschützer e.V.)</li> <li>Konrad Erben (staatl. anerkannter Sozialarbeiter/Sozialpädagoge in Hamburg, Careleaver)</li> <li>Olga Fritzsche (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, DIE LINKE Hamburg)</li> <li>Fabian Fritz (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Siegen)</li> <li>Kolja Fuchslocher (BVV Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, Sprecher der BAG Kindheit &amp; Jugend, DIE LINKE, Berlin)</li> <li>Jaqueline Gebhardt (Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung, KIDS / basis &amp; woge e.V., Hamburg)</li> <li>Hannah Gerlof (Schulpolitische Sprecherin der Linksfraktion Berlin-Mitte)</li> <li>Prof. em. Ullrich Gintzel (Evangelische Hochschule Dresden, Breitenau-Bad Gottleuba)</li> <li>Manuela Grötschel (Dipl. Päd., Vorstand „Bündnis für Straßenkinder in Deutschland e.V.“)</li> <li>Attila Gümüs (Mitglied des Sprecherrats BAG Kindheit &amp; Jugend, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE Köln)</li> <li>Boris Hagedorn (Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Jurist, Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung &#8211; Regionalgruppe Hessen)</li> <li>Jörg Hasse (Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe, Stiftung Das Rauhe Haus)</li> <li>Pelle Heemann (Geschäftsführer Werkstatt Solidarität Essen gGmbH)</li> <li>Prof. Dr. rer. medic. Michaela Heinrich-Rohr (Duale Hochschule Schleswig-Holstein)</li> <li>Jana-Lisa Hellmold (Jena)</li> <li>Prof. i.R. Dr. Uwe Hirschfeld (Ev. Hochschule Dresden)</li> <li>Helene Hohmeier (Erzieherin, NaturFreunde Hamburg e.V.)</li> <li>Prof. Dr. Bettina Hünersdorf (Professorin für Sozialpädagogik/Sozialarbeit an der Martin-Luther-Universität Halle)</li> <li>M. Jannicke (Vorstandsvorsitzender, Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. )</li> <li>Deike Janssen (Die Linke Berlin-Mitte, BO Wedding, BAG Kindheit &amp; Jugend, Referentin AWO Bundesverband)</li> <li>Stephan Jockusch</li> <li>Karin Kant (Mitglied der Fraktion Die LINKE in der BVV Treptow-Köpenick von Berlin)</li> <li>Christoph Keller (Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit Berlin-Mitte, DIE LINKE)</li> <li>Prof. Dr. Fabian Kessl (Professur für Sozialpädagogik / Sozialpolitik/Bergische Universität Wuppertal &amp; Kuratoriumssprecher des Instituts für solidarische Moderne)</li> <li>Bettina Klein (Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau)</li> <li>Prof. Dr. rer. nat. Sören Kliem (Dipl.-Psych., Ernst-Abbe-Hochschule Jena)</li> <li>Prof. Dr. Michael Klundt (Professor für Kinderpolitik am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal)</li> <li>Dr. med. Charlotte Köttgen (Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. (DGSP), Hamburgische Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. (HGSP))</li> <li>Torsten Krause (Politik- und Kinderrechtswissenschaftler, Potsdam)</li> <li>Hans-Werner Kroesinger (Regisseur Dokumentartheater)</li> <li>Dr. Sandra Küchler (Jugendhilfereferentin SOAL e.V., Hamburg)</li> <li>Prof. Dr. Timm Kunstreich (Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg)</li> <li>Birte Langhoff (Fachschule für Sozialpädagogik Hamburg)</li> <li>Sabine Lafrentz (GEW HH, Mitglied im GA Fachbereich Kitas)</li> <li>Meinhard Lamp&#8217;l (Dipl. Sozialarbeiter OKJA i.R.)</li> <li>Prof. Dr. Esther Lehnert (Alice Salomon Hochschule Fachbereich I, Soziale Arbeit)</li> <li>Prof. (i.R.) Dr. Michael Lindenberg (Evangelische Hochschule Hamburg, Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung)</li> <li>Prof. Dr. Werner Lindner (EAH Jena)</li> <li>Elke Wolfram Lütjohann (Landesbetrieb Erziehung und Beratung, Hamburg)</li> <li>Prof. Dr. Tilman Lutz (HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit)</li> <li>Melissa Manzel (Universität Münster)</li> <li>Renzo Rafael Martinez (Bündnis gegen Repressive Pädagogik, ehemaliges Haasenburgheimkind)</li> <li>Prof. Dr. phil. habil. Michael May (Hessisches Promotionszentrum Soziale Arbeit)</li> <li>Georg Mellert (Dramaturg)</li> <li>Jana Mendes Bogas (Betroffeneninitiative ehemaliger DDR-Heimkinder e.V.)</li> <li>Martina Meyer (Vorsitzende Bundesfachgruppenvorstand Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit, verdi)</li> <li>Peter Meyer (Verdi, LAG Kindheit u. Jugend Hamburg)</li> <li>Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda, Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit)</li> <li>Henning Meiforth (Haus der Jugend Horn, Hamburg)</li> <li>Sinah Mielich (AKS Hamburg, Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Hamburg, Stadtteilgenossenschaft Horn, Universität Hamburg)</li> <li>Alexander Müller (Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.)</li> <li>Andreas Müller (Vorsitzender DIE LINKE. Lübeck, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck)</li> <li>Florian Muhl (AKS Hamburg, Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung, DIE LINKE, Universität Hamburg)</li> <li>Prof. Dr. Andrea Nachtigall (Alice Salomon Hochschule Berlin)</li> <li>Prof. Dr Manfred Neuffer (HAW, Hamburg)</li> <li>Oliver Nöll (Stellvertretender Bezirksbürgermeister Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, DIE LINKE)</li> <li>Prof. em. Dr. Friedhelm Peters (FH Erfurt /EHS Dresden, Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Thüringen (GGUTh))</li> <li>Ronald Prieß (Botschafter der Straßenkinder)</li> <li>Prof. Dr. Heike Radvan (BTU Cottbus-Senftenberg)</li> <li>Dino Ramm (jugendpolitischer Sprecher, Linksfraktion Hamburg-Nord)</li> <li>Björn Redmann (Vorsitzender Bundesnetzwerk Ombudschaft)</li> <li>Heidi Reichinnek (MdB, DIE LINKE Niedersachsen)</li> <li>Dietmar Reinert (ehem. Heimkind in der DDR, Berlin)</li> <li>Nicoline Rohweder (Geschäftsführender Landesvorstand DIE LINKE Niedersachsen, Gifhorn)</li> <li>Gabriel Rücker (Magdeburg)</li> <li>Manuela Rummel (Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Aktionsbündnis gegen Geschlossene Unterbringung Thüringen)</li> <li>Prof. Dr. Barbara Schäuble (ASH Berlin)</li> <li>Michael Schroiff (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Hamburg)</li> <li>Prof. em. Dr. Peter Schruth (Hochschule Magdeburg-Stendal, Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.)</li> <li>Sibylle Schubert (Diplom-Pädagogin, Hamburg)</li> <li>Maureen Schwalke (Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte)</li> <li>Jorrit Schwagereck (Mitarbeiter in einer Jugendwohngruppe)</li> <li>Frederik Schwieger (BAG Kindheit &amp; Jugend, Studierender Master Soziale Arbeit, LINKE Leipzig)</li> <li>Katrin Seebeck (Fachschule für Sozialpädagogik II, Hamburg Altona)</li> <li>Mona Seifert (Bündnis gegen Repressive Pädagogik, ehemaliges Haasenburgheimkind)</li> <li>Prof. Dr. Philipp Seitz (Berufsakademie Sachsen)</li> <li>Doreen Siebernik (GEW-Hauptvorstand, Leiterin Organisationsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit)</li> <li>Michael Soszynki (Organisationsberater, Erfurt)</li> <li>Msc. Jördis Spengler (CAU Kiel)</li> <li>Sonja Sprößig (Betroffene repressiver DDR-Heimerziehung)</li> <li>Matthias Stein (LAG Kindheit und Jugend, LINKE Hamburg)</li> <li>Dr. Remi Stork (FH Münster, Professor für Kinder- und Jugendhi call for cases vol. II – die Vielfalt Sozialer Arbeit sichtbar machen https://www.zeugnis-verweigern.de/2023/12/07/call-for-cases-vol-ii/ Zeugnisverweigerungsrecht urn:uuid:b1b5b982-d955-01cf-81c6-f7f51b10f915 Thu, 07 Dec 2023 11:10:22 +0100 Das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) ruft erneut Sozialarbeiter*innen in ganz Deutschland dazu auf, ihre praktischen Erfahrungen mit Vorladungen bei Ermittlungsbehörden oder Überwachungsmaßnahmen einzusenden! Dem ersten Aufruf des BfZ sind bereit diverse Kolleg*innen und Träger gefolgt, deutlich wurde dabei, dass die Folgen von Überwachung, Ermittlungen und/oder Vorladungen in jedem Handlungsfeld sehr [&#8230;] <p>Das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) ruft erneut Sozialarbeiter*innen in ganz Deutschland dazu auf, ihre praktischen Erfahrungen mit Vorladungen bei Ermittlungsbehörden oder Überwachungsmaßnahmen einzusenden!</p> <p>Dem ersten Aufruf des BfZ sind bereit diverse Kolleg*innen und Träger gefolgt, deutlich wurde dabei, dass die Folgen von Überwachung, Ermittlungen und/oder Vorladungen in jedem Handlungsfeld sehr unterschiedlich sind. Auch wenn das besondere Vertrauensverhältnissen zu den Menschen, mit denen wir arbeiten, ein zentraler Bestandteil fast aller Handlungsfelder der Sozialen Arbeit sein dürfte, unterscheiden sich konkrete Anlässe sowie Konsequenzen für die eigene Arbeit, die Arbeitsbeziehungen und die persönliche Ebene teilweise stark.</p> <p>Für die Arbeit des Bündnisses sind diese Fallbeispiele von enormer Bedeutung. Sowohl für Gespräche mit Politiker*innen in anonymisierter und verfremdeter Form, als auch für die Diskussion der Ausgestaltung eines möglichen Zeugnisverweigerungsrechts für die Soziale Arbeit ermöglicht jedes neue Beispiel andere Perspektiven.</p> <p>Das BfZ ruft daher Mitarbeiter*innen in der Sozialen Arbeit auf, Fallbeispiele einzusenden, in denen:</p> <ul> <li>eine Vorladung zur Zeugenaussage im Auftrag der Staatsanwaltschaft oder vor Gericht erfolgt ist und diese abgewendet werden konnte</li> <li>eine Zeugenaussage erfolgen musste und nicht abgewendet werden konnte</li> <li>polizeiliche Tätigkeiten (Durchsuchungen, Auskunftsersuchen usw.) im eigenen Arbeitsbereich erfolgten und nicht abgewehrt werden konnten</li> <li>die Befürchtung besteht, dass Vorladungen denkbar wären – wie wird dies team-/ trägerintern diskutiert, welche Vorkehrungen werden möglicherweise arbeitsorganisatorisch getroffen, um dem zu begegnen?</li> </ul> <p>Von besonderem Interesse sind dabei die Auswirkungen auf die Beziehungen zu Klient*innen/Adressat*innen, die Auswirkungen auf die eigene Tätigkeit bzw. das betroffene Projekt sowie mögliche Auswirkungen auf den eigenen Lebensbereich.</p> <p>Zu beachten: Das BfZ macht darauf aufmerksam, dass eine Anonymisierung der Fälle zwingend erforderlich ist. Besonders bei noch laufenden Verfahren oder solchen, die auch nach Jahren (wieder) aufgenommen werden könnten, ist im Besonderen zu prüfen, inwiefern eine Rückverfolgung möglich sein könnte. Für eine sichere Kontaktaufnahme mit dem BfZ gibt es die Möglichkeit den Mailverkehr zu verschlüsseln (PGP-Schlüssel unter: <a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/kontakt/#pgp">https://www.zeugnis-verweigern.de/kontakt/#pgp</a>) oder den Fall mittels PrivNote (<a href="https://privnote.com/">https://privnote.com/</a>) zu übermitteln.</p> <p>Notwendig für eine Reform des § 53 StPO sind weiterhin viele Gespräche mit Mitgliedern des Bundestags. Sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten vor Ort, vermitteln Sie die Notwendigkeit eines Zeugnisverweigerungsrechts für die Soziale Arbeit, um bei möglichst vielen Abgeordneten das Thema zu platzieren und aktuell zu halten. Gerne können Sie hierzu die Flyer und das umfangreiche Material auf der Website des BfZ nutzen (<a href="https://www.zeugnis-verweigern.de/material/">https://www.zeugnis-verweigern.de/material/</a>).</p> <p><strong>Sprechen Sie bitte in Ihren Teams und in Ihren Netzwerken darüber und verbreiten Sie diesen Aufruf.</strong></p> <div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex"> <div class="wp-block-button is-style-fill" style="font-style:normal;font-weight:700"><a class="wp-block-button__link has-black-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://www.zeugnis-verweigern.de/wp-content/uploads/2023/12/BfZ_call-for-cases-II.pdf" style="background-color:#9b2b1e">Download &#8222;call for cases II&#8220; als PDF-Datei</a></div> </div> Gewalt in der Qualifizierung Sozialer Arbeit – Ein Zwischenruf https://www.blog.dgsa.de/gewalt-in-der-qualifizierung-sozialer-arbeit-ein-zwischenruf DGSA Blog Soziale Arbeit urn:uuid:50ce9e16-f5ed-30e7-2c71-c1a39f360715 Mon, 04 Dec 2023 14:24:36 +0100 <div class="posthaven-post-body"><p> </p><p><b>Gewalt in der Sozialen Arbeit</b></p> <p>Gewalt wird in der Sozialen Arbeit intensiv in verschiedenen Konstellationen, Perspektiven und Schwerpunktsetzungen – wie ein unvollständiger Blick alleine in die jüngere Vergangenheit zeigt (Breuer &amp; Winands 2023; Derr 2023; Jagusch 2023; Künkler &amp; dos Santos 2023; Weidner &amp; Kilb 2023; Henningsen &amp; Sielert 2022; Wahren 2022) – direkt wie indirekt erforscht.</p> <p>Damit deutet sich ein Widerspruch zwischen dem Wissen über Gewalt sowie dem Alltag in der Sozialen Arbeit an. Immerhin nehmen in den vergangenen Monaten die Medienberichte über Gewalt durch Beschäftigte der Sozialen Arbeit gegenüber ihren Adressat*innen zu (<a href="https://www.hessenschau.de/gesellschaft/gewalt-in-kitas-wo-in-hessen-2022-mehr-faelle-gemeldet-wurden---und-wo-weniger-v1,kitas-gewalt-100.html" target="_blank">hr 2023</a>; <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gewalt-in-kitas-kinderschuetzer-fordern-individuelle-schutzkonzepte-18878524.html" target="_blank">Bub 2023</a>). Besonders häufig stehen dabei im Fokus: Einrichtungen der Elementarbildung und Organisationen der Sozialen Arbeit mit Menschen, die durch die Gesellschaft behindert werden.</p> <p><b>Gewalt in der Sozialen Arbeit nimmt zu</b></p> <p>Eine quantitative Studie unter mehr als 8.200 Beschäftigten der Sozialen Arbeit zeigt eine deutliche Zunahme an gewaltförmigen Konstellationen (Alsago &amp; Meyer 2023; Meyer 2023). Die Daten stammen aus einer Online-Befragung von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit, die im November 2022 stattfand, etwa einen Monat nach Rücknahme der meisten Corona-Schutzmaßnahmen (Meyer &amp; Alsago 2023).</p> <p>Dabei stand u. a. die Frage im Mittelpunkt, wie Beschäftigte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit psychische und physische Gewalt durch und gegen Adressat*innen vor und während der Corona-Pandemie wahrgenommen haben (Meyer 2023). 37,1 Prozent der Befragten berichten von psychischer Gewalt durch Beschäftigte gegenüber Adressat*innen vor Ausbruch der Pandemie (ebd.). Dazu zählen unter anderem Bevormunden, Niederbrüllen, Ignorieren, Drohen sowie Beschimpfen (Bundschuh &amp; Glammeier 2023). Während der Pandemie steigt die Quote um 11 Prozent auf 41,5 Prozent an (Meyer 2023). Auch von physischer Gewalt gegenüber Adressat*innen berichten die Beschäftigten. Diese kann von Schubsen, hartem Anpacken und Schütteln bis hin zu schweren Formen wie Fixieren reichen (Bundschuh &amp; Glammeier 2023). Auch hier steigen die Werte während der Pandemie, und zwar deutlich um über 10 Prozent auf 24,7 Prozent (Meyer 2023).</p> <p>In den Einrichtungen der Sozialen Arbeit haben sich während der Corona-Pandemie auch aggressives Verhalten der Adressat*innen gegenüber Beschäftigten ebenso wie allgemeine Konflikte zwischen Beschäftigten sowie Adressat*innen und/oder deren Angehörigen deutlich gesteigert (ebd.). Demgegenüber sinkt die Gewalt von Adressat*innen gegenüber Beschäftigten während der Corona-Pandemie um 0,7 auf 5,7 Prozent ab (ebd.).</p> <p><b>Gewalt in den Qualifizierungsinstitutionen Sozialer Arbeit</b></p> <p>Die Befragung erfolgte, wie bereits dargelegt, unter <i>Beschäftigten in der Sozialen Arbeit</i>. Im Rahmen der Bereinigung der Daten nach Abschluss der Befragung – wobei beispielsweise Duplikate, unvollständige Fragebogen o. Ä. gesucht und bearbeitet werden – konnten auch Angaben von Lehrenden aus Institutionen zur Qualifizierung für die Soziale Arbeit (Meyer &amp; Braches-Chyrek 2023), also von der Sozialassistenz bis zum Masterabschluss, sowie von Schüler*innen bzw. Studierenden identifiziert werden, die für die letztliche Auswertung keine Verwendung gefunden haben (Alsago &amp; Meyer 2023; Meyer &amp; Alsago 2023). Allerdings werfen diese ein Schlaglicht auf die Bedingungen in den Qualifizierungsinstitutionen der Sozialen Arbeit.</p> <p>Die empirische Datenbasis ist nicht groß, was die Gefahr großer Abweichungen oder gar falscher Beschreibungen der sozialen Wirklichkeit in sich birgt. Insofern soll dieser Beitrag tatsächlich zunächst ‚nur‘ ein Zwischenruf sein, denn die ermittelten Wahrnehmungen gewaltförmiger Konstellationen sowohl der Lehrenden als auch der Schüler*innen und Studierenden müssen alarmieren. Immerhin sind die Qualifizierungsorte für die Soziale Arbeit nicht ausschließlich Orte der formalen Wissensvermittlung im Sinne nachprüfbarer Fakten. Sie sind eben auch Orte der Bildung, an denen die gesamte Persönlichkeit in den Blick gerät sowie die künftigen Beschäftigten der Sozialen Arbeit ihr Welt- und Menschenbild ebenso wie ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit reflektieren und revidieren. Ebenso darf im Sinne des Modelllernens angenommen werden (Bandura 1976), dass die Lehrenden für Schüler*innen und Studierende wichtige Bezugspersonen für die eigene Lernprozesse und die Entwicklung einer beruflichen Identität darstellen.</p> <p>Konkret stehen Angaben sowohl von Schüler*innen aus der Ausbildung zur Sozialassistenz/Kinderpflege und Studierenden an Fachschulen (Erzieher*innen-Ausbildung) (n=14) als auch von Studierenden an Hochschulen (n=32) sowie Lehrenden an den jeweiligen Institutionen zur Verfügung (schulische Qualifizierung n=12 sowie hochschulische Qualifizierung n=23).</p> <p>12,4 Prozent der Schüler*innen wie Fachschulstudierende erlebten vor Pandemiebeginn häufig oder sehr Konflikte mit Lehrenden, die auch aggressiv werden konnten (27,3 %) und bei 11,9 Prozent sogar zu Verletzungen führten. Während der Coronapandemie ist der Anteil von Konflikten leicht gestiegen (17,6 %), wobei aber sowohl aggressives Verhalten (6,8 %) als auch Verletzungen (4,7 %) zurückgehen. 18,9 Prozent der Schüler*innen und der Fachschulstudierenden erlebten vor Ausbruch der Pandemie psychische sowie zu 12,9 Prozent physische Gewalt durch Lehrende. Ähnlich wie in der Sozialen Arbeit insgesamt steigt dieser Anteil während der Corona-Pandemie (Meyer 2023) auf 20 Prozent bei psychischer sowie 13,2 Prozent bei physischer Gewalt.</p> <p>10,8 Prozent der Studierenden an den Hochschulen berichten von häufigen oder sehr häufigen Konflikten mit Lehrenden vor Pandemiebeginn, die dann auch gelegentlich aggressiver Art waren (23,4 %). 16,4 Prozent der Befragten berichten außerdem von psychischer und physischer Gewalt (10,3 %) vor Ausbruch der Corona-Pandemie durch Lehrende. In der Wahrnehmung der Hochschulstudierenden wächst dieser Anteil (psychische Gewalt: 22,2 %, physische Gewalt: 11,3 %) ebenso wie die Zahl der Konflikte mit Lehrenden (18,2 % häufig oder sehr häufig) seit Beginn der Pandemie.</p> <p>Nun wird zur Wahrnehmung der Lehrenden an den verschiedenen Formen beruflicher Schulen zur Qualifizierung für die Kernberufe Sozialer Arbeit gewechselt (Meyer &amp; Schoneville 2023; Meyer &amp; Braches-Chyrek 2023). Hier berichtet lediglich etwa ein Fünftel der Befragten von sehr häufigen Konflikten mit Schüler*innen oder Fachschulstudierenden vor Pandemiebeginn (18,2 %), die noch selten aggressiv verliefen. Allerdings berichten 55,5 Prozent sowohl von physischer Gewalt – wenn diese auch ‚nur‘ ab und zu oder selten vorkommt – an der jeweiligen Schule als auch von psychischer Gewalt (20 % ab und zu, 20 % selten) vor Ausbruch der Pandemie. Im Verlauf der Corona-Pandemie ergibt sich bei der Häufigkeit der Konflikte keine Veränderung ebenso wie bei aggressivem Verhalten. Allerdings nehmen die Verletzungen durch Schüler*innen und Fachschulstudierende zu (14,3 %). 57,2 Prozent berichten außerdem von physischer (ab und zu sowie selten) sowie psychischer Gewalt (25 % ab und zu, 25 % selten).</p> <p>An den Hochschulen erwähnen die Lehrenden ähnliche Erfahrungen mit gewaltvollen Konstellationen: 66,6 Prozent berichten von gelegentlichen oder seltenen Konflikten mit Studierenden vor Pandemiebeginn, die eher selten aggressiver Natur waren (33,3 %). Die Zahl der Konflikte steigt nach der Pandemie in der Wahrnehmung der Hochschullehrenden (86,7 %) deutlich an, wenn auch als aggressiv wahrgenommene Situationen nicht mehr vorkommen. Ebenso nehmen Hochschullehrende keine psychische oder physische Gewalt gegenüber Studierenden wahr. In den offenen Antworten finden sich allerdings relevante Aspekte: Während die Fragen des Fragebogens auf Gewalt zwischen Beschäftigten bzw. Adressat*innen abzielten, weisen die Lehrenden auf psychische Gewalt zwischen den Lehrenden hin. Insbesondere gilt dies im Hochschulbereich, wo in sieben Fällen umfassende und lange Schilderungen von Mobbingsituationen zwischen Lehrenden wie zwischen Lehrenden sowie den Mitgliedern des jeweiligen Dekanats geschildert werden.</p> <p><b>Ausblick</b></p> <p>Die vorliegenden Daten liefern – wenn auch aus empirischer Perspektive mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten – wichtige Impulse: Die Wahrnehmung von gewaltvollen Konstellationen vor und während der Coronapandemie gehen zwischen Schüler*innen sowie Studierenden einerseits und Lehrenden andererseits deutlich auseinander.</p> <p>Gleichzeitig besteht, zumindest in diesen geringen Fallzahlen, in den Institutionen zur Qualifizierung für die Soziale Arbeit eine nicht unerhebliche Gewalterfahrung. Parallel steigt die Zahl solcher gewaltvollen Konstellationen in der Wahrnehmung der meisten Befragten an.</p> <p>Deutlich wird in den Befragungsergebnissen zudem, dass die Auseinandersetzung mit Gewalt in den Qualifizierungsinstitutionen für die Soziale Arbeit nicht nur ein Thema sein kann, in Zuge dessen über ‚die anderen‘ gesprochen wird. Stattdessen müssen sich die verschiedenen Statusgruppen in den Qualifikationsorten – angesichts der vorhandenen Gewalterfahrungen sowie der intensiven Diskussion in der Praxis, die von veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen flankiert wird – konkret über Gewaltschutzkonzepte und -prävention Gedanken machen. Dabei gilt es einerseits die Ebene zwischen künftigen Fachkräften und Lehrenden in den Blick zu nehmen, doch andererseits ebenso die Ebene zwischen Lehrenden wie zwischen Studierenden.</p> <p>Dass gerade die Qualifizierungsorte für die Soziale Arbeit hier in besonderer Weise vorangehen sollten, statt es ausschließlich als ein Thema der Praxis zu erachten, ergibt sich unmittelbar durch deren Auftrag: die inhaltliche Vorbereitung der Schüler*innen und Studierenden auf die Praxis Sozialer Arbeit bzw. spezifische Handlungsfelder. In dieser Perspektive kommt den Lehrenden und damit den Schulen wie Hochschulen eine besondere Verantwortung zu, denn Schüler*innen wie Studierende nutzen Lehrende gleichsam als Rollenvorbilder.</p> <p>Die Verantwortung ergibt sich allerdings auch aus der späteren Tätigkeit: Immerhin qualifizieren die verschiedenen Einrichtungen für Berufe mit teilweise besonders vulnerablen Gruppen. Die in den Qualifizierungseinrichtungen erlebten Erfahrungen, so ist anzunehmen, wirken dabei durch die künftigen Fachkräfte auf die Adressatinnen und Adressaten nach.</p> <p> </p> <p><b>Prof. Dr. Nikolaus Meyer</b> (*1982) – Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Arbeitsschwerpunkte: Professionalisierung und Professionalität Sozialer Arbeit, komparative Berufsgruppen- und Organisationsforschung sowie Soziale Arbeit, Nationalsozialismus und die berufsbezogenen Auswirkungen bis heute</p><p>nikolaus.meyer@sw.hs-fulda.de</p> <p> </p> <p> </p> <p><b>Literatur:</b></p> <p>Alsago, E. &amp; Meyer, N. (2023). <i>Prekäre Professionalität. Soziale Arbeit und die Coronapandemie</i>. Opladen, Toronto, Leverkusen: Barbara Budrich. doi: <a href="https://doi.org/10.3224/84743031">https://doi.org/10.3224/84743031</a>. </p> <p>Breuer, M. &amp; Winands, M. (Hrsg.) (2023). <i>Identität, Diskriminierung und Gewalt</i>. Weinheim: Beltz.</p> <p>Bub, N. (2023). Mehr Fälle von Gewalt in Kitas gemeldet, Frankfurter Allgemeine Zeitung. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gewalt-in-kitas-kinderschuetzer-fordern-individuelle-schutzkonzepte-18878524.html. Zugegriffen: 30. Juni 2023.</p> <p>Bundschuh, C. &amp; Glammeier, S. (2023). <i>Gewalt in Abhängigkeitsverhältnissen</i>. Stuttgart: Kohlhammer.</p> <p>Derr, R. (2023). <i>Gewalt in Einrichtungen der Heimerziehung. Einflussfaktoren der Organisation auf Gewalt durch Mitarbeitende und unter Jugendlichen</i>. Weinheim: Beltz.</p> <p>Henningsen, A. &amp; Sielert, U. (Hrsg.) (2022). <i>Praxishandbuch Sexuelle Bildung, Prävention sexualisierter Gewalt und Antidiskriminierungsarbeit</i>. Weinheim: Beltz.</p> <p>Hessischer Rundfunk (hr) (Hrsg.) (2023a). Wo 2022 mehr Fälle von Gewalt in Kitas gemeldet wurden - und wo weniger, Hessischer Rundfunk. https://www.hessenschau.de/gesellschaft/gewalt-in-kitas-wo-in-hessen-2022-mehr-faelle-gemeldet-wurden---und-wo-weniger-v1,kitas-gewalt-100.html. Zugegriffen: 30. Juni 2023.</p> <p>Jagusch, B. (2023). Diversitätssensibilität im Kinderschutz. In M. Böwer &amp; J. Kotthaus (Hrsg.), <i>Praxisbuch Kinderschutz </i>(2. Auflage, S. 231–244). Weinheim: Beltz.</p> <p>Künkler, T. &amp; dos Santos, C. (2023). <i>Analyse und Prävention von Gewalt</i>. Stuttgart: utb.</p> <p>Meyer, N. &amp; Alsago, E. (2023). Arbeiten am Limit. Die veränderte Soziale Arbeit am Ende der Coronapandemie. <i>Soziale Arbeit. Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete</i> (7), S. 242–249. doi: <a href="https://doi.org/10.5771/0490-1606-2023-7-242">https://doi.org/10.5771/0490-1606-2023-7-242</a>.</p> <p>Meyer, N. (2023). Gewalt in Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Professionsbezogene Folgen veränderter Arbeitsbedingungen in der Coronapandemie. <i>Sozial Extra</i>. doi: https://doi.org/10.1007/s12054-023-00644-x.</p> <p>Wahren, J. (2022). <i>Soziale Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen</i>. Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag.</p> <p>Weidner, J. &amp; Kilb, R. (Hrsg.). (2023). <i>Gewalt im Griff</i>. Weinheim: Beltz.</p></div> Fachtagung “Bei uns fliegst du nicht raus!” (24.01.2024, Hamburg) https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/fachtagung-bei-uns-fliegst-du-nicht-raus-24-01-2024-hamburg/ urn:uuid:deb83ba9-3494-e25b-7ce4-8f25497dc110 Wed, 29 Nov 2023 11:34:47 +0100 Der Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft, das Aktionsbündnis gegen Geschlossene Unterbringung Hamburg und die Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. laden herzlich ein zur Fachtagung &#8220;Bei uns fliegst du nicht raus!&#8221; &#8211; Praxis und Evaluation der intensiv- und &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/fachtagung-bei-uns-fliegst-du-nicht-raus-24-01-2024-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p><a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2304 aligncenter" src="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24.jpg" alt="" width="534" height="241" srcset="https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24.jpg 534w, https://www.geschlossene-unterbringung.de/wp-content/uploads/2023/11/Tagung_24.01.24-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></a></p> <p>Der Arbeitskreis Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft, das Aktionsbündnis gegen Geschlossene Unterbringung Hamburg und die Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. laden herzlich ein zur Fachtagung</p> <p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Bei uns fliegst du nicht raus!&#8221; &#8211; Praxis und Evaluation der intensiv- und </strong><br /> <strong>individualpädagogischen Wohngruppe Port Nord aus Bremen</strong></p> <p style="text-align: center;"><strong>am Mittwoch, 24. Januar 2024, 10:00-17:00 Uhr</strong><strong><br /> im Haus der Patriotischen Gesellschaft, Reimarus-Saal</strong><br /> <strong>Trostbrücke 6, 20457 Hamburg</strong></p> <p>Die Wirkung dieses einfachen und zugleich folgenschweren Versprechens wurde in den letzten beiden Jahren evaluiert. Darüber berichten sowohl Kolleg*innen aus der Praxis des Projekts als auch die Evaluator*innen. Mit ihnen wollen wir u.a. über die folgenden Fragen und Konsequenzen für die Heimerziehung diskutieren: Wie gelingt es, diese Maxime in der Praxis umzusetzen? Und was würde passieren, wenn dieses Versprechen des &#8220;unbedingten Bleibens&#8221; in jeder stationären Einrichtung gelten würde?<span id="more-2303"></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Programm</strong></span></p> <p><strong>10:00 Uhr:</strong> Begrüßung und Überblick, Vorstellung der Referierenden<br /> Moderation der Veranstaltung:<em> Sinah Mielich</em></p> <p><strong>10:15 Uhr:</strong> Vertreter*innen des Praxisteams: Port Nord – Konzept und gelebte Praxis des Projekts: Erfahrungsberichte</p> <p><strong>11:00 Uhr:</strong> <em>Reinhold Schone</em>: Evaluation der Möglichkeiten und Grenzen des Projekts Port Nord</p> <p><strong>11:45 Uhr:</strong> Pause</p> <p><strong>12:00 Uhr bis 13:00 Uhr:</strong> Workshops – 1.Teil</p> <ul> <li>Workshop 1: <em>Gabi Spieker, Michael Lindenberg</em>:<br /> Wie kann Kooperation gelingen? Gespräch mit Vertreter*innen der Träger und Fachbehörden</li> <li>Workshop 2: <em>Claudia Chodzinski</em>, DGSP e.V., <em>Charlotte Köttgen</em>:<br /> Wie gelingt die Umsetzung des Versprechens in die Praxis und was bedeutet das für die Kooperation von Psychiatrie und Jugendhilfe?</li> <li>Workshop 3: <em>Thomas Zurborg, Sandra Küchler</em>:<br /> Wie halten wir das Halten aus? Wie kann es gelingen, die Maxime des &#8220;unbedingten Bleibens&#8221; umzusetzen und durchzuhalten?</li> </ul> <p><strong>13:00 Uhr:</strong> Mittagspause (in den Restaurants in der Umgebung)</p> <p><strong>14:30 Uhr bis 15:30 Uhr:</strong> Workshops – 2.Teil: Fortsetzung vom Vormittag</p> <p><strong>15:45 Uhr:</strong> Podiumsdiskussion der Workshop-Sprecher*innen:<br /> Welche Konsequenzen lassen sich aus dem Projekt Port Nord ziehen?</p> <p><strong>17:00 Uhr:</strong> Ende der Veranstaltung</p> <p>Bitte melden Sie sich an unter <a href="https://crm.patriotische-gesellschaft.de/civicrm/mailing/url?u=6264&amp;qid=480766">diesem Link</a>.</p> Renzo Martinez: die Schließung der Haasenburg-Heime für rechtswidrig zu erklären ist gefährlich. https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/renzo-martinez-die-schliessung-der-haasenburg-heime-fuer-rechtswidrig-zu-erklaeren-ist-gefaehrlich/ urn:uuid:2a20fd2e-8781-8a49-195d-9001689f0c88 Mon, 27 Nov 2023 09:22:01 +0100 Renzo Rafael Martinez (heute 33) war von 2003 bis 2006 in der Haasenburg untergebracht. Er ist Gründer der Betrof­fe­nen­gemein­schaft der ehemaligen Haasenburg-Kinder. In der taz vom 27.11.2023 kommentiert er die kürzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 23. November. Besonders alarmierend &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/renzo-martinez-die-schliessung-der-haasenburg-heime-fuer-rechtswidrig-zu-erklaeren-ist-gefaehrlich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Renzo Rafael Martinez (heute 33) war von 2003 bis 2006 in der Haasenburg untergebracht. Er ist Gründer der Betrof­fe­nen­gemein­schaft der ehemaligen Haasenburg-Kinder. In der <a href="https://taz.de/Archiv-Suche/!5972804/">taz vom 27.11.2023</a> kommentiert er die <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/die-richterkammer-in-cottbus-erklaert-am-23-11-2023-die-schliessung-der-drei-haasenburg-heime-im-jahr-2013-fuer-rechtswidrig/" data-type="post" data-id="2291">kürzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus</a> vom 23. November. </p> <p>Besonders alarmierend sei nach Renzo Rafael Martinez, <em>&#8220;dass das Gericht die mögliche Verletzung der Grundrechte der Kinder und Jugendlichen abfällig damit relativierten, diese wären ja „schwierige Klientel“ gewesen.&#8221;</em></p> <p>Renzo kommt in seinem Kommentar zu der zutreffenden und warnenden Einschätzung: <em>&#8220;Dieses Urteil bedeutet eine Gefährdung von Kindern, die aktuell noch in ähnlichen Heimen untergebracht sind. <strong>Allein deswegen muss das Ministerium auf Berufung klagen.</strong> Ich aber frage mich: Wenn man der Haasenburg die Betriebserlaubnis nicht entziehen kann, welcher Einrichtung dann?&#8221;</em></p> <p>&#8220;</p> Die Richterkammer in Cottbus erklärt am 23.11.2023 die Schließung der drei Haasenburg-Heime im Jahr 2013 für rechtswidrig. https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/die-richterkammer-in-cottbus-erklaert-am-23-11-2023-die-schliessung-der-drei-haasenburg-heime-im-jahr-2013-fuer-rechtswidrig/ urn:uuid:043f6a7d-6087-74b4-4355-9a849829f1de Sun, 26 Nov 2023 08:48:22 +0100 Wir verlinken hier auf einen taz-Artikel vom 24.11.2023 von Kaija Kutter (einleitende Sätze s.u.), der ausführlich die Historie und die Hintergründe beleuchtet. Kaija Kutters Kommentar am Folgetag in der taz hat folgenden Titel: &#8220;Nur ein formaler Sieg. Die Haasenburg GmbH &#8230; <a href="https://www.geschlossene-unterbringung.de/2023/11/die-richterkammer-in-cottbus-erklaert-am-23-11-2023-die-schliessung-der-drei-haasenburg-heime-im-jahr-2013-fuer-rechtswidrig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a> <p>Wir verlinken hier auf einen <a href="https://taz.de/Prozess-um-Heimschliessung/!5975194/">taz-Artikel vom 24.11.2023 von Kaija Kutter</a> (einleitende Sätze s.u.), der ausführlich die Historie und die Hintergründe beleuchtet. <a href="https://taz.de/Urteil-zur-Haasenburg-Schliessung/!5972456/">Kaija Kutters Kommentar am Folgetag in der taz </a>hat folgenden Titel:<strong> &#8220;Nur ein formaler Sieg. Die Haasenburg GmbH gewann auf Grundlage eines Gesetzes, das ihretwegen geändert wurde. Brandenburgs Bildungsministerium sollte für Berufung kämpfen.&#8221;</strong></p> <p><em>&#8220;Die 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Cottbus hat am Donnerstag entschieden, dass die Schließung der drei Heime der Haasenburg GmbH durch das Brandenburgische Bildungsministerium im Jahr 2013 rechtswidrig war. Damit gewinnt der Betreiber, der 2015 gegen den Entzug seiner Betriebserlaubnis geklagt hatte. Die Begründung des Gerichts: Die gesetzlichen Voraussetzungen hätten nicht vorgelegen. Es habe sich nicht feststellen lassen, dass das Wohl der Kinder gefährdet war und dass die Heimfirma nicht in der Lage gewesen sei, dies abzuwenden</em>.</p> <p><em>Damit vollzog die Richterkammer eine 180-Grad-Wendung gegenüber jenem Urteil, dass ihre Kollegen der 1. Kammer im Januar 2014 fällten. Damals, als der Betreiber versuchte, im Eilverfahren die Heimschließung zu stoppen, befanden sowohl die erste Instanz als auch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, dass Überwiegendes dafür spricht, dass das schematische Konzept der <a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://taz.de/Schwerpunkt-Haasenburg-Heime/!t5011079/">Haasenburg-Heime</a> die Eskalationen mit verursachte. Der unbedingte Wille, auf jede auch unbedeutende Regelverletzung konsequent zu reagieren, führte am Ende zum Einsatz von körperlichem Zwang gegen die Kinder und Jugendlichen. Die Rede ist von Handgriffen der Betreuer, die auch <a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://taz.de/Fehlende-Aufarbeitung-des-Heim-Skandals/!5786713/">Schmerzen und Verletzungen</a> verursachten. &#8230;&#8221;</em></p> Start der Kampagne gegen sogenannte Gefährliche Orte https://agjf-sachsen.de/newsreader/start-der-kampagne-gegen-sogenannte-gefaehrliche-orte.html Feed urn:uuid:fe9de84b-2981-1386-f63f-5b6ea4e6756d Thu, 23 Nov 2023 15:48:00 +0100 <p>Durch die Praxis der „Gefährlichen Orte“ wird Chemnitz für Migrant*innen, BIPoC, Geflüchtete und Jugendliche zu einem unsichereren Ort. Anfang September startete die Kampagne „Beware, police control! – Gemeinsam gegen diskriminierende Polizeikontrollen“ zur Unterstützung.</p> <p>Nähere Informationen dazu finden sich auf der Webseite: <a title="https://www.be-aware-police-control.de/de/" href="https://www.be-aware-police-control.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.be-aware-police-control.de</a></p> <p>Außerdem informiert ein Flyer: <a title="Flyer: Gemeinsam gegen diskriminierende Polizeikontrollen [PDF]" href="http://www.agjf-sachsen.de/files/Downloads-Dokumente/2023/Flyer_Gemeinsam_gegen_diskriminierende_Polizeikontrollen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gemeinsam gegen diskriminierende Polizeikontrollen [PDF]</a></p>